Boronkult und Grabstätten

Tjalgar Faenwulfson
Da es ja zwei verschiedene Ausrichtungen des Boron-Kultes gibt, gibt es da auch unterschiede in den Begräbnisritualen und -stätten? Gibt es in Aventurien eigentlich nur den typischen Boronsacker oder gibt es auch ausgedehnte Katakomben und Nekropolen?
Kirgam
Im Puniner Kult gibt es hauptsächlich Boronsäcker
Im Al'Anfaner Kult gibt es auch größer Nekropolen.
Nazir ibn Yussuf
Außerdem sind sie im Tulamidischen verbreitet.

Auch anderswo gibt es welche. Im Horasreich vor allem in Borondella bei Vinsalt und Fulni bei Kuslik, aber auch in Nerano.

Der Begriff wird aber wohl auch oft als Synonym für Boronsanger benutzt.
Gorin
Sidor Yaquiria nicht vergessen, bekannt aus "Die unsichtbaren Herrscher".
VolkoV
Da gibt es doch auch noch diese Stadt im Bornland. Oben in der Mitte der Karte, ich glaube sogar sie hieß "Stadt der Toten"...
Doc Sternau
Nekropolen entwickeln sich zum Teil auch aus gewissen geographischen Notwendigkeiten heraus. In New Orleans (irdisch) hat man zum Beispiel sehr ausgedehnte Nekropolen, weil man dort schlicht und einfach niemanden begraben kann. Die Särge würde das Grundwasser einfach wieder an die Oberfläche drücken - wenn man überhaupt eine genügend tiefes Grab gegraben bekommt.

Solche Situationen gibt es sicherlich auch im Aventurischen - gerade die bornische Stadt der Toten ist ja auch ein Sumpfgebiet.
Radul Aljett
Tal der Kaiser oder wie hies das Tal wo die Raulingenkaiser begraben werden?
Kirgam
In Brabak ist die Situation wie in New Orleans.
Ich glaube mich erinnern zu können das dort sogar Wasser im unteren Teil des Borontempel steht.
Alkatus Primus von Punin
In Fasar gibt es doch diese Totenstadt. Weiß allerdings gerade - im leicht beschwipsten Kopf - nicht so genau, in wie fern da ein Zusammenhang mit den Boronskulten besteht. Die verehren da ja irgendwie ohnehin als Totengott die Hauptgöttin Um' Gulshach...Boron ist ja nur ihr kleiner Sohn.
Tjalgar Faenwulfson
Hier wurde ja jetzt schon ne ganze Reihe genannt, danke schonmal. Ich wollte mich aber doch bissl richtung Norden, also eher Mittelreich nördlich das Yaquir. Sind diese Katakomben/Nekropolen alle noch in Benutzung oder gibts da auch verlassene/verfallene? Am besten noch in ner aufgegebenen Stadt/-viertel. Und gibts da irgendwelche Beschreibungen zu diesen Bestattungsorten?
Tjalgar Faenwulfson
Bin grad drauf gestoßen, dass sich in Notmark im Bornland auch Katakomben befinden. Allerdings steht dazu weder in der Wiki Aventurica noch in "Das Land an Born und Walsach" was genauers dazu. Das einzige, was ich gefunden hab ist, dass die theaterritter dort namenlose und dämonistische Riten durchgeführt haben sollen. Hat da jemand irgendwelche Informationen dazu?
Tjalgar Faenwulfson
Zitat:
Bin grad drauf gestoßen, dass sich in Notmark im Bornland auch Katakomben befinden. Allerdings steht dazu weder in der Wiki Aventurica noch in "Das Land an Born und Walsach" was genauers dazu. Das einzige, was ich gefunden hab ist, dass die theaterritter dort namenlose und dämonistische Riten durchgeführt haben sollen. Hat da jemand irgendwelche Informationen dazu?


So, die Frage ist immer noch aktuell, wenn jemand ne Antwort hat...
Zusätzlich jetzt die Frage: Was können einen in solchen Grabstätten, Katakomben etc. für Gegner erwarten? Ich bin momentan bei:

  • Gruftasseln
  • Untote (Zombies, Skelette, Geister)
  • im weitesten Sinne Fallen als "Gegner"

Weitere sinnvolle Ideen (gegebenenfalls mit Gebietseinschränkung, wenn nicht universell)?
Elwin Treublatt
Für tulamidische Grabstätten kannst Du Dich in die Magie der Zauberzeichen einlesen, die als Schutzrunen und -sigillen verwendet werden.

Ansonsten: Gargyle, belebte Statuen/Golems, Ghule oder aasfressende Tiere, die sich an irgendwelchen halb ausgebuddelten Toten laben. Wühlschrate.

Gruß
Chris
Mordai ibn Nareb
Höhlenpardel/panther

Goblins

Wühlschrate
Ebeyon
Riesenamöbe
großes Grinsen
Die MUSS da rein in die Katakomben.
H.d.N
das kommt darauf an ob die Grabstädte versiegelt ist oder Öffnungen besitzt, dann wiederum auch wie groß diese sind.

In meinem letztens ausgearbeiteten echsischen Tempel der 1500 Jahre versiegelt per Zauberzeichen in einem makellosen Zustand blieb passten eher keine Schlangen und Krabbelviecher rein, obwohl ich gerne welche gehabt hätte Augenzwinkern

Bei kleineren Nischen, Wandeinbrüchen und ähnlichem eignet sich kleines Viehzeugs, welches hängt davon ab ob du die Grabstädte im Norden oder Süden hast und welche Landschaftsverhältnisse vorherschen.

Kleintiere (geographisch von Nord nach Süd:
-Spinnenzeugs:Smaragdspinnen, Höhlenspinnen, eine einzelne Saguaraspinne oder Skorpione
-kleine Insekten: Riesenhirschkäfer,Ameisen, Aaskäfer, Djuk-Käfer(Maraskan), Termiten
-Asseln: Gruftassel, Blutassel, Therbela-Assel, Glutling, Olruksbraut (Riesenassel),Schwarzer Mogul, Pei-Pei-Assel,
-Fledermäuse
-Eidechsen
-Höhlenfische
-Molche

In geöffneten Grabkammern passen dann größere Wesen:
-Ghule
-Untote Tote Augenzwinkern
-Borongeweihte die abchecken ob irgendwas entweiht wurde Augenzwinkern
-der Goblinstamm der hier sein Lager aufgeschlagen hat
-selbiges mit Yurach-Orks
-selbiges mit der Räuberbande welche sich vor der Obrigkeit versteckt aufgrund eines erfolgreichen Coups
-Nekromanten die neuen Nachschub brauchen bzw nach passablen untoten Laborassistenten suchen Augenzwinkern
-Sekten die sich hier unentdeckt versammeln (Ilaristen, Namenlos-Sekten, die Thargunitoth-Paktierer-Sekte auf der Suche nach ewigem Leben...)
-Kinder die dämliche Mutproben machen Augenzwinkern

generell passen in südliche Grabkammern Zauberzeichen und die damit machbaren Dinge:
-Grabmumien (echsische, tulamidische)
-Skelette
-Wächterzeichen die magischen Schaden anrichten
-Sygillen die Räume versiegeln
-uralte in Kälteschlaf gehaltene Wesen die man besser nicht wecken sollte (Skrechim, Leviathane, Drachengeister, Drachen, untote tulamidische Erzzauberer aka Lich)

Die Riesenamöbe dürfte ja aufgrund ihrer Flexibilität überall reinpassen und ist sowieso Pflicht fröhlich

Oh man, ich sollte mal eine Zufallstabelle für Grüfte erstellen Augenzwinkern
Mordai ibn Nareb
In den Selemer Tagebüchern gibt es Beispiele wie man einen vernünftigen Dungeon erstellt.

Dort wird auch einiges zu den darin lebenden Wesen gesagt.

In einem Magisch/Profan versiegeltem Grab sollten sich nach Möglichkeit keine Tiere etc. befinden.
Hier passen dann:

Statuen die sich zum Leben erwecken (Golems)
Gargoyles
Daimonide
...

Je nachdem wer vergraben ist und wie lange schon und nach Kultur könnten sich auch mittlerweile (un-)tote ehemalige Diener des Begrabenen in der Krypta verstecken.

Zitat:
-Kinder die dämliche Mutproben machen


Diese Idee finde ich eig. genial. Man macht den Helden eine Höllenangst (Ihr hört helle Stimmen, Steine rieseln...) und dann sind es nur Kinder. großes Grinsen
Tjalgar Faenwulfson
Zitat:
Original von Mordai ibn Nareb
Zitat:
-Kinder die dämliche Mutproben machen


Diese Idee finde ich eig. genial. Man macht den Helden eine Höllenangst (Ihr hört helle Stimmen, Steine rieseln...) und dann sind es nur Kinder. großes Grinsen


An und für sich lustig. Aber in ner so großen und ziemlich abgelegenen Nekropole wie der Stadt der Toten, dazu auch noch direkt am Totenmoor, das müssen verdammt MUTIGE Kinder sein großes Grinsen
Mordai ibn Nareb
Es gibt doch bestimmt dort einige Bauern die in der nähe wohnen oder die Kinder von Banden und Gesindel, das sich in der Nähe herumtreibt.

Es lebe der MetaPlot:
Mir kam grad ein recht lustiger und kreativer Plot ansatz.

In einer Grabruine stoßen die Helden (in einer oberen Etage) auf spielende Kinder, die den Helden einen Riesenschrecken einjagen. Hören sie doch erst nur Geräusche und das Heulen eines Hundes. Bis sie dann zu der Gruppe hervordringen und sehen, das es nur spielende Kinder sind die versuchen auf einem ausgemergelten Hund zu reiten, zum erstaunen der Helden spielt auch ein kleines Goblin Mädchen mit. Kommen die Helden näher hören sie auf. Zücken sie sogar ihre Waffen laufen die Kinder weg durch einen EInsturz in der Nähe. Reden sie mit ihnen erfahren sie, das ihre Eltern in der Nähe arbeiten. Nach einiger Zeit kommt durch den Einsturz ein Mann geklettert der sich sofort vor die Kinder stellt und sie anschnauzt sie sollten zurück zum Lager gehen. Zu den Helden meint er sie hätten hier nichts verloren und sollten die Kinder in Ruhe lassen. Er kommt i-wie mit den Helden ins Gespräch und die Helden erfahren, das er und die Kinder zu einer Bande geflohener Bauern gehören, die vor ihrem zu strengen Bronnjahren geflohen sind. Sie haben zu wenig zu essen und müssen zu ihrem Leidwesen die Gräber plündern. Allerdings ist dies nicht ungefährlich eingige Bauern sind schon gestorben bei dem Versuch ein bestimmtes Grab zu öffnen...
Tjalgar Faenwulfson
Zitat:
Original von Mordai ibn Nareb
Es gibt doch bestimmt dort einige Bauern die in der nähe wohnen oder die Kinder von Banden und Gesindel, das sich in der Nähe herumtreibt.


Es ist zwar nirgendwo was der gleichen erwähnt, aber möglich. Allerdings ist die Gegend in Sewerien ja nicht sonderlich dicht besiedelt und um vor dem Bronnjaren in die Nähe des Totenmoors zu flüchten, da muss der Bronnjar schon echt mies sein oder der Leibeigene ziemlich abgebrüht. Bei den Geschichten, die man sich von der Gegend erzählt...