Tjalgar Faenwulfson
Hey, die Abbildung kenn ich, hab das Buch gelesen, wo das drin war. Ist von der Jahrhundertwende zum 20. JH. und die Bilder sind nach Originalstücken gezeichnet. Das Problem ist, dass da auch andere Streithämmer als der Lutzerner Hammer drauf sind.
Aber ich schweife vom Thema ab...
Nazir ibn Yussuf
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Original von Narjuko
Kreaturen, die auch in einer low-level Kampagne für etwas mehr Abwechslung oder Lokalkolorit sorgen können. |
Sowas gibt saber eigentlich schon genug. Man bräuchte mehr bekämpfbare Monster. Da bietet Pokemon aber recht wenig.
oe-aus-o
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Original von karli
Nur weil man einmal die Erfindung eines wirren Griechen übernommen hat, muss man das ja nicht immer tun.
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Du hast ja recht, aber erklär das mal einem Mathelehrer...
Horatin
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Original von Narjuko
Pummeluff
Sobald es mit seinen großen, runden Augen rollt, fängt es an, ein Lied zu singen und jeder schläft ein.
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Nennt sich bei DSA Ikanariaschmetterling.
karli
Das kommt davon, wenn man Walgesänge abspielt, ohne zu wissen, was sie bedeuten.
Narjuko
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Original von karli
Aber man muss sich dabei auch in den Kopf eines 12G-Gläubigen Aventuriers versetzen. Was denkt der denn, wenn Rondra u. a. für Gewitter zuständig ist und dann taucht plötzlich ein Gewittervogel auf? Das ist einfach zu spektakulär, um es ignorieren zu können.
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Muß es ja auch nicht. Wobei ein Gewittervogel z.B. was für die Wildnis wäre, irgendwo in der Steppe. Um so ein Wesen lohnt sich ein ganzes Abenteuer zu stricken. Natürlich erfahren dann auch Geweihte davon, und machen sich ihre Gedanken. Und vielleicht fügen sie ihn irgendwie in ihren Kanon ein, daß machen die Kirchen ja ganz gerne, die Firunis ja mit den Himmelswölfen. Nur kosmologisch muß das gar nicht stimmen. Für mich wären adaptierte legendäre Pokemon unabhängige Instanzen, oder sie gehen auf längst vergessene Götter zurück.
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Wie Tjalgar schrieb: Richtige Tiere können solche Dinge. Manchmal würde es einfach ausreichen, in den Kreaturenbeschreibungen deutlicher auf ihre Fähigkeiten hinzuweisen. Dass z. B. ein Bär 8 Meilen entfernte Gerüche aufnimmt, und dass die Information, die er daraus gewinnt, eben nicht nur darin besteht, dass jemand Eier brät, sondern dass er sich ein ziemlich gutes Bild machen kann, wer diort brät und wie's dort aussieht. Find ich beeindruckend und beängstigend - aber das ist natürlich nicht sonderlich phantastisch und das soll's ja auch sein.
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Das mit den Fischen wußte ich nicht, zumal ich auch kaum Fisch esse.

Aber das sind so Details, die mir gefallen. Pokemon in ihrer ersten Entwicklungsform sind ja meistens auch nur Adaptionen von Tieren, Fischen und Vögeln. Die Besonderheiten formen sich dann ja in höheren Stufen heraus.
Ich denke, vieles läßt sich einbauen, so daß die Glaubwürdigkeit erhalten bleibt - Nähe zu irdischen Tieren - aber die Monster auch etwas anderen sind, was sich auf der Erde nicht finden läßt. Von letzterem bietet ja die ZBA genug, aber etwas fantastischer soll es doch schon sein.
Ich werd später noch ein paar Pokemon posten, die mir als Inspiration dienen.
karli
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Original von Narjuko
Muß es ja auch nicht. Wobei ein Gewittervogel z.B. was für die Wildnis wäre, irgendwo in der Steppe. Um so ein Wesen lohnt sich ein ganzes Abenteuer zu stricken. Natürlich erfahren dann auch Geweihte davon, und machen sich ihre Gedanken. Und vielleicht fügen sie ihn irgendwie in ihren Kanon ein, daß machen die Kirchen ja ganz gerne, die Firunis ja mit den Himmelswölfen. Nur kosmologisch muß das gar nicht stimmen. Für mich wären adaptierte legendäre Pokemon unabhängige Instanzen, oder sie gehen auf längst vergessene Götter zurück. |
Das sind allerdings völlig künstliche Bedingungen, da die Helden damit zu den ersten 12G-Gläubigen werden, die den Gewittervogel treffen und von ihm berichten können, so dass die Geweihten sozusagen am Reißbrett (und unter Umgehung der Köpfe der gewöhnlichen, nicht theologisch geschulten Aventurier) entscheiden können, wie ihnen das alles am besten in den Kram passt. So als wären sie praktisch der DSA-Autor selbst.
Drusus
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Original von karli
Das kommt davon, wenn man Walgesänge abspielt, ohne zu wissen, was sie bedeuten. |
Du meinst, das war das walische Äquivalent zu "Ey Alda, was wilsu? Isch mach disch platt!"
karli
Genau. Und dabei hatten die noch Glück dass nur einer ansprang, denn Wale können ihre Gesänge noch in 30 km Entfernung hören! Ich an deren Stelle würde umgehend einen Dankesbrief an die japanische Botschaft schicken.
Drusus
Oder an die US Navy, die mit ihren lauten Sonar dafür sorgt, daß Wale taub werden ...
Tharion
Bitte, bitte nicht... wenn DSA von dem Mangagedrisse verseucht wird steige ich sofort aus.
Wer sowas fuer sich bauen will, nur zu, aber im offiziellen DSA hat das echt nix verloren.
Ich stimme aber zu das die Kampfwerte der Tiere laecherlich gering sind, und war schon immer mal drauf und drann das abzuaendern. Bisher hab ich aber vorm Aufwand zurueckgeschreckt. Weiss jemand ob das schonmal angegangen wurde und irgendwo im Netz rumliegt? Also so eine Liste mit verbesserten/realisitischeren Kampfwerten fuer Tieren? Allein die Distanzklassen sind teilweise laecherlich, von TP und AT PA Werten ganz zu schweigen.
Kirgam
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Original von Narjuko
Hier sprichts du, wie auch Disaster, ein Grundproblem der derischen Monsterwelt an, daß mich mit dazu bewogen hat, bei Pokemon nach Anregungen zu schauen. Entweder du hast Dämonen und Daimonide, oder ein paar gute Kreaturen mit göttlicher Verbindung (Greifen z.B.) und Chimären. Aber die Schöpfung sollte doch vielfältiger sein. Warum nicht Kreaturen, die vielleicht von den Kirchen für sich beansprucht werden, aber doch ganz unabhängig sind. Bei denen von ihre Ausrichtung, ob gut oder böse, nicht immer gleich festgelegt ist.
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Chimären sind dämonischen Ursprungs, auch wenn Kor den Mantikor sehr schön findet.
Tjalgar Faenwulfson
Der Greif ist streng genommen ja auch ne Chimäre. Aber ich glaube, das war extra gemeint, um die von den guten und den Dämonen zu trennen, weil sie zwar dämonisch erzeugt sind, aber letztendlich ja Tiere sind.
Rondrian von Falde
In Myranor kennt man die Möglicgkeit humuselementare Chimären herzustellen. Es gibt also auch nichtdämonische Wege.
Horatin
Ich versuche mal zu ergründen was du meinst. Ich denke es geht dir weniger um den Begriff Pokemon, sondern um mehr mystische Monster.
Meine Meinung ist das DSA eher eine realistische Tierwelt hat als eine Monsterlastige. Das was man an klassischen Monstern hat stammt eher aus der grauen Vorzeit. Liegt vermutlich auch daran das Aventurien relativ klein ist und kaum noch weiße Flecken exisiteren die neue Monster rechtfertigen. Aber gerade Dschungel, (Eis)Wüsten können durchaus Platz für plausible "Monster" bieten. In Katakomben und Kavernen wurden ja auch neue Monster/Tiefenbewohner eingeführt. Nichts destotrotz haben die meisten Viecher keine mystischen Kräfte sondern sind einfach nur Viecher die ihrem Lebensraum angepasst leben.
Das denke ich hat vorallem den Grund das bei DSA jeglicher mystischer Effekt auf Magie oder Karma abgeleitet wird und sich Autoren scheuen magische Tiere u.ä. zu erfinden. Bei dem Viechzeuch von annodazumal hat das noch kein Schwanz interessiert. Der Basilisk konnte versteinern mit dem Blick, auch ohne AE und er konnte eine Million Leute versteinern ohn das ihm die Puste ausging feddich. Das fehlt einfach. Heutzutage muss jeder Pfurz erklärt werden, das verhindert effektiv mystische Monster mit mystischen Kräften.
Narjuko
Horatin, das hast du sehr gut ausgeführt, es trifft meine Meinung. Die Größe Aventuriens ist auch der einzige Grund, warum ich mich scheuen würde, zuviel neues einzuführen.
Pokemon spielt übrigens auf einer Parallel-Erde, wie einige Einträge zeigen. Und trotzdem halte ich suspension of disbelief für gegeben.
Xatu
In Südamerika glaubt man, dass sein rechtes Auge die Zukunft und das linke die Vergangenheit sieht.
Noch ein paar Pokedex-Einträge, die mir mit Blick auf Aventurien gefallen.
TRASLA nimmt mit den Hörnern an seinem Kopf die Gefühle von Menschen wahr. Menschen bekommen dieses POKéMON nur selten zu Gesicht. Wenn es bemerkt, dass eine Person gut gelaunt ist, traut es sich näher an sie heran.
PALIMPALIMs Schreie hallen durch seinen hohlen Körper. Wenn dieses POKéMON wütend wird, erzeugen seine Schreie Ultraschallwellen, die seine Feinde buchstäblich wegfegen können.
SHUPPET wächst, indem es sich von düsteren Gefühlen wie Rachsucht und Neid ernährt. Es streift durch Städte und sucht nach Empfindungen, die als Ursache für den Verderb der Menschen gelten.
und für Südaventurien:
BANETTE belegt andere mit Flüchen, indem es Nadeln in seinen eigenen Körper sticht. Dieses POKéMON war ursprünglich eine Mitleid erregende Plüschpuppe, die weggeworfen wurde.
karli
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| Original von HoratinDer Basilisk konnte versteinern mit dem Blick, auch ohne AE und er konnte eine Million Leute versteinern ohn das ihm die Puste ausging feddich. |
Der Basilisk ist allerdings abendländisches Kulturgut und wenn man solche wirklich originäre Fantasy rechtfertigen muss, dann läuft etwas völlig falsch.
Narjuko
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Original von karli
Das sind allerdings völlig künstliche Bedingungen, da die Helden damit zu den ersten 12G-Gläubigen werden, die den Gewittervogel treffen und von ihm berichten können, so dass die Geweihten sozusagen am Reißbrett (und unter Umgehung der Köpfe der gewöhnlichen, nicht theologisch geschulten Aventurier) entscheiden können, wie ihnen das alles am besten in den Kram passt. So als wären sie praktisch der DSA-Autor selbst.
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So als ist der Zwölfgötterkult nicht. Gerade mal aus der Zeit kurz vor BF, daher halte ich es nicht für gegeben, daß die Kurchen alles kennen würden. Vielleicht ein paar dunkle Legenden aus der Vorzeit, die dann durch die Entdeckung der Helden ganz neue Relevanz erfahren. Beim Alagrimm müßte man ja auch erstmal schauen, was die Ingerimm-Kirche aus ihm macht, und das liegt nur Mal fünf Jahre zurück. Und wenn es im Herzen des Kosch einen Feuervogel gibt, der so lange nur Mythos war, gibt es da draußen an den Rändern des Kontinents sicher mehr.