Sineijdan ar Asjawell
Schwieriger Film. Ich kann nicht behaupten, dass ich ihn schon völlig durchschaut habe und werde ihn noch einmal ansehen, bzw. ihm hinterhergoogeln müssen.
Der Film ist, da sollte man sich gar nichts vormachen, ein knallharter Kunstfilm. Als Kunstfilm funktioniert er gegen Ende hin sehr gut, am Anfang braucht man recht lange, bis man sich darauf eingelassen hat, d.h. er beginnt zu lahm und zu langsam. Das tut ihm gar nicht gut. Insgesamt ist er dann - als novalischer Kunstfilm, der die Frage nach Realität und Imagination, nach Sehnsucht und Verpflichtung verhandelt - mir persönlich nicht schrill und/oder grausig genug, da hätte ich von den surrealen Kunstwelten mehr erwartet. Vor allem der Mittelteil nimmt zu lange Anlauf. Guillermo del Toro (Pan's Labyrinth, Hellboy 2) ist im direkten Vergleich deutlich besser, bzw. deutlich hypnotischer.
Man muss sich auf jeden Fall vorher über Terry Gilliam informieren, man wird einiges an monthypytonesken Kunstwelten im Film wiedererkennen. Manchmal kann man sogar diese Comicschnippeleien aus den Gagüberleitungen des Flying Circus durchschimmern sehen.
Insgesamt kann ich den Film nicht empfehlen. Vielleicht hälfe es, wenn man vorher zwei Bier trinkt und sich bewusst ein wenig entrationalisiert.
Der Film ist, da sollte man sich gar nichts vormachen, ein knallharter Kunstfilm. Als Kunstfilm funktioniert er gegen Ende hin sehr gut, am Anfang braucht man recht lange, bis man sich darauf eingelassen hat, d.h. er beginnt zu lahm und zu langsam. Das tut ihm gar nicht gut. Insgesamt ist er dann - als novalischer Kunstfilm, der die Frage nach Realität und Imagination, nach Sehnsucht und Verpflichtung verhandelt - mir persönlich nicht schrill und/oder grausig genug, da hätte ich von den surrealen Kunstwelten mehr erwartet. Vor allem der Mittelteil nimmt zu lange Anlauf. Guillermo del Toro (Pan's Labyrinth, Hellboy 2) ist im direkten Vergleich deutlich besser, bzw. deutlich hypnotischer.
Man muss sich auf jeden Fall vorher über Terry Gilliam informieren, man wird einiges an monthypytonesken Kunstwelten im Film wiedererkennen. Manchmal kann man sogar diese Comicschnippeleien aus den Gagüberleitungen des Flying Circus durchschimmern sehen.
Insgesamt kann ich den Film nicht empfehlen. Vielleicht hälfe es, wenn man vorher zwei Bier trinkt und sich bewusst ein wenig entrationalisiert.