Letzte Schlacht des Wolfes / Ysilia / 7G

Oakis Trevus
Hallo allerseits,

ich merke doch daß ich in der zusammengefaßten Version der drei Kurzabenteuer über die Kämpfe in Tobrien zunehmend argumentative Probleme gegenüber den Spielern und Helden habe, was die Fähigkeiten des eigenen Heeres angeht.

Ja, im Prinzip ist es sogar so, daß die Möglichkeiten der Geweihten und Magier in den eigenen Reihen in diesen ABs praktisch völlig ignoriert werden.

Bereits bei Eslamsbrück waren dutzende Magier und Rondrianer dabei.
Gut, daß diese in der Schlacht nichts bewirkten lag daran, daß die Taktiken zum Einsatz unkonventioneller Kräfte einfach überhaupt nicht durchdacht waren da das Reich bislang praktisch keine Erfahrung mit solch unkonventionellen Schlachten hatte.

Mit dem Schwert der Schwerter, den Erfahrungen der Helden bis zur Schlacht um Ysilia und dem Umstand, daß ich die anderen hochrangigen NSCs nicht weiter als doof und beratungsresistent hinstellen kann, muß ich im Prinzip viel viel Eigenarbeit leisten, was die Ideen und den Einsatz der Bannmagier, Golgariten und so weiter angeht.

Ich meine: unser Peraine-Geweihter will beim Kampf einen Schutzsegen um die gesamte Stadt, im Radius 300 Meter, vollführen. Den kann er einige Stunden aufrecht erhalten.
Man stelle sich nun lediglich 3-4 andere Geweihte vor (tatsächlich gibts in der Stadt dutzende), die das gleiche tun, auch zeitlich hintereinander - Dämonen oder Untote (oder je nachdem beides) werden schlicht und einfach nicht am Angriff teilnehmen können.
Um einen Schutzsegen zu installieren, der die Stadt komplett gegen Untote und Dämonen und Chimären schützt braucht man keine zwei dutzend Geweihte.
Also: aus für die Dämonenarche, aus für 100 Hummerier, aus für 3 dutzend Harpyien, aus für sämtliche Untoten, aus für ein dutzend Dämonen.
Und damit hat das Borbaradianische Heer eigentlich keine Chance mehr.
Wenn ich dann noch die unzähligen Magier dazurechne...puh.

Dann steht überhaupt noch die Frage im Raum, wieso man in Ysilia eigentlich keine Geschütze hat. Schon in Eslamsbrück hatten die Helden gefordert, in den zwei Wochen vor der Schlacht Katapulte zu bauen, was dort mangels Sappeuren, die wissen wie man das macht, scheiterte.

In Ysilia wird das sicher kein Grund sein, die Helden werden alles Erdenkliche tun um Geschütze aufstellen zu lassen.

Noch dazu haben sie ja die Artefakte der Drakonianer (2 Dschinne) dabei, plus Pentagramma- und Auge-des-Limbus-Artefakte.
Man stelle sich jetzt noch vor, die Helden hätten noch Bukhars Flöte...der Feind würde panisch fliehen wenn da auf einmal einige Westwinddrachen auftauchten...

Fazit 1: Irgendwie ist das AB, bzw. die Schlacht um Ysilia total undurchdacht. Klar haben die Borbaradianer auch mächtige Waffen - die aber gegen mächtige Liturgien einfach nichts ausrichten können.

Fazit 2: Irgendwie fällt mir überhaupt nichts ein, was die Angreifer gegen realistisch ausgespielte Verteidigung im petto haben könnten.

*ratlos bin*

Gruß Oakis Trevus
Rondrian von Falde
Willkommen bei der Problematik nachgespielter Boten und aufgestufter Liturgien. Viele Ereignisse aus der Neuauflage sind niemals dazu gedacht gewesen die Gezeichneten zu beteiligen - mit ihrer Erfahrung und ihren Möglichkeiten. Die ungehörige Aufstufungsregelung von Liturgien habe ich immer wieder angeprangert - neben einigen Liturgien allgemein.
Es bleibt dir nur Paktierer dagegen zu werfen. Mit einem Fortschreiten in den Kreisen der Verdammnis lässt sich einiges rausreißen, was auch mächtige Liturgien ins Wanken bringen kann. Gegen Zauberer helfen Amazerothpaktierer. Borbarad ist nicht dumm und die Zusammenstellung der Paktierer für die Charaktere nicht einsichtig. Wenn diese schwere Geschütze auffahren, macht er das ebenfalls.
Radul Aljett
Zitat:
Original von Oakis Trevus
Hallo allerseits,

ich merke doch daß ich in der zusammengefaßten Version der drei Kurzabenteuer über die Kämpfe in Tobrien zunehmend argumentative Probleme gegenüber den Spielern und Helden habe, was die Fähigkeiten des eigenen Heeres angeht.

Willkommen beider Erfahrung wenn der Illusionismus bricht.
Zitat:
daß die Taktiken zum Einsatz unkonventioneller Kräfte einfach überhaupt nicht durchdacht waren da das Reich bislang praktisch keine Erfahrung mit solch unkonventionellen Schlachten hatte.
Falsch, Orkensturm und Khomkrieg und mehrtausendjährige Aventurische Geschichte sowie militärische Kampfmagierakas sagen was anders.
Nebenbei der wichtigste Beitrag den rkane leisten können ist Aufklärung und Kommunikation.
Die Rondra etc Kirchen wissen was ihre Liturgien bewirken.
Zitat:
Mit dem Schwert der Schwerter,

oder dem Run around the mill Bannerherrn der Rondrianer(Kompanichefe),

Die Harpyien könnten trotzdem funzen, Brechen, Zerstören, Entweihen des Schutzsegens?

Wozu Sappeure, das sind Mineure, Grabenbauer, Bauen können die Dinger Zimmerleute, bedienen?
Die Waffen fehlen in Kurkum auch, weshalb Kurkum mMn nicht zu halten ist


Zitat:
Fazit 1: Irgendwie ist das AB, bzw. die Schlacht um Ysilia total undurchdacht. Klar haben die Borbaradianer auch mächtige Waffen - die aber gegen mächtige Liturgien einfach nichts ausrichten können.

und übrigens das halten der Brücke macht auch keinen Sinn.


Zitat:
Fazit 2: Irgendwie fällt mir überhaupt nichts ein, was die Angreifer gegen realistisch ausgespielte Verteidigung im petto haben könnten.
Infiltration
Jens_85
Lass die Helden raus oder regele es "anders", wie schon von Oakus beschrieben: Duzende Paktierer, alle von Borbarad verführt, in den Pakt eingewiesen und dann gnadenlos verheizt. Das zeigt dann weniger die Stärke seiner Armee sondern etwas, dass für die Kampagne WESENTLICH wichtiger ist: die Bosheit, den verderbten Charaker des Dämonenmeisters. Paktierer an der Spitze der Dämonenhorden, vom Meister selbst gerufene Erdbeben (Amrifas) der Kerl kann schon recht allein ganze Städte zermalmen (wozu braucht er eine Armee???)
Oakis Trevus
Oakus war ich, der Fragensteller ;-)

Die Helden da rauslassen geht definitiv nicht.

Sie hatten maßgeblich am Wiederaufbau Liliengrunds (direkt südlich von Ysilia) nach der Ogerschlacht mitgewirkt, der Peraine-Geweihte hat hier seinen Tempel und die Gruppe insgesamt teilt sich hier ein Landhaus.
Die wollen Ysilia verteidigen, ich krieg als SL eins auf die Mütze wenn sie nicht die Gelegenheit kriegen.

@Rondrian:

Zitat:
Viele Ereignisse aus der Neuauflage sind niemals dazu gedacht gewesen die Gezeichneten zu beteiligen - mit ihrer Erfahrung und ihren Möglichkeiten.

Es geht ja nicht nur um die Möglichkeiten der Gezeichneten. Sollten die Verteidiger-NSCs nicht auf die einfachsten Ideen kommen (Liturgien einsetzen, schon Wochen vorher Katapulte bauen) wirkt das einfach nicht mehr realistisch sondern nur noch dilletantisch. Bereits Walpurga von Weiden empfanden die Spieler in der Eslamsbrück-Schlacht als sehr dilletantisch, einfach nur weil sie die Schlachtreihe und Ordnung in den eigenen Truppen bewahren wollte, während die Gezeichneten versuchten, das Kommando an sich zu reißen und mit "ihren" Einheiten (sie waren z.T.als Berater und Kontaktführer in vorderster Front ernannt worden, drei von ihnen haben hohe militärische Ränge aus dem Orkensturm und kommandierten die Landwehr) vorstürmten. Da keiner der Heerführer überlebte (oder hinterher noch unmittelbar zugegen ist) kann hieraus nichtmal ein Vorwurf erwachsen; letztlich war ihre Entscheidung, zu stürmen, sogar die einzig richtige, während Walpurga und Co. ja solange an der Brücke stehenbleiben bis die Karakile und Katapulte das halbe Heer aufgerieben haben...)

@Radul:

Zitat:
Orkensturm und Khomkrieg und mehrtausendjährige Aventurische Geschichte sowie militärische Kampfmagierakas sagen was anders.

Sagen sie nicht.
Der Orkkrieg wurde zu 99% konventionell geführt, die wenigen magischen Attacken der Orkschamanen kann man an einer Hand abzählen und waren dann so "sensationelle" Sachen wie ein Häufchen Untote oder das Zerstören eines Greifenfurter Wehrturms.
Die Kampfmagier wurden bis zur Borbarad-Invasion auf Mann-gegen-Mann, nicht aber auf Schlachtkampf ausgebildet. Das merkt man schnell daran, daß ihnen hierfür so wichtige Zauber wie Nebel, Dunkelheit und ähnliches fehlen, gerade Illusionszauber sind hier wirklich stark. Stattdessen haben sie Armatrutz, Dupplicatus und Fulminictus - was auf dem Schlachtfeld herzlich wenig bringt, es sei denn man will die Magier in erster Reihe gegen ausgebildete Söldner verheizen.
Die mehrtausendjährige Geschichte ist so auch nicht richtig; Magierkriege und Dämonenschlachten sorgten fast regelmäßig dafür, daß ein Großteil der Zauberkundigen getötet wurde und die Zauberwissenschaft um Jahrhunderte zurückgeworfen wurde. Die meisten der Techniken und Dämonen, die Borbarad benutzt waren um 27 Hal unbekannt oder wurden teilweise erst wiederentdeckt...Stichworte: Kraftlinien, Ignisphaero, etc...

Zitat:
Infiltration

Ein gutes Mittel, aber auch nicht unfehlbar dank der ersten Gezeichneten, die auf so gut wie alles einen ODEM wirkt.

Zitat:
Die Harpyien könnten trotzdem funzen, Brechen, Zerstören, Entweihen des Schutzsegens?

Hmmm....so ein Schutzsegen wirkt ja nur auf dem Boden, oder? In der Luft könnte er ja tatsächlich von Flugdämonen und -Chimären nutzlos sein.

Was mir noch bleibt ist, daß Borbarad bei uns über zwei Drachenkarfunkel verfügt; nämlich auch über den Myranars, den Borbi den Helden in Bastrabuns Bann am Ende einfach abnahm.

Aber ich will da sehr fair sein, wenn es ihnen dank absolut genialem Vorgehen wirklich gelingen sollte, Haffax' Angriff abzuwehren, dann sollen sie einen Triumph haben.
Letztlich wird das (abwesende) kaiserliche Heer ja vollends aufgerieben und vernichtet, die Borbaradianer sollten danach wohl einen weiteren Versuch haben, Ysilia einzunehmen.

Gruß Oakis Trevus
Radul Aljett
Zitat:
Original von Oakis Trevus
Bereits Walpurga von Weiden empfanden die Spieler in der Eslamsbrück-Schlacht als sehr dilletantisch, einfach nur weil sie die Schlachtreihe und Ordnung in den eigenen Truppen bewahren wollte, s

Das ist ja wohl ne Selbstverständlichkeit
Zitat:
während die Gezeichneten versuchten, das Kommando an sich zu reißen

Das nennt man Meuterei auf dem Schlachtfeld.

Zitat:
und mit "ihren" Einheiten (sie waren z.T.als Berater und Kontaktführer in vorderster Front ernannt worden, drei von ihnen haben hohe militärische Ränge aus dem Orkensturm und kommandierten die Landwehr) vorstürmten.

Brilliant, diese Taktik wäre eines Haffax oder Leomars würdig gewesen.
Katapulte auf dem Schlachtfeld
krank Cop krank Cop krank Cop krank

Zitat:
Sagen sie nicht.

Seit wann gibt es die SuS, die Bethanier und das Kampfseminar?

Zitat:
Das merkt man schnell daran, daß ihnen hierfür so wichtige Zauber wie Nebel, Dunkelheit und ähnliches fehlen, gerade Illusionszauber sind hier wirklich stark. Stattdessen haben sie Armatrutz, Dupplicatus und Fulminictus - was auf dem Schlachtfeld herzlich wenig bringt, es sei denn man will die Magier in erster Reihe gegen ausgebildete Söldner verheizen.

DSA Redakzeure und Autoren as it`s finest, keine 5 Sekunden denken bevor schreiben.
Zitat:
Die mehrtausendjährige Geschichte ist so auch nicht richtig; Magierkriege und Dämonenschlachten sorgten fast regelmäßig dafür, daß ein Großteil der Zauberkundigen getötet wurde und die Zauberwissenschaft um Jahrhunderte zurückgeworfen wurde.
miltärische Anwendung, nicht Magische Wissenschaft.


Der kann alle Flüchtlinge etc kontrollieren. 20 Mann reichen.


Zitat:
Hmmm....so ein Schutzsegen wirkt ja nur auf dem Boden, oder? In der Luft könnte er ja tatsächlich von Flugdämonen und -Chimären nutzlos sein.
Nein, ich meinte mittlerweile sind Chimären so etabliert das sie von ihrem dämonischen Erbe nicht mehr betroffen werden, ein Karakil oder Rhazzi fliegen da nur einmal drüber.


Zitat:
Aber ich will da sehr fair sein, wenn es ihnen dank absolut genialem Vorgehen wirklich gelingen sollte, Haffax' Angriff abzuwehren, dann sollen sie einen Triumph haben.

Ist so schwer nicht, sobald die das mit der Arche wissen ist Haffax relativ einfach abzuwehren.

btw ich würde Fussangeln verteilen, Krähenfüsse,
Kharrash
Zitat:
Original von Oakis Trevus
Der Orkkrieg wurde zu 99% konventionell geführt, die wenigen magischen Attacken der Orkschamanen kann man an einer Hand abzählen und waren dann so "sensationelle" Sachen wie ein Häufchen Untote oder das Zerstören eines Greifenfurter Wehrturms.


Naja, ich weiss nicht...

Meisterinformationen aus der Quelle: Jahr des Greifen/Orkensturm ! (aufdecken durch Strg-A oder markieren)

-Einsatz eines Achtgehörnten zur Erstürmung einer Stadt
-Einsatz eines Viergehörnten zur Verbreitung der Duglumspest
-Einsatz eines machtvollen Feuerelementars gegen kaiserliche Schiffe
-Dämonische Pfeile zum Ausschalten von Befehligern
-Magisch aufgeputschte Berserker (BRAZORAGH GHORKAI)
-Untote auf dem Schlachtfeld (vielleicht nicht viele, aber genug, um Angst und Schrecken unter der Landwehr etc. zu verbreiten; auf den Silkwiesen waren sie Ablenkung/Köder)



Ich denke, da war für die Magier im Reich schon etwas Gedankenfutter bezüglich magischer Kriegführung dabei.
Rondrian von Falde
Davon war ja an der Hälfte Gamba beteiligt oder sogar Alleinunterhalter.
Oakis Trevus
Ich muß vorrausschicken daß wir den Orkensturm gespielt hatten;

Meisterinformationen aus der Quelle: Orkensturm / Jahr des Greifen ! (aufdecken durch Strg-A oder markieren)

Zitat:
-Einsatz eines Achtgehörnten zur Erstürmung einer Stadt


Kann ich mich grade nicht erinnern; was war das?

Zitat:
-Einsatz eines Viergehörnten zur Verbreitung der Duglumspest


Würde ich nicht als wirklich kriegsrelevante Aktion betrachten. Die Ansteckungsraten sind laut Regelwerk ja relativ selten; vielleicht sehe ich das deswegen so abschätzig, weil unsere Gruppe den Dämon sehr frühzeitig entdeckte und exorzierte und praktisch kein Schaden entstand.

Zitat:
-Einsatz eines machtvollen Feuerelementars gegen kaiserliche Schiffe


2 mal nen Schwall Wasser auf das Vieh levitiert und es war hinüber. Offenbar rechneten die Autoren, die die Werte des Viehs bestimmten, nicht damit, daß es einem Magier recht leicht fallen kann, so ein Ding zu töten; ein Aquafaxius wäre noch effektiver gewesen. Angesichts der ganzen NSC-Magier, die hier zugegen waren, wiederum peinlich daß das so ein riesiges Problem gewesen sein soll.

Zitat:
-Dämonische Pfeile zum Ausschalten von Befehligern


War auch nicht kriegstechnisch relevant und diente eher der Demoralisierung. Übrigens haben sich meine Helden erst gar nicht auf diesen Deal der Orks eingelassen und lehnten (berechtigt) jegliche Verhandlungen ab, geschweige denn dieses "Götterurteil"; schon beim Vorschlag hatte die Gruppe den Verdacht, daß da was faul ist.

Zitat:
-Magisch aufgeputschte Berserker (BRAZORAGH GHORKAI)


Ein Kampfmagier mit Dupplicatus, Armatrutz, Axxeleratus und Attributo ist ja nichts anderes und in einer Feldschlacht nicht wirklich der Bringer; er ist nachwievor eine konventionelle Waffe, wenn auch eine Starke.

Zitat:
-Untote auf dem Schlachtfeld (vielleicht nicht viele, aber genug, um Angst und Schrecken unter der Landwehr etc. zu verbreiten; auf den Silkwiesen waren sie Ablenkung/Köder)


Die Orks setzten die Untoten auch nicht so ein, wie es Borbi tat, nämlich als (dank Magnum Opus) ständig wachsenden Heerwurm; bei den Orks wars lediglich eine isolierte Aktion.


Daher, das muß man ganz klar abgrenzen gegen die vollkommen unkonventionellen Waffen Borbarads;

Dämonische Schiffe, Luftangriffe mit Brandbomben (Sordulsäpfeln) von Karakilim aus, schon in eher kleinen Schlachten dutzende Dämonen, gegen die normalbewaffnete (also 90% des Heeres) nichtmal Schaden machen kann, großflächige (dämonische) Wettermanipulation, weitere extrem gefährliche einzelne Dämonen wie der Nachtdämon oder Karmoth, dutzende Paktierer mit berserkergleichen Fähigkeiten, Nachts erheben sich dann alle bisher Gefallenen und werden zu Untoten, und und und...

...das ist einfach etwas ganz anderes, als selbst die tausende Orks oder Oger, gegen die man mit weitgehend herkömmlicher Taktik kämpfen kann: Schlachtlinie bilden, Angriff abwarten oder selbst angreifen, je nach Entwicklung nochmal Rückzug um Linie neu zu bilden und Verletzte zu versorgen, erneute Aufnahme der Kämpfe usw. bis Sieg oder Niederlage absehbar ist.
Das geht so selbst gegen die übelsten Orks, aber nicht gegen Borbarad.

Und mein Problem ist, daß die Gruppe das frühzeitig erkannte und mit ihren ungewöhnlichen Aktionen in der Eslamsbrück-Schlacht recht hatte.
Durch den Angriff ihres Flügels konnte dieser nicht mehr von den Karakilim bombardiert werden, Schlachtlinie hin oder her.

Und bei der Verteidigung Ysilias werden sie ganz tief in ihre Kriegskunstkiste greifen und der Geweihte zu seinen Liturgien. Das wird hart.

@Radul:
Katapulte sind das Mittel der Wahl wenn man Verteidiger ist, vor allem Verteidiger einer Brücke oder einer Stadt. Wieso diese fehlen kann ich mir nicht erklären.
Übrigens, Blick ins Regelheft hilft: Schutzkreise wirken je nach Höhe der Liturgie gegen Untote oder einfache Dämonen oder gehörnte Dämonen oder Chimären. Oder, wenns nur hoch genug ist, gegen alles. Oder man kaskadiert es einfach zusammen mit anderen Geweihten.

Zitat:
Seit wann gibt es die SuS, die Bethanier und das Kampfseminar

Diese Akademien haben sich auf Kampfzauber spezialisiert.
Das sagt ja nocht nichts darüber aus, ob diese Zauber auch in Schlachten helfen. Und das tun sie eben nur begrenzt - das war eine Sache, die man erst mit der borbaradianischen Invasion gelernt hatte.
Die Logik "Kampfzauberer = gut im Kampf = gut in der Schlacht" ist halt eine Milchmädchenrechnung.

Zu den von Dir erwähnten Fallen: japp, eine weitere Möglichkeit, die zu wenig bedacht wird.

Gruß Oakis Trevus
Kharrash
Das ist richtig aber wieso ist das relevant?

Gamba hat auf Seiten der Schwarzpelze sehr gut gezeigt, was man mit Zauberei (v.a. mit Dämonologie) im Krieg anrichten kann.

Um Nichts Anderes ging es mir.
Rondrian von Falde
Es ging darum, dass es kein massiertes, verbreitetes Aufkommen an in Schlachten eingesetzter Magie gab. Einzelleistungen werden wohl immer mal wieder in der aventurischen Geschichte aufgetaucht sein.
Kharrash
Zitat:
Original von Oakis Trevus
Ich muß vorrausschicken daß wir den Orkensturm gespielt hatten;


Ich bin grad mittendrin - als Spielleiter. fröhlich

Meisterinformationen aus der Quelle: Orkensturm / Jahr des Greifen ! (aufdecken durch Strg-A oder markieren)


Arjunoors großer Auftritt war, was du "Zerstörung" eines Greifenfurter Wehrtums nanntest. Der durchbrach (nach Abenteuer und Roman) nen dicken Gardianum, grillte eine Gruppe Kampfmagier, riss die gesamte Schanze nieder und haute ne Bresche in die Stadtmauer. fröhlich

Unheilbare, scheussliche Dämonenkrankheiten verbreiten finde ich schon übel. Wenn die Helden pennen, kann er den ganzen Apfelhain verseuchen.

Zum Feuerelementar: Gratulation an den Spielermagier, der schnell geschaltet hat. Aber genau darum geht es doch? Die hochdekorierten Reichsmagier müssten doch auch so fähig und kreativ sein...

Wieso sind die dämonischen Pfeile nicht relevant? Ob Gamba damit die Baronin töten kann ist auf lange Sicht egal. Aber er hatte ja mehrere Pfeile - sobald er Namen und irgendeinen Kleiderfetzen o.Ä. hat - und sowas kann man auch mit Dämonenhilfe organisieren; Isphanil z.B. - kann er Leute wie Marcian, Blautann oder beliebige Helden bequem auslöschen.

An seiner Stelle hätte ich sowieso auf das blöde Gottesurteil verzichtet und klammheimlich daraufhingearbeitet, mir die Befehliger mit den Pfeilen vornehmen zu können.

Zitat:
Original von Oakis Trevus
Die Orks setzten die Untoten auch nicht so ein, wie es Borbi tat, nämlich als (dank Magnum Opus) ständig wachsenden Heerwurm; bei den Orks wars lediglich eine isolierte Aktion.


Ja, wobei sie es am Nebelstein IIRC auch gemacht haben. Dennoch hätte es zum Nachdenken anregen können.




Zitat:
Original von Oakis Trevus
Und bei der Verteidigung Ysilias werden sie ganz tief in ihre Kriegskunstkiste greifen und der Geweihte zu seinen Liturgien. Das wird hart.


Ist doch klasse. Ich halte ihnen die Daumen! großes Grinsen

Meine beiden Magier in der Greifenfurter Verteidigung machen es mir regelmässig schwer. Aber der "magische Krieg" zwischen ihnen und Gamba ist für uns einer der größten Spaßbringer im JdG.


Zitat:
Original von Oakis Trevus
Diese Akademien haben sich auf Kampfzauber spezialisiert.
Das sagt ja nocht nichts darüber aus, ob diese Zauber auch in Schlachten helfen. Und das tun sie eben nur begrenzt - das war eine Sache, die man erst mit der borbaradianischen Invasion gelernt hatte.
Die Logik "Kampfzauberer = gut im Kampf = gut in der Schlacht" ist halt eine Milchmädchenrechnung.


"Also, Reichsbehüter, ich und meine Kollegen haben in den letzten Monden festgestellt, dass wir auf dem Schlachtfeld relativ nutzlos sind. Lustig, dass uns das bisher entgehen konnte, wo unsere Akademie doch schon kurz nach der Zweiten Dämonenschlacht gegründet wurde. Wir haben das auch schon mit Bethana und Andergast diskutiert, die haben ähnliche Probleme - und denen ist das auch ein bisschen peinlich. Also, wenn ihr Magier wollt, die hier wirklich nützlich wären, gebe ich euch gern die Adressen von ein paar fähigen Illusionisten oder Elementaristen..."
Oakis Trevus
Meisterinformationen aus der Quelle: Orkensturm ! (aufdecken durch Strg-A oder markieren)

Zitat:

Arjunoors großer Auftritt war, was du "Zerstörung" eines Greifenfurter Wehrtums nanntest. Der durchbrach (nach Abenteuer und Roman) nen dicken Gardianum, grillte eine Gruppe Kampfmagier, riss die gesamte Schanze nieder und haute ne Bresche in die Stadtmauer.

Meinst Du hier den Achtgehörnten?
War das nicht Wetterschamanismus? Der Gardianum ging ja an mehreren Blitzen zugrunde, die dort alle einschlugen.
(Und fast eine Spielermagierin töteten, da sie sich nicht davon abhalten lassen wollte, den Magiern im Turm zu helfen...was wieder so eine klassische Situation a la DSA3 war: "Wir gehen davon aus/Richten Sie es ein, daß...kein Held an jenem Ort ist" ...Witzkommraus...)

Was die Pfeile angeht: die Orks bzw. Gamba bekamen schlicht keine Gelegenheit, irgendwelche Namen oder sonstwas zu erfahren. Die Helden lehnten jedwede Verhandlung ab und sorgten für strikte Isolation.
Seit der Peraine-Geweihte in Storchengestalt Nachricht nach Wehrheim bringen wollte und jäh von Gamba in der Luft gestellt wurde waren die sehr mißtrauisch...

Der Orkensturm lief bei uns vor allem im zweiten Teil auch völlig anders als geplant; zum einen hatten sie Bukhars Flöte benutzt, um aus Greifenfurt nach Wehrheim zu gelangen, da sie es für zu gefährlich hielten, an den Orks vorbeizuschleichen...schon das war eine Stelle wo ich geschwitzt hatte...wie reagiert ein Orkheer, wenn da plötzlich ne Gruppe Westwinddrachen aufkreuzt?!...zumal die gesamte Feenepisode dadurch ausfiel und in Xorlosch die Hellsichtsmagierin eine Heidenarbeit hatte, mittel Blick durch fremde Augen + Memorans und anschließendem Xenographus die Runen zu lesen.
Auch Zerwas' Ende lief bei uns anders; Zerwas wurde von der Orkwaffe besiegt (dessen Träger, der Zwerg, fast einen eigenen Tairach-Kult ausrief großes Grinsen ), die Helden behielten also das Greifenhorn und setzten es in "Unsterbliche Gier" ein, als sie kein Mittel gegen Baron und Baronesse in Menzheim fanden...

Ich war jedenfalls froh daß damit diese Overkill-Artefakte weg waren fröhlich
Imion von Punin
Zitat:
Original von Kharrash
"Also, Reichsbehüter, ich und meine Kollegen haben in den letzten Monden festgestellt, dass wir auf dem Schlachtfeld relativ nutzlos sind. Lustig, dass uns das bisher entgehen konnte, wo unsere Akademie doch schon kurz nach der Zweiten Dämonenschlacht gegründet wurde. Wir haben das auch schon mit Bethana und Andergast diskutiert, die haben ähnliche Probleme - und denen ist das auch ein bisschen peinlich. Also, wenn ihr Magier wollt, die hier wirklich nützlich wären, gebe ich euch gern die Adressen von ein paar fähigen Illusionisten oder Elementaristen..."


Da muss man Radul Recht geben. Insbesondere die Schwert & Stab sollte "Kriegsmagier" und keine "Kampfmagier" ausbilden. Spezialisierte Kampfmagier sind dann die Pfeile des Lichts, die einzelne Individuen aufspüren und ausschalten sollen (beispielsweise einen Galotta beim Ogermarsch).
Auch das Kampfseminar Andergast und die Bethaner sollten sich daran halten. Und die Redax hatte wohl mehr an "Heldengenerierung" gedacht, als an "realistische Ausbildung", denn welche "Reichsakademie" hat denn etwas davon, wenn man Kampfmagier ausbildet, die vielleicht im Kampf gegen eine kleine Gruppe Straßenräuber oder andere kleine Reibereien gut sind, aber der Armee des Reiches (SuS immerhin Leutnant) keinerlei Hilfestellung geben können?

Aber man muss auch sagen, dass Attributo, Gardianum, teilweise auch Armatrutz sehr, sehr mächtig sein können, vor allem, wenn man eine Gruppe Kampfmagier hat. Wie ich mal beim Unitatio mit SF: Zauber Vereinigen sagte, kann man für praktisch je 1AsP einen Kämpfer mit einem RS+7-Armatrutz ausstatten, die Körperkraft und Konstitution für eine Stunde um je 50 Punkte anheben (besser als jeder "aufgepeitschte" Belhalhar-Paktierer. Dies ist insbesondere für Ausfälle und "Schock-/Sturmtruppen" geeignet.
Und der Gardianum ist, angenommen alle zusammen bringen 80ZfP* auf, für 1AsP mit 160 Punkten Schildstärke und Dämonenschild sehr, sehr mächtig; er kann auch Sordulsäpfel problemlos aufhalten (Variante: Dämonenschild) und damit kann man ein Banner oder ein Katapult relativ einfach schützen.

Natürlich sind Elementaristen (insbesondere Feuer) extrem effektiv gegen Dämonenheere. Da Elementare gerne gegen Dämonen kämpfen (nochmals erleichtert für Feuer-Elementare) kann man auch in einem Beschwörer-Ring mindestens ebenso viele Dschinne oder gar Elementare Meister beschwören, wie der Feind Dämonen. Und charyptide Monstren mit Wasserangriffen kommen praktisch nicht vor, und die feindlichen Söldner sind mit konventionellen Waffen ebenso hilflos gegen Elementare wie die Kaiserlichen gegen Dämonen.
Erzelementare können genutzt werden um den feindlichen konventionellen Kämpfern praktisch alle Rüstungen und Waffen zu zerbröseln oder die eigenen Waffen (von Soldaten) für eine Schlacht magisch aufzuladen (Elementare Meister beherrschen den Adamantium mit ZfW20).
Humuselementare können im Erdreich verheerend sein, indem sie gewisse Gegenden des Bodens auflockern (Erde zu Sumpf oder Staub) oder indem sie einzelne angespitze Pflöcke (Erde zu Holz mit bes. Kundtfertigkeit) daraus schaffen.

Ein sehr mächtiger Zauber im Kampf (gegen hauptsächlich konventionelle Gegner) ist der Band und Fessel, der entweder eine gezielte Gruppe des Feindes irgendwo bindet (ist aber häufig zu teuer) oder (viel besser) in reversalierter Form zu nutzen um ein Areal für Feinde unzugänglich zu machen (und dort stellt man dann Armbruster und Bogenschützen rein). Der Hexenknoten wirkt ähnlich nützlich (kann aber umgangen werden).

Der Brenne toter Stoff wäre auch sehr mächtig in der Feuerinferno-Variante (mit Applicatus auf einen Pfeil o.ä.) wenn er denn einzelnen Magiern bekannt sein sollte (zu diesem Zeitpunkt liegt er ja nur in borbaradianisierter Form vor), verletzt dann aber auch Dämonen und zerstört Kriegsgerät.

Ebenso der Weiches erstarre, der (wenn verfügbar) besser wie ein Fortifex genutzt werden kann um unsichtbare Barrieren zu erschaffen, oder gar einen feindlichen Trupp "einkerkern kann" (mit Halbkuppel umschließen. Wird danach auch noch ein Aerofugo in den Bereich hineingewirkt sind innerhalb weniger KR alle Feinde unter der Kuppel erstickt. Wirkt natürlich nicht gegen Dämonen. Theoretisch sind diese beiden Zauber aber für Elementare in nicht borbaradianischer Form verfügbar (der Brenne theoretisch auch). Der Weiches Erstarre kann auch gegen einen feindlichen Ansturm, insbesondere Kavallerie, genutzt werden, indem die Luft einfach zu lauter mitten "in der Luft stehenden Piken/Pflöcken" verfestigt wird. Der Feind läuft praktisch mit voller Brust in einen unsichtbare Pikenwall (danach sind diese "Piken" dann aber sichtbar, da lauter Blut dran klebt) großes Grinsen

Liturgien wirken auch nicht nur am Boden, sondern auch in der Luft und können auch nicht vom Limbus her umgangen werden (so zu behandeln wie Bann- & Schutzkreise). Das direkte Exorzieren von Dämonen lohnt sich für Geweihte insbesondere dann, wenn es sich um eine Gruppe handelt (Zantim, Karmanthi, usw.) da eine Liturgie aufgestuft werden kann um statt gegen 1 Dämon gegen bis zu 10 zu wirken.



Alles in allem viele Jahre Erfahrung mit magischen Kampf- und Verteidigungsstrategien großes Grinsen
Oakis Trevus
Zitat:
Spezialisierte Kampfmagier sind dann die Pfeile des Lichts, die einzelne Individuen aufspüren und ausschalten sollen

Fraglich, ob diese Vorgehensweise je von oberen Stellen gewünscht war, und daher noch fraglicher, ob solches je den Weg zur Ausbildung fand.
Solange die Rondra-Kirche etwas zu sagen hat jedenfalls nicht.

Elementaristen bzw. viele ihrer effektivsten Zauber stehen auch erst nach der Öffnung Drakonias zur Verfügung, inwieweit diese Art Magie bis heute überhaupt Einzug in die Kriegsmagieakademien hielt, wage ich aufgrund der betonartigkeit von Köpfen, der Andersartigkeit dieser Magie und der Weltfremdheit der Konzilsmagier zu bezweifeln.

Zum jetztigen Zeitpunkt (bei uns 27 Hal) einen Borbarad-Zauber zu verwenden ist ebenfalls eine äußerst gewagte Sache^^. Unsere Kampfmagierin tat es, um den feindlichen Rammbock vor Kurkum zu verbrennen....und ging danach zum Tor und öffnete es großes Grinsen

Zitat:
Liturgien wirken auch nicht nur am Boden, sondern auch in der Luft

Leider ist das in den Regeln überhaupt nicht aufgeführt. Das wirft die Frage auf, wie hoch/wie tief dieser Kreis dann geht. Und wie eine Bannlinie sich verhält.

Weiterhin nehme ich an, daß eine solche Schutzliturgie doch sicher den gleichen oder ähnlichen Regeln unterliegt wie z.B. ein Tempelsegen; wird ein Tempel mit geweihtem Blut besudelt, ist er entweiht.
Gesetzt den Fall, die Borbaradianer schleppen Tonnen mit dem Blut der Geweihten aus Mendena, Ilsur und Warunk an...?

Gruß Oakis Trevus
Imion von Punin
Zitat:
Original von Oakis Trevus
Zitat:
Spezialisierte Kampfmagier sind dann die Pfeile des Lichts, die einzelne Individuen aufspüren und ausschalten sollen

Fraglich, ob diese Vorgehensweise je von oberen Stellen gewünscht war, und daher noch fraglicher, ob solches je den Weg zur Ausbildung fand.
Solange die Rondra-Kirche etwas zu sagen hat jedenfalls nicht.


Nein, die Rondra-Kirche und andere Obrigkeiten haben da nichts zu sagen.
1. Aufgrund des Gildenrechts, das selbst die Praios-Kirche anerkennt (und andere Zwölfer-Kirchen ebenso anerkennen müssen).
2. Da die Pfeile des Lichts hauptsächlich Jagd machen auf Zauberkundige, insbesondere Verräter unter den Weißmagiern (wie der ehemalige Weißmagier Galotta einer war).

Die Pfeile des Lichts werden auch gesondert ausgebildet und stehen im ausschließlichen Dienst des Bunds des Weißen Pentagramms.

Zitat:

Elementaristen bzw. viele ihrer effektivsten Zauber stehen auch erst nach der Öffnung Drakonias zur Verfügung, inwieweit diese Art Magie bis heute überhaupt Einzug in die Kriegsmagieakademien hielt, wage ich aufgrund der betonartigkeit von Köpfen, der Andersartigkeit dieser Magie und der Weltfremdheit der Konzilsmagier zu bezweifeln.


Das betrifft aber hauptsächlich Elementarzauber (wie z.B. Ignisphaero). Die Elementarbeschwörungen hingegen waren schon vorher (v.a. bei den Tulamiden) bekannt und verbreitet, selbst in Punin. Und die neuen Herbeirufungszauber wie "Meister der Elemente" fallen auch darunter (waren aber in den alten Regeln DSA3 noch nicht so aufgeführt), so dass diese genauso bekannt waren. Drakonia hat hauptsächlich Zauber beigesteuert, die notfalls auch per elementarer Transition hätten hergeleitet werden können - nur wenige waren wirklich neu, wie der Ignisphaero.

Zitat:

Zum jetztigen Zeitpunkt (bei uns 27 Hal) einen Borbarad-Zauber zu verwenden ist ebenfalls eine äußerst gewagte Sache^^. Unsere Kampfmagierin tat es, um den feindlichen Rammbock vor Kurkum zu verbrennen....und ging danach zum Tor und öffnete es großes Grinsen


großes Grinsen
Nun, aus diesem Grund empfahl ich ja, diese Zauber von Elementaren ausführen zu lassen. Der Brenne, Hartes S., Weiches E. sind den Elementaren der entsprechenden Elemente bereits bekannt.

Zitat:

Zitat:
Liturgien wirken auch nicht nur am Boden, sondern auch in der Luft


Leider ist das in den Regeln überhaupt nicht aufgeführt. Das wirft die Frage auf, wie hoch/wie tief dieser Kreis dann geht. Und wie eine Bannlinie sich verhält.


Macht keinen Sinn, Liturgien anders als Bann- und Schutzkreise zu behandeln (siehe SRD).

Zitat:

Weiterhin nehme ich an, daß eine solche Schutzliturgie doch sicher den gleichen oder ähnlichen Regeln unterliegt wie z.B. ein Tempelsegen; wird ein Tempel mit geweihtem Blut besudelt, ist er entweiht.
Gesetzt den Fall, die Borbaradianer schleppen Tonnen mit dem Blut der Geweihten aus Mendena, Ilsur und Warunk an...?


Unwahrscheinlich. Es bedarf immer noch eines entsprechenden Rituals.
Ein Tempel ist nicht gleich entweiht, nur weil eine Peraine-Geweihte sich mal in den Finger schnitt oder eine nackte Rahja-Geweihte gerade ihre Tage hatte. Es muss also ein Ritual mit einem noch lebenden Geweihten vollzogen werden.
Rikal
Zum Thema Liturgien:

Der Schutzsegen wirkt nur gegen eine Art von unheiligem Wesen auf Stufe I (also z.B. Skelette oder Mantikore), aber Stufe 3 gegen alle Dämonen, Chimären oder Untote.

Stufe 3 gegen alle Dämonen ist eine Probe + 8 (+ 4 basis + 4 für zwei Veränderungen) und reicht für 10 Schritt Radius bei 15 KaP Kosten. Halten tut der Segen für LkP* SR.

Gut man kann sich jetzt streiten, ob der Schutzsegen Stufe 3 eine aufgestufe Liturgie ist oder eine eigenständige (wie der Schiffssegen). Dann wäre das eine Probe + 4, plus 8 (Basisprobe + 6 + 2 für die Aufstufung) wenn man auf 30 Schritt Radius kommen will. Hält noch immer für LkP* SR.

Wie viele bekommt ein Geweihter davon hin, bei 20 KaP pro Schutzsegen? Zwei, vielleicht drei. Bei 12 LkP* hält der Segen für eine Stunde. Dazu braucht der Geweihte aber auch einen Liturgiekenntniswert von 20.

300 Schritt Radius von Stufe 1 aus ist eine Stufe 4 Liturgie, Probe + 12 (+ 6 als Basiswert, + 6 für 3 Veränderungen für 3 Aufstungen). Wirkt aber nur gegen eine Sorte von Dämonen.

Stufe 3 Schutzsegen wird bei Radius 300 Schritt zu Stufe 6, das macht eine Porbe + 16 (Basisprobe + 10, +6 für drei Veränderungen) und kostet 30 KaP, davon 3 permanent.

Ich hoffe mal ich habe mich bei den Liturgien nicht verrechnet. smile

Sinn und Zweck meiner Ausführungen: Die Liturgien halten nicht lange genug. Haffax raucht einfache eine Zigarre und versucht es nochmal. Außerdem muß die Dämonenarche nur die Mauer knacken. Ob sie im Schutzsegen kaputt geht oder durch den Gegenangriff der Yisilier ist irgendwie egal. Hummerier sind natürliche Wesen, zumindest die meisten, und damit wirkt der Schutzsegen gegen sie gar nicht.

Gegen die Arche helfen Geschütze kaum, es sie denn sie schließen mit magischen Hylaier Feuer.

Edit: Deutsche Sprache, schwere Sprache.
Radul Aljett
Zitat:
Original von Oakis Trevus
Ich muß vorrausschicken daß wir den Orkensturm gespielt hatten;

Nun rate mal wer noch.

Meisterinformationen aus der Quelle: Orkensturm / Jahr des Greifen ! (aufdecken durch Strg-A oder markieren)


Zitat:
Würde ich nicht als wirklich kriegsrelevante Aktion betrachten. Die Ansteckungsraten sind laut Regelwerk ja relativ selten; vielleicht sehe ich das deswegen so abschätzig, weil unsere Gruppe den Dämon sehr frühzeitig entdeckte und exorzierte und praktisch kein Schaden entstand.

]Ich würde jetzt mal behaupten deine Kenntnisse und Vorstellungen von dem moralischen und a nderen Auswirkungen einer Seuche im Belagerungsfall sind dir unbekannt.
Zitat:
Zitat:
-Einsatz eines machtvollen Feuerelementars gegen kaiserliche Schiffe

2 mal nen Schwall Wasser auf das Vieh levitiert und es war hinüber.
Tja sowas nennt man magische Kriegsführung bzw taktischen Magieinsatz. Magie gekontert mit Magie.


Zitat:
Zitat:
-Dämonische Pfeile zum Ausschalten von Befehligern
War auch nicht kriegstechnisch relevant und diente eher der Demoralisierung.
Sniper , Moral und Ausschalten von Befehlshabern ist militärisch irrelevant.



Zitat:
Und mein Problem ist, daß die Gruppe das frühzeitig erkannte und mit ihren ungewöhnlichen Aktionen in der Eslamsbrück-Schlacht recht hatte.
Durch den Angriff ihres Flügels konnte dieser nicht mehr von den Karakilim bombardiert werden, Schlachtlinie hin oder her.

So was machte den den Karakilimmun?
Was tat Lutisanas Heer, wenn de auf der Brücke oder dahinter sind drauf und zurück ins Heer geschlachtet.

Zitat:
Katapulte sind das Mittel der Wahl wenn man Verteidiger ist, vor allem Verteidiger einer Brücke oder einer Stadt. Wieso diese fehlen kann ich mir nicht erklären.
.
Hinweis, in einer Feldschlacht sind Katapulte & Co etwa so nützlich wie Milchdrüsen an einem Eber, Cäsar hat mit leichten Geschützen experimentiert, aber durchgesetzt hat sich das nicht.

Zitat:
Übrigens, Blick ins Regelheft hilft: Schutzkreise wirken je nach Höhe der Liturgie gegen Untote oder einfache Dämonen oder gehörnte Dämonen oder Chimären
Ich bezog mich darauf, das ggf Harpyien schon zu derisiert sind um noch dagegen empfindlich zu sein.


Zitat:
das war eine Sache, die man erst mit der borbaradianischen Invasion gelernt hatte.
Die Logik "Kampfzauberer = gut im Kampf = gut in der Schlacht" ist halt eine Milchmädchenrechnung.
- Typisch DSA Redax
vgl bitte mal Siege of Tolkeen oder
Radul Aljett
Zitat:
Original von Oakis Trevus
Meisterinformationen aus der Quelle: Orkensturm ! (aufdecken durch Strg-A oder markieren)

..wie reagiert ein Orkheer, wenn da plötzlich ne Gruppe Westwinddrachen aufkreuzt?!..
.
Nächste Haltestelle Khezzara
Radul Aljett
Zitat:
Original von Imion von Punin.

Natürlich sind Elementaristen (insbesondere Feuer) extrem effektiv gegen Dämonenheere. Da Elementare gerne gegen Dämonen kämpfen (nochmals erleichtert für Feuer-Elementare) kann man auch in einem Beschwörer-Ring mindestens ebenso viele Dschinne oder gar Elementare Meister beschwören, wie der Feind Dämonen. Und charyptide Monstren mit Wasserangriffen kommen praktisch nicht vor, und die feindlichen Söldner sind mit konventionellen Waffen ebenso hilflos gegen Elementare wie die Kaiserlichen gegen Dämonen.
Erzelementare können genutzt werden um den feindlichen konventionellen Kämpfern praktisch alle Rüstungen und Waffen zu zerbröseln oder die eigenen Waffen (von Soldaten) für eine Schlacht magisch aufzuladen (Elementare Meister beherrschen den Adamantium mit ZfW20).
Humuselementare können im Erdreich verheerend sein, indem sie gewisse Gegenden des Bodens auflockern (Erde zu Sumpf oder Staub) oder indem sie einzelne angespitze Pflöcke (Erde zu Holz mit bes. Kundtfertigkeit) daraus schaffen.


Erde, Erz der Fluss ist ein Hindernis - Brücke, Damm entweder Bauen oder zerstören
Erz Belagerung- die Mauer ist weg, die Mauer ist repariert
Bogenschützen, Ignisphaero Pfeile, Wind zum unterstützen oder behindern
Fortifex zum Decken wichtiger Dinge

Und vor allem Elfenfreunde als Funk Illusionen und der Blick durch fremde Augen, Tiergestalt um einen genauen Überblick übers Schlachtfeld zu bekommen und effektiv zu führen.

vgl bitte auch mmal

Die Geburt dunkler Götzen

http://www.wolkenturm.de/index.php?page=blog_show&file=3870