Sineijdan ar Asjawell
Wenn
das hier mal wieder während einer x-beliebigen, amerikanischen Fernsehsoap aus der Glotze schmettert, denkt bitte daran, dass
1. 'Treulich geführt' kein urdeutscheres Lied sein könnte und
2. dass überall dort, wo diese Musik erklingt, der gute Sine unsichtbar präsent ist, hat ihn doch genau das schöne Städtchen an seinem Busen genährt, von dem aus die schmissigen Takte frech ihren Weg nahmen, Hollywood und dem Katholizismus kräftig ans Schienbein zu treten.
Die Forenumfrage zur Musik wird präsentiert von Haumir (
=Hymir-unter-der-Haube):
Wie haltet ihr es mit dem Heiraten?
Wollt ihr? Wollt ihr nicht? Warum? Habt ihr schon? Wie liefs? Schreckt euch die Scheidungsstatistik? Wie würdet ihr mit einer Scheidung umgehen?
Die Frage richtet sich in ihren theoretischen Aspekten selbstverständlich ausdrücklich auch an alle bekennenden und heimlichen eCurse'ler. Nur keine Zurückhaltung.
Fessy
Ich fühl mich einfach noch zu jung... Aber ich werd wohl schon heiraten, richtig mit Stil und einer Horde Larpern, die uns vom Standesamt abholen.
Arturion
Wenn man die Richtige nicht gefunden hat, dann klingt die Frage nach Heiraten wirklich so.... theorethisch.
Wahrscheinlich werde ich schon heiraten. Und wenn ich heirate, dann lasse ich mich auch nicht scheiden.
Denn wenn ich mir nicht sicher bin das es nicht nur jetzt sehr schön ist, sondern auch noch in Zukunft gut klappt, dann heirate ich auch nicht. Problematisch ist natürlich wenn sie auf heiraten besteht, aber darüber habe ich mir noch keine Gedanken gemacht
Denn solange beide noch unvermögend sind und keine Kinder haben läßt es sich auch noch in der Nichtehlichen Lebensgemeinschaft gut leben.
Aber mal eine Erweiterung der Frage. Zumindest die finanziellen Risiken einer Scheidung lassen sich mit einem Ehevertrag minimieren.
Würdet ihr mit oder ohne Ehevertrag heiraten?
Da ich nicht vorhabe mich zu scheiden zu lassen wenn ich heirate und es als zutiefst unromantisch empfinde Vorkehrungen für den Fall der Trennung zu treffen, kommt so eine Ehevertrag selbstverständlich nicht in Frage.
Wenn schon nicht in der Liebe wo sonst kann man sich erlauben in unseren nüchternen Welt romantisch zu sein?
Sineijdan ar Asjawell
| Zitat: |
Original von Arturion
Wenn schon nicht in der Liebe wo sonst kann man sich erlauben in unseren nüchternen Welt romantisch zu sein? |
Bei uns gibts einmal im Jahr ein sogenanntes 'Weißbierfest'.
Gegenfrage:
Der Ehevertrag schützt doch den reicheren der beiden Eheleute, oder? Wenn ich nun meine Freundin Anneliese Trump-Krupp ordentlich abziehen will, dann mime ich den überzeugten Romantiker mit genau deiner Argumentation, richtig?`Und nach der Hochzeitsweltreise (Balearen - Mauritius - Nutella-Werke) lasse ich sie fallen, wie eine heiße Kartoffel?
Der_Namenlose
Tach!
| Zitat: |
Original von Sineijdan ar Asjawell
Wie haltet ihr es mit dem Heiraten? |
Tja, wer so neugierig ist sollte doch erstmal selber seine Fragen beantworten. Also ...
| Zitat: |
| Nur keine Zurückhaltung |
... wir hören
Mit "namenlosem" Gruss,
Sineijdan ar Asjawell
Ich will natürlich nicht im Schatten stehen, allerdings halte ich eine Meinungsdarstellung im Startbeitrag immer für latent tendentiös, wenn sie ernsthaftig sein soll. Sie fehlt also mit Absicht. Aber da du nun schon der Zweite bist, der sich daran stößt:
Meine Einstellung zum Heiraten ist diffus, daher auch meine Frage an das Forenvolk.
Contra:
Atheist - -
Bürgerliche-Gesellschaft-Skeptiker -
Scheidungsrealist -
Hollywood-Skeptiker - -
Rechtliche Bedenken -
Pro:
Steuer + + + +
Mitglied der bürgerlichen Gesellschaft +
Ergibt:
Sieben mal minus und fünf mal plus.
Fazit:
Ich habe leichte bis mittlere Aversionen gegen das Heiraten.
Mein derzeitiger Plan lautet: Wenn mir die Brauteltern die Hochzeit unbedingt zahlen wollen, dann hau ich das Geld schon auf den Kopf. Man ist ja kein Spielverderber. Allerdings lasse ich mich auch einfach wieder scheiden, wenns mir passt und heirate danach jemand anderen. Ziemlich unverrückbar fest steht allerdings, dass ich nicht kirchlich heirate.
Ist allerdings noch sehr akademisch, die ganze Überlegung. In wilder Ehe lebt es sich prima, wie jeder weiß.
Rodorigo
Naja, das ist aber bloß die kirchliche Heirat. Für die etatistische Trauung vor deinem geliebten Standesbeamten kannst Du ja die -- für Atheist streichen.
Wenn (nicht falls!) ich heirate, wird es aber keine 10.000 Euro Heirat werden. Ich hatte eher an eine Grillpartie mit Biertischen gedacht. Da wird dann auch die silberne und goldene Hochzeit nicht so teuer. Kirchlich gäbe es wenn überhaupt nur dem Opa zuliebe. Der soll nicht am Tag meiner Hochzeit sterben.
Sineijdan ar Asjawell
| Zitat: |
Original von Rodorigo
Naja, das ist aber bloß die kirchliche Heirat. Für die etatistische Trauung vor deinem geliebten Standesbeamten kannst Du ja die -- für Atheist streichen. |
Nicht gänzlich verkehrt.
Man könnte höchstens einwenden: Der Glaube an Staat und Gesetz ist auch ein Glaube. Was bin ich jetzt plötzlich verheirateter als vorher, nur weils irgendwo eingetragen steht?
Abschüssig, abschüssig.
Quendan von Silas
So, dann bekenne ich mal Farbe:
Als Atheist käme eine kirchliche Hochzeit für mich nur in Frage, wenn es der Frau meines Herzens wirklich, wirklich wichtig wäre. Und zwar wichtig aus Tradition und weil es ihr wichtig ist. Wäre es ihr aus Glaubensgründen wichtig, befürchte ich, dass eine lange Beziehung sowieso illusorisch ist. Dafür ist mir Religion zu fremd - so tiefgreifende Unterschiede lassen sich nur schwer miteinander vereinbaren.
Standesamtliche Trauung? Hm ... kommt darauf an, das weiß ich nicht genau. Ich brauche es persönlich nicht, verwehre mich aber auch grundsätzlich nicht dagegen. Sobald Kinder ins Spiel kommen mag die Sache wieder anders aussehen. Grundsätzlich mag ich es wenn es soweit ist als 'Vertiefung der Beziehung' ansehen und daher machen. Vielleicht ist es aber auch nicht nötig. Ich bin da eher unentschieden und würde es wohl auch von den Wünschen der Partnerin abhängig machen. Eine unbedingte Bedingung ist es für mich aber in keinem Fall.
Und generell gilt:
Ich bin derzeit Solo, daher ist es eine höchst akademische Frage. Bevor eine Hochzeit in Frage kommt, müsste ich erst mehrere Jahre mit einer Frau zusammen sein und auch mehrere Jahre zusammen Leben. Vor Ende 20 wird da also kaum was passieren - und selbst das bedingt, dass ich demnächst eine tolle Frau kennen und lieben lerne.
Der_Namenlose
... in ihrem Leben ist! Warum trägt der Mann schwarz ...
Tach!
| Zitat: |
Original von Sineijdan ar Asjawell
Wie haltet ihr es mit dem Heiraten? |
Heiraten ist klasse

Flitterwochen in der Karibik sogar noch besser

Für alles andere hat man die Visa(r) Karte
Ob es mich allerdings zu einem liebenswerteren Mensch gemacht hat oder ich deshalb den Ehepartner m e h r liebe, oder die ganze Beziehung länger hält ... tja wer weiß. Von meinem Standpunkt aus kann es locker die nächsten 50 bis 70 Jahre so weitergehen
Mit "namenlosem" Gruss,
Rodorigo
| Zitat: |
Original von Sineijdan ar Asjawell
Man könnte höchstens einwenden: Der Glaube an Staat und Gesetz ist auch ein Glaube.
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Glaubst du an die Liebe? Oder bist Du da auch ein "Ungläubiger"?
| Zitat: |
Was bin ich jetzt plötzlich verheirateter als vorher, nur weils irgendwo eingetragen steht?
Abschüssig, abschüssig. |
Ja.
Die Heirat ist ein kirchliches Sakrament, das säkular verrechtlicht wurde. Als Atheist fällt das Sakrement-Argument (wollte ich schon immer mal schreiben) ja aus. Wenn Du jetzt auch noch den rechtlichen Vertragscharakter, der ja durch die Eintragung entsteht, wegdefinierst, dann bleibt von der "Heirat" wie sie üblicherweise definiert wird, nur noch wenig übrig.
Alles andere ist eine informelle Absprache. Weder ein religiöser Akt, noch ein Vertagsabschluß. Deshalb ist eine "wilde Ehe" ja auch durchaus mit Vorteilen versehen.
Nazir ibn Yussuf
Tja, wie soll man das sagen, ist schwierig. Aber irgendwie doch eigentlich schon. Wer weiß?
| Zitat: |
Original von Sineijdan ar Asjawell
Contra:
(...)
Rechtliche Bedenken - |
Ich kann dich beruhigen. Die Ehe einzugehen, ist weiterhin erlaubt!
Aber deinen eCurse schreibt man eCuRS.

Sonst denkt man ja noch, es steckte keine Bedeutung hinter den Buchstaben!
Sineijdan ar Asjawell
| Zitat: |
Original von Rodorigo
Glaubst du an die Liebe? Oder bist Du da auch ein "Ungläubiger"? |
Uh, ich möchte antworten: Ich bin Wissenschaftler und glaube an radikal nichts. Aber so leicht ist das natürlich nicht. Sagen wir mal: Die Ablehnung von Glaubenskonzepten (hat jetzt mit Religion nichts mehr zu tun) ist Programm. Ob das in letzter Konsequenz, am Rande meiner kognitiven Prozesse oder überhaupt in der täglichen Praxis, auch konsequent durchziehbar ist, möchte ich doch ernsthaft bezweifeln.
Ich bin ja außerdem zum Glück Geisteswissenschaftsfuzzi und kenne daher so das ein oder andere Liebeskonzept. Da bekommt man dann recht schnell eine gewisse professionelle Distanz.
| Zitat: |
| Alles andere ist eine informelle Absprache. Weder ein religiöser Akt, noch ein Vertagsabschluß. |
Wieso ist eine informelle Absprache kein Vertragsabschluss? Ich würde mich ja fast erdreisten zu sagen: Jeder hat seinen informellen, mündlichen Beziehungsvertrag in der heimischen Schublade?
Dajin
Jaaa, Hochzeit, schöne Frage.
Nun, ich bin ein alter Romantiker. Von daher Heirat? Keine Frage: JA! Das ist ein ganz fester Traum, ein festes Vorhaben von mir. Welchen Treuebeweis könnte man seiner Geliebten noch machen ausser zu versprechen, bis zum Tod mit ihr zusammen sein zu wollen? Alternativ umgekehrt sie mit ihm. Ich bin dabei sogar so romantisch, dabei auf Nummer sicher gehen zu wollen. Ich bin lieber einige Jahre mit jemandem zusammen und überstürze das nicht, aber dafür gibts dann auch keine zweite Ehe. Wenn ich heirate, dann EINMAL. Und natürlich mit Erfolg, so will ich hoffen. Auch Kinder kämen erst danach. Quasi Katholische Ansicht, zumal ich ne kirchliche Trauung an sich auch gerne hätte. Schön klassisch, romantisch eben.
ja, sowas stell ich mir richtig schön vor...
Quendan von Silas
| Zitat: |
Original von Dajin
Welchen Treuebeweis könnte man seiner Geliebten noch machen ausser zu versprechen, bis zum Tod mit ihr zusammen sein zu wollen? |
Nur braucht es dafür ein solches Ritual? Reicht es nicht, wenn das ein Paar für sich selbst ausmacht?
Gorin
Ja, da gebe ich dir Recht. So etwas sollte eigentlich schon vorher klar sein.
Dajin
Na hör mal, es geht hier immerhin um so ne Art Statussymbol. Klar bräuchte man für sowas kein so ein Brimborium. Aber so gesehen bräuchte man ja generell keine Traditionen. Wir haben sie dennoch.
Ich denke mal, dass die Ehe eine Institution ist, die unterbewusst bei jedem eine hohe Bedeutung spielt, einen Zustand, den man überall auf der welt respektiert und akzeptiert.
Koenigsmoerder
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Original von Sineijdan ar Asjawell
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Original von Arturion
Wenn schon nicht in der Liebe wo sonst kann man sich erlauben in unseren nüchternen Welt romantisch zu sein? |
Bei uns gibts einmal im Jahr ein sogenanntes 'Weißbierfest'. |
Ich heirate höchstens damit ich vorher mit den Jungs beim Junggesellenabschied ordentlich auf die Pauke hauen kann.
Hm...eigentlich ist das total das Argument
pro Heirat...mhm...am besten sogar mehrmals...mhm....
Soltian Bosar
Heiraten?! Früher vielleicht mal, als ich noch frei von diversen schlechten Erfahrungen war. Für mich kommt so etwas nicht mehr in Frage und ich persönlich halte derartige Verbindungen für überholt und nicht mehr zeitgemäß. Das im Grunde viele dieser Meinung sind, verrät ein Blick auf die Scheidungsstatistiken besonders in Großstädten, wo jede zweite Ehe scheitert. Man kann auch prima ohne Trauschein zusammen leben und erspart sich, wenn es dann auseinander gehen sollte, eine Menge Mühe und Schweiß und Kosten und Anderes ( wieder einmal der richtige Zeitpunkt für den Ehevertrag zu werben

). Das man einige erhebliche Nachteile hat, in " wilder Ehe " zusammen zu leben, sind staatliche Ungerechtigkeiten, die abgeschafft gehören. Der Staat scheint jedoch ( jedenfalls unser Staat ) ein Interesse daran zu haben, dass Ehen eingegangen werden, der christliche Einfluß spielt hier sicherlich eine Rolle. Richtig schlimm wird es dann, wenn Kinder unter Trennungen zu leiden haben, wobei die Gesellschaft endlich mal beginnen sollte, Müttern diesen " Heilige - Kuh " - Nimbus zu entziehen. Aber das führt vom Thema weg. Deswegen spreche ich mich für ein ganz klares: NEIN! aus.
Ebeyon
Nun mal unsortiert ein paar bisherige Argumente aufgreifen:
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| Denn solange beide noch unvermögend sind und keine Kinder haben läßt es sich auch noch in der Nichtehlichen Lebensgemeinschaft gut leben. |
Zustimmung.
| Zitat: |
| Da ich nicht vorhabe mich zu scheiden zu lassen wenn ich heirate und es als zutiefst unromantisch empfinde Vorkehrungen für den Fall der Trennung zu treffen, kommt so eine Ehevertrag selbstverständlich nicht in Frage. |
Zustimmung.
| Zitat: |
Atheist - -
Hollywood-Skeptiker - -
Rechtliche Bedenken - |
????
kann ich als Argumentation nicht nachvollziehen
überbewertet
unromantisch
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| Allerdings lasse ich mich auch einfach wieder scheiden, wenns mir passt und heirate danach jemand anderen. |
Eine durchaus legitime Lebenseinstellung. Nur sollte die jeweilige Partnerin fairerweise vorher diese Einstellung kennen.
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| Wenn (nicht falls!) ich heirate, wird es aber keine 10.000 Euro Heirat werden. Ich hatte eher an eine Grillpartie mit Biertischen gedacht. Da wird dann auch die silberne und goldene Hochzeit nicht so teuer. |
Jupp, da kann man viel viel Geld ausgeben. mMn völlig unnötig. Die Freude und das Zusammenfeiern zählt, nicht der 750€ Tischschmuck und die 2500€ Viermannkapelle.
Unsere Feiern waren sehr kostengünstig.
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| Was bin ich jetzt plötzlich verheirateter als vorher, nur weils irgendwo eingetragen steht? |
Ja bist Du!
Behörden, Versicherungen, Banken, Krankenhäuser, überall hast Du als Ehemann mehr Rechte als wenn Du "nur" der Lebensabschnittsgefährte bist.
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| Als Atheist käme eine kirchliche Hochzeit für mich nur in Frage, wenn es der Frau meines Herzens wirklich, wirklich wichtig wäre. Und zwar wichtig aus Tradition und weil es ihr wichtig ist. Wäre es ihr aus Glaubensgründen wichtig, befürchte ich, dass eine lange Beziehung sowieso illusorisch ist. Dafür ist mir Religion zu fremd - so tiefgreifende Unterschiede lassen sich nur schwer miteinander vereinbaren. |
Volle volle Zustimmung. Genauso liefs bei uns.
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| Ich denke mal, dass die Ehe eine Institution ist, die unterbewusst bei jedem eine hohe Bedeutung spielt, einen Zustand, den man überall auf der welt respektiert und akzeptiert. |
Jupp.
ob religiös geprägt oder nicht, so eine "Paarbindung" gibt es weltweit, unabhängig von kulturellen, religiösen, staatlichen oder kontinentalen Unterschieden.
| Zitat: |
| und ich persönlich halte derartige Verbindungen für überholt und nicht mehr zeitgemäß. Das im Grunde viele dieser Meinung sind, verrät ein Blick auf die Scheidungsstatistiken besonders in Großstädten, wo jede zweite Ehe scheitert. |
Moment, sind, da die Zusammenhänge nicht anders?
Man kann doch nicht sagen, daß eine hohe Scheidungsrate dafür steht, daß viele Menschen der Meinung sind, heiraten wäre nicht mehr zeitgemäß. Warum haben sie es dann trotzdem getan?
Eine hohe Scheidungsrate (bei uns) bedeutet lediglich, daß die
lebenslange Ehe anscheinend out ist.
Bzw der Egoismus größer.