Sturmkraehe
Ich habe ein kleines Problem mit meiner Entscheidungsfindung. Ende Mai endet mein Arbeitsverhältnis bei meinem letzten Arbeitsgeber (Rehaklinik als Krankenpfleger) und ich habe nach losschicken zwei relativ feste zusagen auf einen neuen Arbeitsplatz
1. In Mainz ca. 50 km von meinem Wohnort, ist eine Sozialstation bei der ich auch schon meinen Zivildienst abgeleiste habe.
Vorteile: Nähe des Arbeitsplatzes
Gutes Team
meine DSA Gruppe und andere Freunde
Nachteile: nur 28 Stunden in der Sozialstation und 12 Stunden in der
induviduellen Schwerstbehindertenbetreuung
wenig Fortbildungsmöglichkeiten
2. In Bischofswiesen ca. 550 km entfernt (Bayern). Ist eine neurologische Rehastation
Vorteile: will gerne in die Rehaarbeit zurück
gute Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten
Nachteile: elend weit weg, ich kenn keinen Menschen dort
ungewissheit wie das Team ist
keine DSA Gruppe
Ihr könnt ja mal euren Senf dazu abgeben, was ratet ihr mir
Meleij Madala
Gibt es denn in Mainz die Möglichkeit, deine Stunden irgendwann zu erhöhen? Bayern... da stellen sich bei mir die Nackenhaare auf... Aber der GröMaZ, unser Sine, der wohnt da, der kann bestimmt was zu sagen, oder???
Ebeyon
Ich rate Dir aber auch nur etwas, wenn Du genau DAS dann machst. Und nix anderes. Und hinterher nicht jammerst oder dich beschwerst.
Höre nur auf meinen Rat und auf niemanden sonst und schon garnicht auf Deine innere Stimme.
Sturmkraehe
Ja irgendwann, nur dann ist die Frage nach 2 Monaten oder 5 Jahren. Und da wirds dann etwas undurchsichtig
Sturmkraehe
Ebeyon mein Problem ist ja meine innere Stimme, irgendwie hat die sich dazu entschlossen zu schweigen. Also ich soll nur auf dich hören, willst du mir nen Dämonenpakt verkaufen
Drusus
Hm, also mir persönlich wäre es ja nix so elend weit von zu Hause zu sein.
Das Problem mit Bayern ist: Du mußt auf jeden Fall erstmal umziehen. Sollte nach oder in der Probezeit Schluß sein sitzt Du weit weg von zu Hause in Bayern und mußt wieder umziehen.
Ansonsten ein einfacher Trick: such Dir eine Alternative aus. Empfindest Du starke Bauchschmerzen bei der Sache war die andere richtig
Ebeyon
also das heißt, in Mainz gibt es auch Fortbildungschancen, nur zeitlich etwas unausgegorener?
Macht das soviel aus?
Macht das finanziell soviel aus?
Wie gut/wichtig ist Dir das Mainzer Team? (ein Punkt, den man nicht unterschätzen sollte

), zumindest weißt Du, was Dich dort erwartet.
Du kennst die Sprache.
Umgekehrt, gibt es irgendwas, was Dich aus Mainz forttreibt? Irgendwas, was Dich sosehr tierisch nervt, daß Du es so gerne hinter Dir lassen würdest, so daß Du dafür ins Ausland (

) gehen würdest?
Ebeyon
| Zitat: |
| willst du mir nen Dämonenpakt verkaufen |
Mist, meine Tarnung als Narr ist anscheinend nicht gut genug.
Elwin Treublatt
Ganz wichtig ist glaube ich: fühlst du dich bereit, um umzuziehen?
Wenn du Zeit und Geld und Lust hast, würde ich mich einfach mal ein Wochenende in Bischofswiesen umgucken, ob es dir dort gefällt. Die Katze im Sack kaufen würde ich nicht. Wie wichtig ist es Dir, in deiner gegenwärtigen Wohnung wohnen zu bleiben?
Gruß
Chris
Dajin
Jemand, der FREIWILLIG nach Bayern will, wenn er in Rheinland-Pfalz arbeiten kann, dem wär ja wohl nimmer zu helfen! Ganz klar Mainz! Du kannst dir Bischofshofen ja mal angucken. Wenn du dir vorstellen könntest, DA zu leben - versuchs. Ich könnte da nicht leben. Ich würde auch überhaupt keinen Menschen verstehen. Haben die da überhaupt schon Internet?
Am ende ist natürlich auch der Schotter entscheidend. Wo wirst du was verdienen. In Bayern sind die Lebenserhaltungskosten höher, zudem brauchst du einiges an Geld, um den Umzug finanzieren zu können. Hast du ne Waschmaschine? Wo würdest du versuchen, Leute da unten kennen zu lernen?
An Mainz hast du zudem noch den Vorteil, dass du dich immernoch nach neuen Jobs umgucken kannst, wenn dir die Sache zu aussichtslos sind, dann auch Sachen, die NICHT am Ende der Welt statt finden.
Also rein aus Jobtechnischen Gründen würde ich nicht in die Provinz ziehen. Wenn ich da nun jemanden kennen würde, wärs ja noch was anderes, aber wenn du da echt nicht eine einzige Person kennst, würdest du in dein garantiertes Unglück stürzen.
Daher - Klar Mainz
Drusus
Da fällt mir mein Kollge bzw. dessen Freundin ein. Die war grade mit dem Studium fertig und hatte ein Angebot aus Bayern. Sie sind mal einen Tag hingedüst um die Gegend anzusehen. Und sind zu dem Entschluß gekommen in der gottverlassenen bayrischen Provinz, direkt an einer Autobahn, wollen sie nicht leben.
Sturmkraehe
| Zitat: |
Original von Elwin Treublatt
Ganz wichtig ist glaube ich: fühlst du dich bereit, um umzuziehen?
Wenn du Zeit und Geld und Lust hast, würde ich mich einfach mal ein Wochenende in Bischofswiesen umgucken, ob es dir dort gefällt. Die Katze im Sack kaufen würde ich nicht. Wie wichtig ist es Dir, in deiner gegenwärtigen Wohnung wohnen zu bleiben?
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Also ich war dort in der Nähe schon mehrmals im Urlaub kenne daher die Gegend schon besser. Landschaftlich ist es wunderbar, Probleme bereitet mir mehr die Sprache und die Entfernung zu meiner Familie. der Umzug würde mich auf jeden Fall dazu zwingen selbstständiger zu werden
Ebeyon
| Zitat: |
| der Umzug würde mich auf jeden Fall dazu zwingen selbstständiger zu werden |
Dann würde ich aber eher den etwas vorsichtigeren Schritt wählen und einfach von zu Hause ausziehen, aber in der Nähe bleiben.
Sturmkraehe
Das mit von zuhause ausziehen hab ich schon hinter mir, nur das mit dem Selbstwaschen noch nicht
Meleij Madala
-.- Männer....
Elwin Treublatt
na, sag das nicht so pauschal.

ich wasche, spüle und putze selbst und feiere dieses Jahr mein Zehnjähriges. Macht mich trotzdem nicht sexy!
Gruß
Chris
Meleij Madala
Versuch es mit nur einer kleinen weißen Schürze und einem Staubwedel.
Drusus
| Zitat: |
Original von Meleij Madala
Versuch es mit nur einer kleinen weißen Schürze und einem Staubwedel.
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AAARGH ... DIE BILDER! NEHMT DIE BILDER AUS MEINEM KOPF!
Elwin Treublatt
Ich habe gerade mal nachgesehen. Berchtesgadener Land, Alpenvorland, nicht weit bis Salzburg. Das ist wirklich das Ende Deutschlands, aber wenigstens nicht komplett jenseits der Zivilisation. Österreich ist ja auch schön.
Andererseits: das sind - wie du schreibst - rund 550 km Entfernung, da kann man nicht einfach so mal ein Wochenende vorbeifahren (A3 und A9 - zwei Horror-Autobahnen).
Die Entfernung ist schon mal ein echter Knackpunkt. Etwas in 200 km wäre auch weit genug weg, um was Neues zu beginnen, aber es wäre nicht ganz ausser Welt.
Gruß
Chris
Elwin Treublatt
wie? Ich soll etwas anziehen beim Putzen???