Feyamius
Joa, der Job wär' ja jetzt zu haben.
Dajin
Haben sie nicht auch der Fußballmannschaft 2006 das Verdienstkreuz verliehen. Wenn Podolski das bekommt, dann darf Lena das auch ^^.
Und wieder möchte ich betonen "Hups, es löst ja tatsächlich einen Hype aus". Köhler weiß schon, warum er HEUTE zurück getreten ist.

Da fällts keinem auf
Gefjun
| Zitat: |
Original von DrususIrgendwie wird der Bardenwettstreit ein wenig überbewertet ...
|
Wenn es mal ein Bardenwettstreit wäre! Unterhaltung ja, Kunst nein.
Arturion
Ich bin so wenig Lena wie ich Papst war. Erst dank Dajins Bild bin ich auf sie aufmerksam geworden und fand sie recht nett. Seit Sonntag fing sie aber an massiv zu nerven, was weniger an ihr lag sondern an der permanenten Berichterstatung der Medien. Doch seit der Grüßonkel zurückgetreten ist dürfte der Spuck vorbei sein.
Xemides
| Zitat: |
Original von Gefjun
Wenn es mal ein Bardenwettstreit wäre! Unterhaltung ja, Kunst nein. |
Kunst liegt im Auge des Betrachters. Was für den einen Kunst ist, mag für den anderen Müll sein.
Ic sehe keinen Unterschied zwischen Mozart, den Beatles oder Lena. In der Kunst ist das alles fließend. Eine Putzfrau wischte den Beußschen Fettfleck weg, der war auch Kunst.
Der Maekkel
Man hat doch eh schon gesagt das sie eine Botschafterin des "neuen Deutschland" sei, dann kann man sie doch zur Bundes-Lametta-Verteilerin machen...
außerdem muss man sagen das Julia Frost den ESC gewann - aber egal !
karli
| Zitat: |
Original von Dajin
Köhler weiß schon, warum er HEUTE zurück getreten ist. |
Er musste doch, nachdem er die Wette verloren hatte, wir kämen nicht unter die ersten zehn.
karli
| Zitat: |
Original von Xemides
Eine Putzfrau wischte den Beußschen Fettfleck weg, der war auch Kunst. |
Nicht nur das. Er wurde auch einmal erfolgreich überredet, ein Haus zu signieren, das geräumt werden sollte. Ich weiß jedoch nicht mehr, ob die Bewohner damals damit durchkamen.
Irian
Die Frage ist: Wann wird Lena "aventurisiert"?
zendijian
Du meinst sowas dezentes wie Leta Alrik Landsknecht?
Rodorigo
Hrgl! Die DSA-Geschichte ist bereits ausreichend gespickt mit spielstörenden Anspielungen auf irdische Musiker.
Gefjun
| Zitat: |
Original von Xemides
Kunst liegt im Auge des Betrachters. Was für den einen Kunst ist, mag für den anderen Müll sein.
Ic sehe keinen Unterschied zwischen Mozart, den Beatles oder Lena. In der Kunst ist das alles fließend. Eine Putzfrau wischte den Beußschen Fettfleck weg, der war auch Kunst. |
Damit liegst Du schlicht und ergreifend falsch. Mal ganz davon abgesehen, dass sowohl Mozart als auch die Beatles Musik komponiert, nicht nur interpretiert haben, was schon ein enormer Unterschied ist. Es ist durchaus möglich unter ästhetischen Gesichtspunkten Wertungen abzugeben, die über schnödes gefällt oder gefällt nicht hinausgehen. Und es ist zwar nicht unmöglich, dass der ESC auch mal ein wirkliches Meisterwerk der Popmusik hervorbringt, aber die Chancen stehen schon alleine durch die Natur des Wettbewerbs äußerst schlecht. Da wird in vielen Fällen ja nicht einmal mehr getan als nur Versatzstücke aus anderen Songs zu nehmen und daraus etwas "Neues" zu stricken. Es sind natürlich auch durchaus solide Stücke dabei, aber das ist Handwerk, keine Kunst. Und das hat nichts mit E- versus U-Musik zu tun oder alles, was unterhält, ist automatisch keine Kunst. Aus "der ESC ist Unterhaltung" und "die ESC-Stücke sind keine Kunst" lässt sich kein Syllogismus machen. Aber die Stücke sind ja meistens nicht mal so populär, dass sie länger als bis zum nächsten ESC im Radio gespielt werden.
Gruß, Gefjun
Rammboeck
| Zitat: |
Original von Che-Gerrit
| Zitat: |
Original von Trollkongen
Ein bisschen verkrampft, hm? |
I can't relax in Deutschland.
Ich wehre mich dagegen, dass ich von außen in eine konstruierte Kollektividentität als "Deutscher" gepackt werden soll. Ich bin ein Mensch, der zufälligerweise die deutsche Staatsbürgerschaft besitzt, ich fühle mich aber nicht als Teil eines irgendwie gearteten "Volks". Die breite Mehrheit der Gesellschaft sowohl in diesem wie auch jedem anderen Land der Erde ist zumindest latent rassistisch, antisemitisch und (hetero-)sexistisch.
Da will ich gar nicht "dazugehören".
Ich bin gegen jede Form von Patriotismus, da Patriotismus immer eine Abgrenzung gegen das "andere" ist und somit immer eine Wertung enthält, ganz egal, was die Verfechter_innen des Patriotismus behaupten.
Dementsprechend erschreckt es mich, wie aus einem (zu recht) belächelten Trällerwettbewerb eine solche schwarz-rot-goldene Identitätsorgie werden konnte. |
Lieber Che: Musste ruhig bleiben.
Ohne deine politische Orientierung durch soziale Konstruktionen, egal aus welchen intersubjektiven Zusammenhängen heraus, manifestieren zu wollen: Eine leidliche Menge meiner Bekannten teilt wohl ähnliche Ansichten, die sie im Internet (vor allem) Facebook ehrlicher, nicht kompromittiert durch die Menge irgendwelcher immanenter Netzwerke, äußern.
Wie gesagt - ohne dass ich dich auf solch eine Position festnageln will - die linksintellektuelle Kaste ist mEn in ständigem Trotz vor dem Zwang: Dem Zwang der nationalen Identität, dem Zwang des ökonomischen Verwertungszusammenhangs, dem Zwang der Kulturindustrie. etc. pp.
Besser mal chillen! Man kann das auch ideologisch glattkämen: Vielleicht ist der Nationalstaat das notwendige Vorstadium der Weltgesellschaft.
Ohne viel Gelaber: Niemand geht zugrunde an ein bisschen Deutschtümmeln, an ein bisschen kulturalem Verblendungszusammenhang und an ein bisschen Warenfetisch.
Dann soll die Alte singen. Und gewinnen. Und wer seinen Stolz darin kanalisiert, dessen Tank ist dann vielleicht leer für irgendwelche nationalitischen Überkompensationen. Nicht in jedem Detail sitzt der Antisemit.
Einen Effekt, den die Linksintellektualität, aufgrund ihrer marxistischen Wurzeln, vielleicht wesensnotwendig übersehen muss: In einer Philosophie, wo das Sein das Bewusstsein bestimmt, werden alle Bedürfnisse erst materiell geschaffen. D.h. die Immanenz des Nationalstaats schafft das Bedürfnis nach Abgrenzung.
Das vielleicht gewisse Bedürfnisse naturhaft angelegt sind, und diese erst das Sein bestimmen, d.h. in irgendeiner Form (katharsisch) ausgelebt werden, ist nicht mehr up to date. Seit about 1844.
Der Maekkel
Ohohoho ist das lustig!
Da tippe ich so wenige Worte und bekomme soviel zurück.
Zur Erinnerung: Vor ca. 5 Jahren schrieb ich mal als Tread-Titel: "WIR SIND PAPST!" .... Der Witz ist wohl verloren gegangen... was solls....
Achja meine persönliche Lieblingsszene vom Grand prix!:
Als et Lena total mit den Nerven durch den Siegestaumel auf die Bühne kam und der Moderator ihr eröffente das sie ja gleich singen müsse und das arme Mädchen total fertig und entsetzt schrie: "DO I HAVE TO SING NOW!"
Übrigens bin ich persönlich bleidigt das die Bild-Zeitung nicht titelte: "WIR SIND LENA!" Stattdessen, fast schon seriös und auf gehobenen Gala-niveau: "Lena, wir lieben Dich!"
Menno, so was doofes...
Dajin
Ist die Lena nicht ein Fluss bei Eestiva?
Arturion
@ Rammboek
So sehr ich dir im Geiste recht gebe, dass man besser chillen soll um nicht verkrampft und vorhersehbar zu reagieren, so sehr wäre ich mich gegen die implizierte Behauptung, der Nationalstaat sei immanent. Selbst wenn der Abwehrreflex des Menschen, die Trennung zwischen „wir und die anderen“ immanent wäre, so spricht doch nichts dagegen diesen Urreflex an anderen Grenzen aufzuhängen, als den des Nationalstaates. Nationalstaaten sind verhältnismäßig junge Konstrukte kleiner Grüppchen von vergeistigten Intellektuellen und dieselbe Gruppe sollte daran arbeiten dieses Konstrukt wieder abzuwickeln. Der Weltstaat ist mir zu fern, aber für die EU sollte der Nationalstaat überwunden werden.
Arturion
| Zitat: |
| Lieber Lena als Vorbild oder Rollenbild als Bushido. |
Das ist ein Argument, dass mich mit dem Lenahype tatsächlich versöhnt.
Trollkongen
| Zitat: |
Original von Der Maekkel
Ohohoho ist das lustig!
Da tippe ich so wenige Worte und bekomme soviel zurück. |
Herr Ethnologe und Philosoph, da könnten Sie ja auch mal was intellektuerelle Gedanken hier anbringen - oder zumindest intellektuell scheinende, da neben wir es hier nicht so genau und das - Schein vs. Sein - passt ja sogar auch irgendwie zum Thema.