Irian
Auf der
Drakensang-Internetseite findet man seit heute die Wettbewerbsbedingungen zu einem Drakensang-Geschichten-Wettbewerb.
Auf drei bis fünf A4-Seiten sollen Geschichten geschrieben werden, die an einem Ort aus Drakensang spielen und in denen ein NSC aus dem Spiel vorkommen soll.
Einsendeschluss ist der 7.12.2008.
Zu gewinnen ist als Hauptpreis eine Drakensang Limited Edition.
Fil
Kurzfristige Angelegenheit.
Mordai ibn Nareb
Toll was soll der Hauptpreis wenn man das Spiel sowieso schon hat.
Fil
Man kann ihn zu Weihnachten verschenken. Deshalb wahrscheinlich so ein kurzfristiger Wettbewerb.
Jens_85
Oh mein Gott gibts jetzt für jeden Schrott nen Wettbewerb?
Irian
Komm, Jens, schließen wir unsere Blogs für einen Wettbewerb zusammen! Ich habe irgendwo noch ein doppeltes Belegexemplar rumliegen.
Quendan von Silas
| Zitat: |
Original von Jens_85
Oh mein Gott gibts jetzt für jeden Schrott nen Wettbewerb?
|
Erklär mir doch kurz, was daran schlimm ist. Ich sehe es nämlich nicht.
Fessy
Ich finde es eher erstaunlich, daß es plötzlich so viele Wettbewerbe gibt. Auch wenn man die Ausschreibung nicht immer versteht (so wie bei dem Gesichterding...)
Jens_85
| Zitat: |
Original von Quendan von Silas
| Zitat: |
Original von Jens_85
Oh mein Gott gibts jetzt für jeden Schrott nen Wettbewerb?
|
Erklär mir doch kurz, was daran schlimm ist. Ich sehe es nämlich nicht. |
Ich auch nicht, ich habe es auch mit keinem Wort erwähnt, wie fessy schon richtig schreibt, zeigt der Smiley eher Erstaunen an. Der hier wäre "schlimm" =>
Und "jeder Schrott" ist gängiger Slang. Nur partiell abwertend gemeint.
Quendan von Silas
Ah, gerade dieser abwertende Ton mit Schrott hat mich zu der Folgerung verleitet, du hättest etwas gegen die Wettbewerbe.
Mordai ibn Nareb
ICh glaub man (die Redaktion) hat Lust sich Dinge zu vereinfachen und lässt die Spieler ran wie bei der ehemaligen Lehensvergabe...
DomAnsvin
@Mordai
Hm... Ist es tatsächlich einfacher, einen Wettbewerb auszuwerten als selbst etwas zu verfassen? Da bin ich durchaus gespannt
Mordai ibn Nareb
ich weiß nicht aber dann kann man wählen zwischen den sachen die kommen und hat direkt 20 Vorschläge die werden dann an ein kleines Team von kreativen gegeben die dann gucken was brauchbar ist. Sie müssen nicht mal auswerten. kurze abstimmung wer der beste ist (es gibt doch nur einen Preis oda?)
Jens_85
| Zitat: |
Original von DomAnsvin
@Mordai
Hm... Ist es tatsächlich einfacher, einen Wettbewerb auszuwerten als selbst etwas zu verfassen? Da bin ich durchaus gespannt
|
Es ist auf jeden Fall finanziell weniger aufwändig.
Horatin
Da bei der Produktion von Geschichten (am Rechner) fast nur Lohnkosten anfallen ist das so ziemlich dasselbe. Die paar Gemeinkosten für den Strom und die Internetübertragung sind eher marginal. Bleibt die Frage ob die Lohnkosten für das selber schreiben oder für das Auswerten höher sind.
Ich würde sagen Selber schreiben ist teurer, denn da verlangt der Autor Gehalt, beim Wettbewerb wird diese Arbeitsgehaltbeziehung durch den Gewinn ersetzt und das ist eher weniger. Bleibt die Auswertung. Auch die normalen Autortexte müssen ausgewertet werden im Rahmen eines QS Systems, ob man nun Wettbewerbsbeiträge auswertet oder Autorentexte ist auch kein sonderlich finanzieller Unterschied. Mag sein dass da ein zwei Arbeitsstunden mehr für eine Auswertung notwendig sind aber das macht den Unterschied Gewinn zu Gehalt nicht mehr wett denke ich.
Dadurch dürfte ein Wettbewerb ein Unternehmen erheblich günstiger kommen.
Matthias
DomAnsvin
Wobei wir hier ja schon längst über Allgemeines diskutieren, denn der threadbestimmende Wettbewerb hat laut oben verlinkter Seite ja diese Jury:
| Zitat: |
| Die Jury wird aus Personen von dtp, Radon Labs, evtl. DSA Autor(en) und Two Pi Team bestehen. |
Das heißt, es besteht weder notwendige (!) Beteiligung noch notwendiger (!) Nutzen seitens der DSA-Printproduktschiene bzw. der Redaktion, sondern ist zunächst mal ein Baby der Drakensangmacher, deren Produkte normalerweise nicht mit Kurzgeschichten zusammenfallen. Ihr vordringlicher Nutzen eines solchen Wettbewerbs dürfte ein eher indirekter sein, als dass die Wettbewerbsbeiträge direkt für ihren Teil der Spielwelt genutzt werden könnten (Abfragen und Binden von Kundeninteresse, Aufhübschen des Webauftritts. Einbinden der Wettbewerbsbeiträge in Add-Ons oder weitere Spiele stelle ich mir wiederum als arg aufwändig vor, dürfte dann aber wie in der Printschiene eine interessante Form der Bindung erlauben). Genuso wie die letzten Wettbewerbe (Screenshot-Contest) sicherlich nicht dazu dienten, in irgeneine weitere Publikation übernommen zu werden - sie stammen ja zu 100% aus der aktuellen
Manchmal ist ein Wettbewerb also auch 'nur' ein Wettbewerb
Meine 2 Cent,
Ansvin
Horatin
Ich hatte einen generellen Vergleich zwischen den anfallenden Kosten gezogen. Ich hab aber mal die Gemeinkosten weggelassen, die kann man kaum vergleichen bzw sind in beiden Fällen (fast) gleich.
Matthias
Jens_85
Kostenfaktoren gewollter Texte: Autor, Lektorat
Kostenfaktoren Wettbewerbstexte: Jury
Eine Jury kann wesentlich schneller und kostengünstiger arbeiten, die anderen Kosten dürften etwa gleich sein (Verlegen etc.)
So ein Wettbewerb ist immer eine gute Quelle an was zu kommen und irgendwo ist auch immer noch was gutes dabei. Man muss nicht mal Rücksprache mit den Autoren halten sondern kann frei irgendwas tun.
Irian
| Zitat: |
Original von DomAnsvin
@Mordai
Hm... Ist es tatsächlich einfacher, einen Wettbewerb auszuwerten als selbst etwas zu verfassen? Da bin ich durchaus gespannt
|
Sagen wie mal, Bewusstseinsströme würde einen NSC-Wettbewerb ausrichten, in denen Meisterpersonenbeschreibungen gesucht werden. Dann wäre das größte Problem, eine kompetente Jury zu finden und einen Preis (z.B. ein doppeltes Exemplar von Stromschnellen). Und das war es dann so ziehmlich.
Wenn ich - hmmmml - 15 NSC-Beschreibungen selber verfassen wollte, müsste ich da erheblich mehr Zeit reinstecken, was hohe Opportunitätskosten verursacht
DomAnsvin
| Zitat: |
Original von IrianSagen wie mal, Bewusstseinsströme würde einen NSC-Wettbewerb ausrichten, in denen Meisterpersonenbeschreibungen gesucht werden. Dann wäre das größte Problem, eine kompetente Jury zu finden und einen Preis (z.B. ein doppeltes Exemplar von Stromschnellen). Und das war es dann so ziehmlich.
Wenn ich - hmmmml - 15 NSC-Beschreibungen selber verfassen wollte, müsste ich da erheblich mehr Zeit reinstecken, was hohe Opportunitätskosten verursacht
|
Das kommt auf die Anzahl der Wettbewerbsteilnehmer (zu viele, die Du überhaupt erstmal auswerten musst? zu wenige, so dass Du nicht das erreichst, was Du als Ergebnis gern hättest? zu viele echt gute, so dass die Entscheidung Dir schwerer fällt? zu viele schlechte?) an, darauf, ob die Jury aus Leuten besteht, die sonst das machen, was sie nun bewerten (in dem Fall: ob Du selbst die Jury machst oder 'nur' mit ihr Kontakt hältst - für die Jury bleibt es in jedem Fall Arbeit und Zeit), ob die Erträge aus dem Wettbewerb tatsächlich das leisten, was Du Dir erhoffst oder ob sie noch weitere Bearbeitung nötig haben, bis das so ist. Dann musst Du ggf. noch Feedback geben oder den Wettbewerb in anderer Form nachbereiten... so ganz ein Selbstläufer ist das meiner Ansicht nach nicht, je nachdem, aus welcher Perspektive man es betrachtet.