Tjalgar Faenwulfson
Wie setzt ihr Pferde im Spiel auf Heldenseite ein? Besitzen eure Helden eigene Pferde oder lasst ihr sie die leihen?
Ich spiele mit dem Gedanken, meinen auch mal Pferde zur Verfügung zu stellen, allerdings hab ich nicht so ne Ahnung von der Versorgung von denen. Gras fressen reicht denen ja nicht zu auf ner Reise. Wo soll man aber Ergänzungsfutter herbekommen, wenn man mehrere Tage in der Wildnis ist? So viel mitschleppen ist ja eher schlecht. Bei mir stellt sich die Frage besonders im Winter bei Schnee und Eis, wie machen die Pferde sowas mit?
Oder würdet ihr auf solche Realismussachen zugunsten einfachen Spielspaßes eher weglassen, sprich reiten und nachts Pferd zum schlafen und fressen anbinden, fertig? Ich würde allerdings schon ganz gerne das Zur-Verfügung-Stellen von Pferden als etwas darstellen, was sowohl Vor- als auch Nachteile bringt, man sich also auch bissl Gedanken machen muss als Held.
Princeps Senatus
Die Spieler meiner Runde haben alle Pferd oder Esel. Die Helden sind aber auch schon eine Weile in Aventurien unterwegs. Zu Beginn war es Standes- bzw. professionsabhängig, wer beritten war... der ein oder andere konnte noch garnicht (richtig) reiten (oder kann es immer noch nicht...)
Was hängt denn davon ab bei euch?
@Verpflegung:
Hier und da bietet es sich vielleicht an (wenn die Runde so etwas gerne macht) Reisen unter besonders erschwerten Bedinungen genau zu planen und sich Gedanken über das 'wie' und 'was' zu machen.
Grundsätzlich bzw. "unter normalen Umständen" wäre mir das als SL und Spieler aber zu lästig... wir klären sowas pauschal bzw. wird sowas nicht mehr erwähnt: Natürlich ist Futter für (die wohlhabenden) Herrchen und Pferdchen vorhanden.
wie gesagt, wenn die Spieler sowieso mit der Natur zu kämpfen haben sollen, dann lässt es sich ihnen (z.B. eine miese Vegetation) auch über diese Schiene möglicherweise stimmungsvoll näher bringen... es kann aber auch sein, dass sie das einfach nur nervt.
Vielleicht fragst du deine Spieler vorher, ob sie diese Logistik-Kiste gerne ausspielen wollen.
Fessy
Tja, die ehrlichste Antwort ist: das hängt vom Pferd ab.
Ich spiele in einer Runde, wo wir alle Pferde haben (inklusive Packpferd für Garderobe etc.), aber auch in einer Runde, wo wir halt zu Fuß unterwegs sind. In ersterer Runde sind wir auch alle reich genug, daß wir uns jeden Abend ein Gasthaus und Futter für die Pferde leisten können.Das ist tatsächlich Geschmackssache.
Zu deiner anderen Frage:
Eis und Schnee sind für Pferde aus warmen Regionen ein gewisses Problem (auf gut deutsch: sie frieren). Pferde, die aus Regionen kommen, wo es im Winter schneit, kriegen ein dickeres Winterfell, wodurch sie einiges mehr an Kälte verkraften können. Wenn es zu viel Eis gibt, können auch sie ausrutschen, bei zu viel Schnee kommen sie kaum noch vorwärts, bei zu viel Anstrengung in der Kälte erkälten sie sich, ähnlich wie Menschen also. Bedenke: Pferde haben sich unter dem Einfluss des Menschen nicht so sehr verändert wie einige andere Tiere, in der freien Wildbahn müssen sie auch mit den Widrigkeiten des Wetters zurechtkommen. Und wenn es schneit, suchen sie sich halt wenn möglich eine windgeschützte Stelle und drängen sich zusammen.
Allerdings schleppen sie da normalerweise keine 50+ Kilo durch die Gegend, weshalb sie tatsächlich einen höheren Energiebedarf haben, wenn sie den ganzen Tag Helden durch die Landschaft geschleppt haben.
Nazir ibn Yussuf
| Zitat: |
Original von Tjalgar Faenwulfson
Oder würdet ihr auf solche Realismussachen zugunsten einfachen Spielspaßes eher weglassen, sprich reiten und nachts Pferd zum schlafen und fressen anbinden, fertig? |
Jap.
Alles andere ist mir zu hartwurstig. Wer sich ein Pferd leisten kann, hat auch Geld für die Verpflegung. SCs mit niedrigem SO nehmen meist einen Esel, der kostet auch im Unterhalt weniger, passt also.
Ich mag berittene Gruppen. Aber mehr aus der Vorstellung heraus, dass ein Marsch von Gareth nach Baliho doch arg lange dauern würde. Zu Pferd ist man flexibler, bequemer und schneller unterwegs. Gemischte Gruppen empfinde ich immer als ein bisschen komisch, die Reiter müssen immer mit dem Bremsklotz klarkommen.
Alkatus Primus von Punin
Bei uns haben die Helden auch alle Pferde, allerdings muss ich zugeben, dass trotz unserer Absicht, nach Möglichkeit den Besitz der Pferde auch in weniger praktischen Situationen mit ins Spiel einzubringen (Spieler müssen sich um Stallungen und Verpflegung etc. kümmern) werden die Pferde manchmal "verschluckt" und man fragt sich im Nachhinein: "Wir hatten doch die Pferde dabei, wie sind wir eigentlich damit durch diesen engen Pfad in der Felsspalte gekommen?"
Sowas sollte ja eigentlich nicht passieren, schleicht sich aber dennoch manchmal ein.
Radul Aljett
| Zitat: |
Original von Tjalgar Faenwulfson
Wie setzt ihr Pferde im Spiel auf Heldenseite ein? . |
Reiten, Kämpfen, Pack und Zugtiere , Essen.
| Zitat: |
| Besitzen eure Helden eigene Pferde o |
kommt darauf an?
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| der lasst ihr sie die leihen? |
bei wem?
| Zitat: |
| Wo soll man aber Ergänzungsfutter herbekommen, wenn man mehrere Tage in der Wildnis ist? |
Wagen, Tragtiere, Gepäck oder drauf pfeiffen(die Lebenserwartung eines Pferdes im amerikanischen Bürgerkriueg war 6 Wochen) und im übrigen bevorzuge ich bei Wildnis Expeditiuonen Ponies, die kommen ganz gut ohne Kraftfutter aus.
| Zitat: |
| Bei mir stellt sich die Frage besonders im Winter bei Schnee und Eis, wie machen die Pferde sowas mit? |
Im Stall, dort sollten sie untergestellt sein
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| Oder würdet ihr auf solche Realismussachen zugunsten einfachen Spielspaßes eher weglassen, sprich reiten und nachts Pferd zum schlafen und fressen anbinden, fertig? |
hängt vom Spielstil(Genre, Theme) ab
Ebeyon
| Zitat: |
Original von Alkatus Primus von Punin
werden die Pferde manchmal "verschluckt" und man fragt sich im Nachhinein: "Wir hatten doch die Pferde dabei, wie sind wir eigentlich damit durch diesen engen Pfad in der Felsspalte gekommen?"
Sowas sollte ja eigentlich nicht passieren, schleicht sich aber dennoch manchmal ein. |
Ja, das kam bei uns öfter mal vor.
Beispiele:
Die Helden werden gefangengenommen, können sich aber befreien und fliehen (wichtige persönliche Ausrüstung wurde meist vorher wiederbeschafft). Erst sehr viel später: "Öh, was is nu mit den Pferden die man uns abgenommen hatte?"
Hängebrücken,
Flußüberquerungen,
Steilhänge,
Dungeons
Höhlen,
...
Ist aber ein Fehler von beiden Seiten, Spielern und Spielleiter.
Elwin Treublatt
Pferde (Esel, Maultiere, Kamele) setze ich ein wie Waffen oder Rüstungen: sie sind Helden-Accessoires. Die Wahl des Reittiers offenbart etwas vom Charakter des Helden, so wie auch die Wahl der bevorzugten Waffe und dergleichen. Es ist gewissermaßen Merkmale, die man mit diesem Helden verbindet.
Die Versorgung der Pferde wird in der Regel vernachlässigt. Man rechnet einfach pauschal einen Preis, der für die Besorgung von Futter nötig ist und gut ist es damit. Fakt ist halt: Pferde kosten Kohle, große Pferde kosten viel Kohle, ein Tralloper frisst einem sinngemäß die Haare vom Kopf, aber wenn man so ein Pferd haben will, nimmt man das halt auch in Kauf. Das Futter für die Tiere ist ja oft haltbar, die essen ja kein frisches Fleisch, das vergammeln kann, sondern Rüben, Knollen usw., die bei sachgerechter Aufbewahrung ein paar Wochen halten können.
Natürlich muss man sich ein bisschen kümmern, aber als SL lege ich meinen Spielern diesbezüglich auch eher keine Hindernisse in den Weg. Wenn ich im Abenteuer also erwarten kann, dass die Helden an irgendeinem Punkt irgendwo ins Gebirge kraxeln müssen, dann deutet ich das den Spielern vorher an, so dass sie sich um ihre Pferde kümmern können. Dann wissen sie nämlich, wann es knifflig werden könnte und so ist dann niemand gezwungen, sein Pferd in der Wildnis stehen zu lassen (wie in der dunklen Frühphase des Rollenspiels oft genug passiert. Die Helden hatten bestimmt je 10 Pferde irgendwo in Aventurien vor steilen Bergpfaden, tiefen Schluchten oder reißenden Klammen stehen). Es ist nicht meine Aufgabe als Spielleiter, den Helden die Pferde wegzunehmen (was natürlich nicht bedeutet, dass ich das nicht vielleicht trotzdem tue, z.B. im Jahr des Feuers hat jeder Held 3 Pferde verschlissen, aber da verweise ich auf Radul: amerikanischer Bürgerkrieg).
Gruß
Chris
El Vespertilio
Pferde haben bei uns das bittere Schicksal von Betriebsmitteln. Je nach Möglichkeit lässt man sie sich von Auftraggebern stellen. Ihre Lebenserwartung ist nicht sehr hoch (zumindest in kampflastigen Szenarios). Ähnlich wie Elwin schon sagte gingen in JDF bei uns pro Spieler knappe 7 Pferde drauf. Ungekrönter König ist allerdings ein Spieler der es in KM bisher auf den Verlust von 16 Rössern bringt (Rahja scheint ihm alles andere als gewogen).
Zu Borbaradkampangenzeit wurden Pferde erst gar nicht mit Namen versehen sondern schlicht und ergreifend durchnummeriert.
Radul Aljett
| Zitat: |
Original von Elwin Treublatt
Die Wahl des Reittiers offenbart etwas vom Charakter des Helden, so wie auch die Wahl der bevorzugten Waffe und dergleichen. |
Könntest du mir das erklären?
DSA ist kein mythologisch-episches Spiel wie HdR oder Highlander.
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| Die Versorgung der Pferde wird in der Regel vernachlässigt. Man rechnet einfach pauschal einen Preis, der für die Besorgung von Futter nötig ist und gut ist es damit. |
ich glaube Tjalgar ging es eher um die Logistik der versorgung als die Kosten.
| Zitat: |
| Dann wissen sie nämlich, wann es knifflig werden könnte und so ist dann niemand gezwungen, sein Pferd in der Wildnis stehen zu lassen (wie in der dunklen Frühphase des Rollenspiels oft genug passiert. Die Helden hatten bestimmt je 10 Pferde irgendwo in Aventurien vor steilen Bergpfaden, tiefen Schluchten oder reißenden Klammen stehen). |
und ich frage mich immer was DAS Problem dabei sein soll?
Da stehen ca 6 Pferde irgendwo rum und?
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| im Jahr des Feuers hat jeder Held 3 Pferde verschlissen, |
ich hatte mal ne Aktion geplant, bei der einer meiner Chars ein halbes Dutzend Pferde zu Schanden geritten hätte.
Radul Aljett
| Zitat: |
Original von El Vespertilio
sagte gingen in JDF bei uns pro Spieler knappe 7 Pferde drauf. Ungekrönter König ist allerdings ein Spieler der es in KM bisher auf den Verlust von 16 Rössern bringt (Rahja scheint ihm alles andere als gewogen).. |
Ja und , ggf hilft Rüstung , und meine NSCs zaudern selten auf Pferde anzulegen
El Vespertilio
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Original von Radul Aljett
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Original von El Vespertilio
sagte gingen in JDF bei uns pro Spieler knappe 7 Pferde drauf. Ungekrönter König ist allerdings ein Spieler der es in KM bisher auf den Verlust von 16 Rössern bringt (Rahja scheint ihm alles andere als gewogen).. |
Ja und , ggf hilft Rüstung , und meine NSCs zaudern selten auf Pferde anzulegen |
Rüstung wurde und wird eg nur angelegt wenn die Aussicht auf bewaffnete Außeinandersetzungen besteht und nicht Geschwindigkeit im Vordergrund steht. Meine NSCs zögern meist auch nicht auf das Pferd anzulegen. Größeres Ziel, leichter zu treffen. Ein Sturz lässt drauf hoffen das der Reiter zumindest einige Augenblicke am Boden liegt.
Elwin Treublatt
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Original von Radul Aljett
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Original von Elwin Treublatt
Die Wahl des Reittiers offenbart etwas vom Charakter des Helden, so wie auch die Wahl der bevorzugten Waffe und dergleichen. |
Könntest du mir das erklären? |
Was verstehst Du denn nicht?
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Original von Radul Aljett
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| Die Versorgung der Pferde wird in der Regel vernachlässigt. Man rechnet einfach pauschal einen Preis, der für die Besorgung von Futter nötig ist und gut ist es damit. |
ich glaube Tjalgar ging es eher um die Logistik der versorgung als die Kosten. |
Tja, meine Antwort darauf ist: die Versorgung reduziere ich auf eine finanzielle Komponente.
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Original von Radul Aljettund ich frage mich immer was DAS Problem dabei sein soll?
Da stehen ca 6 Pferde irgendwo rum und? |
Investiertes Geld ist futsch.
Gruß
Chris
Radul Aljett
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Original von Elwin Treublatt
Was verstehst Du denn nicht? |
Was die Wahl zwischen Axt und Schwert über den SC aussagen soll?
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| Investiertes Geld ist futsch. |
Wieso? Warum konnte man sie nicht später holen?
Elwin Treublatt
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Original von Radul Aljett
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Original von Elwin Treublatt
Was verstehst Du denn nicht? |
Was die Wahl zwischen Axt und Schwert über den SC aussagen soll? |
Dass jemand, der ein Schwert benutzt, eher zu den eleganten Fechtern gehört als jemand mit Axt. Und wenn ein Held, sagen wir mal ein Ritter, ein Vermögen für sein originales Shadif-Streitross verschleudert, sagt es auch ein bisschen was über seinen Charakter aus , ebenso wenn er einen krummen Zossen reiten würde.
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Original von Radul Aljett
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| Investiertes Geld ist futsch. |
Wieso? Warum konnte man sie nicht später holen? |
Wenn sie dann noch da waren... aber ich denke, das Thema "Elwin erzählt von seinen vermurksten Rollenspielanfängen" gibt nicht genug her, um es zu vertiefen.
Gruß
Chris
Suensir
Eigene Pferde hat nur eine Heldengruppe. Die ist aber so hochstufig und reich, dass sie auch Haus und Stall besitzt und Diener hat. Entweder sind die Pferde dort oder sie werden einfach solange gebraucht wie nützlich.
D.h. während Seereisen oder Reisen in Pferdeuntaugliche Gebiete (Dschungel, Wüste) werden sie einfach in einen Stall gegeben, wo man für sie sorgt (gegen Geld).
--> Die Pferde sind v.a. bei den Helden, wenn man auch ohne Probleme für Nahrung sorgen kann. Das spielen wir aber nicht aus.
Die übrigen Heldengruppen haben keine eigenen Reittiere. Es kommt aber immer wieder vor, dass ihnen welche von einem wohlhabenden Auftraggeber ausgeliehen werden.
Lythana
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| Original von Tjalgar Faenwulfson Wie setzt ihr Pferde im Spiel auf Heldenseite ein? Besitzen eure Helden eigene Pferde oder lasst ihr sie die leihen? |
Beides, je nach Char. Ich spiele sowohl SC, für die ein Pferd nichts anderes als ein Transportmittel ist, als auch solche, für die es ein Standessymbol oder ein geschätzter Gefährte ist. Generell herrscht aber eine "Nutztierhaltung" vor. Da die meisten meiner SC sesshaft sind (die mit Pferden allemal), gibt es nur während der Abenteuer potenzielle Probleme mit der Unterbringung. Aber da man davon ausgehen darf, dass man in Aventurien auf Reiter eingestellt ist, verursacht es in der Regel nur in Ausnahmefällen Probleme (tiefe Wildnis, oder der hochnäsige Ritter, der darauf besteht, dass hungernde Dörfler sein Schlachtross mit Hafer füttern etc.).
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| Wo soll man aber Ergänzungsfutter herbekommen, wenn man mehrere Tage in der Wildnis ist? |
Ein paar Tage geht es auch so, nur mit entsprechenden Pausen fürs Grasen oder aber - sicher die noch bessere Lösung - man nimmt Tragtiere mit oder beschränkt sich gleich auf genügsame Reittiere (Maulesel/tiere sind beispielsweise genügsam und kräftig). Ab einem gewissen Umfang von Ausrüstung geht es eh nicht ohne Packtier.
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| Bei mir stellt sich die Frage besonders im Winter bei Schnee und Eis, wie machen die Pferde sowas mit? |
Kommt auf die Rasse an. Generell würde ich aber schon meinen, dass Pferde beim Klima nicht empfindlicher sind als ein durchschnittlicher Mensch.
Ob es schlau ist, sich auf vier Hufen über einen verschneiten Pass zu wagen, ist eine ebensogute Frage, wie ob man das auf zwei Beinen tun sollte. Zufütterung ist hier obligatorisch - für Tier und Mensch.
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| Oder würdet ihr auf solche Realismussachen zugunsten einfachen Spielspaßes eher weglassen, sprich reiten und nachts Pferd zum schlafen und fressen anbinden, fertig? |
Solche Verwalterei trägt selten zum Spielspaß bei. Ab einem bestimmten Reitenwert (oder Tierkunde, wenn man darauf besteht) gehe ich einfach davon aus, dass derjenige die Grundkenntnisse hat, die man braucht, um zu wissen, wie man Pferd über die Runden bringt. Nur in Extremsituationen (extremes Klima, extreme Belastung, Gewaltritte, ungewohntes und ungünstiges Terrain) würde ich das thematisieren und durch Proben untermauern lassen, ob jemand sein Tier nicht doch überfordert.
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| Ich würde allerdings schon ganz gerne das Zur-Verfügung-Stellen von Pferden als etwas darstellen, was sowohl Vor- als auch Nachteile bringt, man sich also auch bissl Gedanken machen muss als Held. |
Es kostet zusätzlich Geld (erhöhte Standardlebenskosten - allerdings würde ich das nur thematisieren, wenn der SO und Hintergrund des SC standardmäßig gegen gewohnheitsmäßige Pferdehaltung spricht) und manchmal sind die Viecher auch lästig bzw. Objekt der Begierde. Man kann das immer mal Einflechten, sollte es aber aus meiner Sicht nicht überstrapazieren.
Radul Aljett
| Zitat: |
Original von Elwin Treublatt
Dass jemand, der ein Schwert benutzt, eher zu den eleganten Fechtern gehört als jemand mit Axt. /quote]Naja,
[QUOTE]Wenn sie dann noch da waren... |
so nach ihr findet Wolfsspuren
Ist das Fell noch tragbar dür eine Dame?
Alkatus Primus von Punin
Ja, ist in der Tat ein beidseitiges Problem. Nimmt man es wirklich realistisch und betrachtet den hohen Preis von Pferden bei ihrem gleichzeitigen "Abenteuerverschleißpotential", muss man sich fragen, ob Pferde nicht vielleicht eigentlich eine ungeeignete Permaausrästung der Helden sind.
Vielleicht ist das Mieten von Pferden realistischer. Ganz zu Schweigen von den z.T. meilenweiten Trips, die so eine Heldengruppe am Stück unternimmt und bei der viele Pferde irgendwann mit Schaum vorm Mund das Zeitliche segnen würden und in Borons...äh...Pforons Hallen einziehen.
Drusus
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Original von Nazir ibn Yussuf
Zu Pferd ist man
flexibler, bequemer und
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Flexibel hängt sehr vom Gelände ab. Fußgänger kommen fast überall durch.
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schneller unterwegs. |
Nur bedingt. Auf Langstrecken ist mit man mit nur einem Gaul sogar langsamer unterwegs, weil der Zossen irgendwann seine Pause braucht, Fußgänger halten da am Stück länger durch. Außer man ist Mongole und hat 10 Pferde, die man ständig wechseln kann.