Grouchox
Hi Jungs und Mädels,
jetzt wo der Kindle auf den deutschen Markt kommt: weiß einer, ob es schon deutsche Fantasy auf dem Gerät gibt.?
Außerdem: was ist eure Einschätzung über eBook-Anbieter. Lohnt sich da was für Kleinverleger und Autoren, technisch und vertreibstechnisch?
Ciao, Grouchox
Arturion
Ich habe keine Ahnung über das amazon kindle, doch ich würde generell die These aufstellen, dass die e-bücher zumindest die nächsten für 10 Jahre für belletristische Zwecke nicht genutzt werden.
Wer sich heute neben zahlreichen Multimedia Angeboten fürs Lesen entschieden hat, tut es nun bewusst und hat ein einigermaßen persönliches Verhältnis zum Buch. Er wird doch nie auf ebooks ohne handfeste persönliche vorteile umsteigen.
Und was sind schon die wenigen Vorteile wenn man a) über 200 euro für das ebook bezahlen muss b) wenn man für jedes neue ebook den gleichen Preis wie fürs Hardcover zahlen muss c) man diesen Preis auch anfangs zahlen muss weil zumindest deutsche Bücher kaum für den illegalen Download zur Verfügung stellen.
Radul Aljett
| Zitat: |
Original von Arturion
Wer sich heute neben zahlreichen Multimedia Angeboten fürs Lesen entschieden hat, tut es nun bewusst und hat ein einigermaßen persönliches Verhältnis zum Buch. Er wird doch nie auf ebooks ohne handfeste persönliche vorteile umsteigen.
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Danke, ich wusste gar nicht, as ich mich nie fürs E-Book entscheiden wollte, mir war so als wäre ich sehr an dieser Technologie interessiert und als hätte ich einige Bücher lefal auf meiner Festplatte.
Arturion
| Zitat: |
| Danke, ich wusste gar nicht, as ich mich nie fürs E-Book entscheiden wollte, mir war so als wäre ich sehr an dieser Technologie interessiert und als hätte ich einige Bücher lehagl af meiner Festlatte. |
Ausnahmen bestätigen die Regel.
Arturion
Ok paar Argumente. Radul du bist männlich, einigermaßen jung, technikaffin sowie scheinbar finanziell potent genung um sich diese Technologie zu leisten. Im übrigen kannst du, ich unterstelle es dir mal, so gut englisch, dass du auch auf englische Bücher problemlos zugreifen kannst.
Und jetzt mal die 100 Dollar frage, wie repräsentativ bist du für den durchschnittlichen Buchkäufer?
Hier ein
Hinweis auf die Bücher die Weggehen wie warme Semmel.
EDIT Hier noch ein Link:
Digital lesen von SPON zum Thema.
Horatin
Zu dem Hinweis. Ja das macht Sinn. So ein e-Book Teil lässt sich von meiner Freundind schlecht in der Badewanne lesen, bzw ich würde im Dreieck springen wenn sie dyas Teil versenken würde.... So ein Buch hat dann ein paar Wellen aber egal.
Radul Aljett
| Zitat: |
Original von Arturion
technikaffin . |
Seltsam, das wüsste ich aber.
| Zitat: |
| sowie scheinbar finanziell potent genung um sich diese Technologie zu leisten. |
Einer der Pluspunkte für diese Technologie ist, das die Bücher dadurch Billiger werden, weniger Platz brauchen und leichter zu transportieren sind.
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| Im übrigen kannst du, ich unterstelle es dir mal, so gut englisch, dass du auch auf englische Bücher problemlos zugreifen kannst. |
Richtig Watson, habe ich öfter gesagt.
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| Hier ein Hinweis auf die Bücher die Weggehen wie warme Semmel |
und was soll der Link beweisen?
Xemides
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Original von Radul Aljett
Einer der Pluspunkte für diese Technologie ist, das die Bücher dadurch Billiger werden, weniger Platz brauchen und leichter zu transportieren sind. |
Die deutschsprachigen Bücher werden leider nicht billiger, da die Verlage auch da die Buchpreisbindung durchsetzen.
Der SPON hat gerade heute einen Artikel über Ebooks und ihre Verbreitung in Deutschland:
SPON: So wird das Ebook sexy
Radul Aljett
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Original von Xemides
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Original von Radul Aljett
Einer der Pluspunkte für diese Technologie ist, das die Bücher dadurch Billiger werden, weniger Platz brauchen und leichter zu transportieren sind. |
Die deutschsprachigen Bücher werden leider nicht billiger, da die Verlage auch da die Buchpreisbindung durchsetzen.# |
undwarum sollten E-Books genausoviel wie Hard oder Softcover kosten müssen?
Xemides
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Original von Radul Aljett
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Original von Xemides
Die deutschsprachigen Bücher werden leider nicht billiger, da die Verlage auch da die Buchpreisbindung durchsetzen.# |
undwarum sollten E-Books genausoviel wie Hard oder Softcover kosten müssen? |
Weil das die Verlage einfach so handhaben in Deutschland, du könntest natürlich einfach den verlinkten Artikel mal lesen, aber ich zitiere den Absatz gerne für dich:
| Zitat: |
| Das offensichtlichste Manko ist die deutsche Buchpreisbindung, an die sich die Branche auch bei E-Books sklavisch hält. Eine Datei, die man nur lesen kann, wenn man vorher 300 Euro für ein Lesegerät ausgegeben hat, soll genauso viel kosten wie ein gedrucktes Hardcover-Buch. Das freut die Lobby der Buchhändler. In Deutschland herrscht - außer beim Kunden - Konsens, dass diese Regelung eine gute Sache ist. Das konstatierte in ihrer Eröffnungsadresse zur Buchmesse auch Kanzlerin Angela Merkel. |
Radul Aljett
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Original von Xemides
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Original von Radul Aljett
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Original von Xemides
Die deutschsprachigen Bücher werden leider nicht billiger, da die Verlage auch da die Buchpreisbindung durchsetzen.# |
undwarum sollten E-Books genausoviel wie Hard oder Softcover kosten müssen? |
Weil das die Verlage einfach so handhaben in Deutschland, du könntest natürlich einfach den verlinkten Artikel mal lesen, aber ich zitiere den Absatz gerne für dich:
| Zitat: |
| Das offensichtlichste Manko ist die deutsche Buchpreisbindung, an die sich die Branche auch bei E-Books sklavisch hält. Eine Datei, die man nur lesen kann, wenn man vorher 300 Euro für ein Lesegerät ausgegeben hat, soll genauso viel kosten wie ein gedrucktes Hardcover-Buch. Das freut die Lobby der Buchhändler. In Deutschland herrscht - außer beim Kunden - Konsens, dass diese Regelung eine gute Sache ist. Das konstatierte in ihrer Eröffnungsadresse zur Buchmesse auch Kanzlerin Angela Merkel. |
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und 2 Bücher von David Weber
http://www.baen.com/author_catalog.asp?author=DWeber
1634: The Baltic War
with Eric Flint
ISBN:1-4165-2102-X, $26.00
Hardcover (May 2007)
DOI:141652102X, $6.00
eBook (May 2007)
In Fury Born
ISBN:1-4165-2054-6, $27.00
Hardcover (April 2006)
ISBN:1-4165-2131-3, $7.99
Paperback (August 2007)
DOI:1416520546, $6.00
du hast müssen falsch verstanden, es ist nicht die Frage ob die Verlage soviel verlangen sondern ob sie es verlangen müssen.
Xemides
Also die Buchpreisbindung ist zunächst mal gesetzlich geregelt im Buchpreisbindungsgesetz.
Zu Ebooks verlinke ich mal die Wikipedia:
http://de.wikipedia.org/wiki/Buchpreisbindung#E-Books
Also offenbar ist das nicht eindeutig geklärt.
Was nichts daran ändert, wenn die Verlage ihre Preispolitik nicht ändern.
Für englische Verlage galt die Preisbindung ja noch nie, außer wenn das englischsprachige Buch vorrangig in Deutschland verkauft wird.
Deshalb passen die Baen-Bücher natürlich sowieso nicht.
Xemides
| Zitat: |
Original von Radul Aljett
Trotzdem haben Hard und Softcover in Deutschland nicht den gleichen Preis.
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Natürlich nicht, weil die Buchpreisbindung nur für dieselbe Ausgabe gilt, nicht für alle Ausgaben.
Aber sie gilt halt für alle Exemplare einer Ausgabe, sprich alle Hardcover einer Ausgabe kosten gleich viel genau wie alle Softcover.
Außerdem, worauf willst du hinaus ?
Fakt ist, dass die Verlage bisher die Ebooks nicht billiger verkaufen als Printausgaben:
Libreka und oben links ebooks auswählen.
Also bleibt festzuhalten:
Evtl. DÜRFTEN sie Ebooks billiger anbieten, nur MACHEN sie es bisher NICHT.
Abgesehen von den sonstigen im SPON-Artikel genannten Problemen.
Radul Aljett
| Zitat: |
Original von Xemides
Natürlich nicht, weil die Buchpreisbindung nur für dieselbe Ausgabe gilt, nicht für alle Ausgaben.
Außerdem, worauf willst du hinaus ?
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Das E Books nicht siviel wie Hard oder Softcover kosten müüssen!
Es ist kein Natur oder sonstiges Gesetz
Xemides
| Zitat: |
Original von Radul Aljett
][Das E Books nicht siviel wie Hard oder Softcover kosten müüssen!
Es ist kein Natur oder sonstiges Gesetz |
Zumindest letzteres ist nicht eindeutig geklärt
Und ansonsten habe ich dir doch schon recht gegeben.
Radul Aljett
| Zitat: |
Original von Xemides
Und ansonsten habe ich dir doch schon recht gegeben. |
dann verstehe ich den Sinn dieses Unterfadens und deinen Widerspruch zu meiner Aussage nicht.
Xemides
Zunächst ist der momentane Stand, dass Ebooks nicht billiger sind als Taschenbücher und es nicht so aussieht, dass die Verlage daran etwas etwas ändern würden.
Außerdem ist das nicht das einzige Problem bei Ebooks, wie auch aus dem Artikel hervorgeht.
Auf mehr wollte ich nicht hinweisen.
Radul Aljett
Weshalb ich Baen nahm, d dort E Books ein Viertel günstiger als Softcover sind.
Das sind aber keine natürlichen sondern künstliche Probleme, selbst und hsusgemachte.
Xemides
| Zitat: |
Original von Radul Aljett
Weshalb ich Baen nahm, d dort E Books ein Viertel günstiger als Softcover sind. |
Im englischsprachigen Markt gelten eh andere Regeln.
| Zitat: |
Das sind aber keine natürlichen sondern künstliche Probleme, selbst und hsusgemachte. |
Was für mich als Kunden aber keinen Unterschied macht.
Okay, ich wollte mit dem Artikel etwas zum Thema beitragen.