Der Maekkel
Puuhh... Endlich sind wir nicht mehr Papst!
Wurde ja auch Zeit.
Eure Meinung?
Wurde ja auch Zeit.
Eure Meinung?
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| Original von Che-Gerrit Da hat so nen lüttes Mädel mit einer zugegeben ganz netten Stimme ein belangloses Pop-Liedchen geträllert und die Republik versinkt mal wieder in der nationalen Psychose, inklusive der scheinbar unvermeidlichen antisemitischen Sprüche ( http://marx-blog.de/2010/05/null-punkte-aus-israel/comment-page-1/#comment- 1416). |
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| Original von Trollkongen Ein bisschen verkrampft, hm? Von einer nationalen Psychose habe ich wenig mitbekommen, |
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| Original von Trollkongen Ein bisschen verkrampft, hm? |
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| Original von Che-Gerrit Ich wehre mich dagegen, dass ich von außen in eine konstruierte Kollektividentität als "Deutscher" gepackt werden soll. |
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| Original von Che-Gerrit Dementsprechend erschreckt es mich, wie aus einem (zu recht) belächelten Trällerwettbewerb eine solche schwarz-rot-goldene Identitätsorgie werden konnte. |
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| Original von Trollkongen 1) Die unsäglichen Casting-Shows (zu der ich Raabs nicht zähle) haben, so scheint mir, ein gewisses Modell vorgegeben, an dem sich viele Jugendliche und junge Leute zu orientieren versuchen. |
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| 2) Der Erfolg von Lena ist ja weniger auf das großartige Lied zurückzuführen, sondern auf ihren Charakter. |
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| Original von Trollkongen Eine Frage, die sich stellt, die ich hier aber nur anreiße, weil es schon so spät ist: Mit der überwältigenden Beliebtheit, die Lena genießt, und die zu einem guten Teil wohl daraus resultiert, dass man sich mit ihr identifizieren kann bzw. sie zumindest als erstrebenswerten Typus von Mensch ansieht: Welchen Einfluss auf Rollenbilder wird dies haben? Wird es überhaupt einen haben? Die Frage klingt vielleicht weit hergeholt, aber zwei Dinge fallen mir spontan dazu ein: 1) Die unsäglichen Casting-Shows (zu der ich Raabs nicht zähle) haben, so scheint mir, ein gewisses Modell vorgegeben, an dem sich viele Jugendliche und junge Leute zu orientieren versuchen. Immerhin hat allein DSDS viele tausend Bewerber, von denen "die besten" auch alle sehr austauschbar wirken. Auch dieses Top-Model-Dingens gibt einen Typen vor. 2) Der Erfolg von Lena ist ja weniger auf das großartige Lied zurückzuführen, sondern auf ihren Charakter. D. h. natürlich dem medial vermittelten, man ist bei sowas ja immer irgendwie Medienkonstrukt. (Was an der Stelle eine Feststellung, keine Kritik sein soll.) Aber: Lena bedeutet Natürlichkeit, Authentizität, Echtheit, Kantigkeit, Unverbogenheit - kurz: Genau das, was die anderen erwähnten Casting-Shows, ja große Teile der Pop- und Unterhaltungs-Branche, eben von vorneherein gar nicht mehr sein können und wollen. Gute Nacht! |
) kein bischen mit ihr. Ich mag sie aber trotzdem und zwar vom ersten Augenblick an.| Zitat: |
| Original von karli Nur hätte die damals keiner "lütte Jungs" genannt.
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| Original von Che-Gerrit Ich bin gegen jede Form von Patriotismus, da Patriotismus immer eine Abgrenzung gegen das "andere" ist und somit immer eine Wertung enthält, ganz egal, was die Verfechter_innen des Patriotismus behaupten. |
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| Original von Drusus Irgendwie wird der Bardenwettstreit ein wenig überbewertet ...
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| Original von karli Umgekehrt. Drei Leutchen wollen sich auf die plumpest denkbare Art ins Gespräch bringen. Andererseits haben wir im Gegensatz zum Letztplatzierten keinen Sir Pau, Sir Mick oder Sir Elton... |