Der Magier - ein Muss für die Borbaradkampagne?

Shaniana
Schalom,

ohne zu viel Details aus der Kampagne zu kennen oder kennen zu wollen, außer halt das, was man als langjähriger Spieler so kennt, also keine Details, aber alle Entwicklungen - muss unsere Gruppe einen Magier dabei haben, wenn es losgeht? Könnte man es mit Elf und Druide zB ausgleichen, oder ist man dann zu schwach? Und sind es die Zauber, die man braucht, oder geht es eher um Wissen - könnte es also ein Hesindegeweihter kompensieren?

Wie stark muss die Gruppe generell sein, also ich meine, wenn man jetzt einen Streuner dabei hat, einen Elfen und einen Druiden, und noch einen Rondrageweihten, ist es dann vernünftig, anzufangen? Oder muss der Druide auf Magier und der Streuner auf Zwerg umsatteln? smile

Und wie gesagt, bitte bei den Antworten keine Details ausplaudern... und zu sagen, nagut, dann machen wir den Dämonen schwächer, das ist auch keine Lösung, denn wenn drei Bauernlümmel das Abenteuer lösen könnten, ginge doch von der Borbi-Kampagne ein bisschen was verloren...
Jens_85
Ein Detail ist: wenn ihr so anfangt wie ich in meiner Kampagne, könntet ihr zwischendurch öfter man Helden wechseln und aussortieren... Teufel großes Grinsen

Aber ohne Magier ist es gleich doppelt so spannend weil die Kampagne quasi sofort weniger wissenschaftlich wird! Ohne Magier gehts aber und das nach meiner Erfahrung sogar ohne merkliche Machteinbußen der Gruppe. Nur ists dann weniger bequem, weil der Magier nicht so viele Situationen "mal eben" lösen kann.
Imion von Punin
Zitat:
Original von Shaniana
... oder geht es eher um Wissen - könnte es also ein Hesindegeweihter kompensieren?


Wissen generell sollte eigentlich nicht das Problem sein, denn wer mit der B-Kampagne anfängt, sollte entsprechend erfahrene Helden haben.
Es mag gewisse Situationen geben, in denen der Meister wohl starke Hilfeleistung geben muss, wenn kein Magier, Hesinde- oder Nandusgeweihter mit von der Partie ist um spezielles Wissen einzubringen.

Also möglich ist es, aber dann vielleicht mit wirklich erfahrenen Helden.
Nazir ibn Yussuf
Wissen kann von ganz vielen Charakteren übernommen werden:

- gewisse Ausrichtungen magischer Professionen, Hexen und Druiden etwa. Nicht alle sind weltfremd unter ihnen. Auch Scharlatane (bei Hof) kann ich mir vorstellen, die gebildet sind.
- alles von Stand, jeder Garetieradlige kann ein Wissenscharakter werden. Der hätte ggf. Schwächen im magischen Bereich, aber hey - Grundwissen kann er gut und gerne haben (Hofmagier, Bruder ist magiebegabt, ...) und die richtigen Spezialprobleme sind auch 90% der Gildenmagier unbekannt. Ähnlich geeignet dürften Gelehrte aller Art oder vergleichbare Berufe sein. Und ich vergaß den Taugenichts!!!
- zuletzt fast alle Geweihten, die sind privilegiert und haben Freizeit, die in Studium investiert wird. Denkbar sind fast alle Kirchen (außer Wald und Wiesen-Priestern): Praios (auch gegen Magie), Rondra (Rhodenstein), Boron (v.a. Al'Anfa), Phex (bei den Tulamiden teils für Magie zuständig, Borbel war mal als Tharsonius in Tulamidistan unterwegs), Rahja (Bildung passt zu denen, außerdem sind die fast so gute Spitzel wie die Phexioniten) und ggf. Efferd, Travia, Ingerimm.

- wers exotisch mag, nehme doch mal einen Achaz-Kristallomanten oder gar Priester. Augenzwinkern

Es kommt nur darauf an, welche Richtung bestimmte Charaktere bekommen - den Part des wandelnden Lexikons können ne Menge Helden übernehmen.
Imion von Punin
Zitat:
Original von Nazir ibn Yussuf
- wers exotisch mag, nehme doch mal einen Achaz-Kristallomanten oder gar Priester. Augenzwinkern

Es kommt nur darauf an, welche Richtung bestimmte Charaktere bekommen - den Part des wandelnden Lexikons können ne Menge Helden übernehmen.


In dem Fall passt der orkische Tairach-Priester besser Augenzwinkern
Nazir ibn Yussuf
Jein. Orks sind so ziemlich diejenigen, die mit Borbel am wenigsten zu schaffen hatten. Ganz im Gegensatz zu den Echsen quasi.
Shaniana
Klar, ein gebildeter Held kann den Magier "kompensieren". Aber was ich noch meinte ist halt, ob man den Magier "nur" für die Bildung braucht, oder eben auch zum Zaubern... gerade die Dämonen sind ja nicht ganz so einfach zu erledigen.

Also, sind hier alle Jens' Meinung, dass man den fehlenden Magier "verkraften" kann und es dadurch vielleicht sogar noch reizvoller wird?
Rondrian von Falde
Nö, aus gutem Grund wird in der Neuauflage die Beispielgruppe mit zwei Magiebegabten versehen. Es tauchen zwar öfter magiebegabte NSCs auf, aber ich empfinde es immer als unbefriedigend, wenn diese Rätsel- bzw. Auflösungsarbeit übernehmen.
Auch ist es schicker einem Arkanen mittels Rubinauge Infos zu gestatten als einem Unbegabten, weil Ersterer einfach besser die Infos verarbeiten kann.

Es geht ohen Magier/Arkanen. Es sollte mMn aber eigentlich zumindest einer dabei sein.
Tharion
Wir habens komplett ohne gespielt. Und das ging problemlos. Ne Menge Kram fällt weg, aber das ist nicht entscheidend für die Kampagne oder das weiterkommen.
Suainne
Zitat:
Original von Shaniana
Also, sind hier alle Jens' Meinung, dass man den fehlenden Magier "verkraften" kann und es dadurch vielleicht sogar noch reizvoller wird?


Sicher kann man die Kampagne auch ohne Magier spielen, wird halt etwas schwerer, aber nicht unmöglich.
Aber: ich würde auf einen Magier in der 7G Gruppe nicht verzichten wollen. Das ist eine Kampagne, wo gerade der Magier seinen Wert unter Beweis stellen kann. Da können Magier mal so richtig zeigen, was ihre Ausbildung und ihre bisherige Heldenkarriere wert ist.

Und letztendlich handelt die Geschichte ja von alten Magiern und hat viel mit Magie zu tun. Ein Magier ist hier in dieser Kampagne bestens platziert.
xImmortalx
Ganz klares JA!
Der Magier ist anderen Zauberkundigen überlegen, da er meistens einfach gewisse Sprüche hat die für die G7 entscheidend sind auch sein Stand ist von Vorteil.
Archetypen wie Ritter,Krieger,Magier,Elf,diverse Geweithe,Zwerge sind
angesagt, da doch wirklich harte Kämpfe zu bestehen sind.
Dabei sollten die Kämpfer keine Bauerntrottel und die Magier auch keine
Stubenhocker sein.

Wenn man die Kampagne ernst nimmt und nicht alles künstlich abschwächen will kommt man über eine starke Heldengruppe nicht drumrum.
Es wäre ja doch irgendwie unpassend wenn Streuner, Druide etc gegen so starke Gegner wiese in der Kampagne vorkommen bestehen würden...
xImmortalx
Zitat:
Original von Jens_85
Ein Detail ist: wenn ihr so anfangt wie ich in meiner Kampagne, könntet ihr zwischendurch öfter man Helden wechseln und aussortieren... Teufel großes Grinsen

Aber ohne Magier ist es gleich doppelt so spannend weil die Kampagne quasi sofort weniger wissenschaftlich wird! Ohne Magier gehts aber und das nach meiner Erfahrung sogar ohne merkliche Machteinbußen der Gruppe. Nur ists dann weniger bequem, weil der Magier nicht so viele Situationen "mal eben" lösen kann.


Aber gerade das die Kampangne so wissenschaftlich aufgebaut wurde ist ja ein Highlight, das war bei den Kampagnen davor nicht der Fall.
Gegen ende der Kampagne sollten die Helden ja schlieslich als Experten
in dem Thema sein, die auch von der aventurischen geistigen Elite anerkannt wird.
Kein Magier ist definitiv eine extreme Machteinbuße, allein regeltechnisch gesehen kommt man imo an einigen Gegnern nicht vorbei, ausser man lässt die NPCs total bescheuert handeln.
Tharion
Zitat:
Jein. Orks sind so ziemlich diejenigen, die mit Borbel am wenigsten zu schaffen hatten. Ganz im Gegensatz zu den Echsen quasi.



Schatten über Riva nie gespielt? smile