Verwaltung einer Baronie

Thearch
Man muss sich mal vorstellen, wie die Ernte abläuft. Da müssen innerhalb von Wochen Erträge festgehalten werden, um den Zehnt zu bestimmen. Da kann man sich doch nicht darauf verlassen, das die Bauern schon alles selbst machen.
Da braucht man ausreichend Amtmänner die vor Ort sind.
Und bei 14.000 Einwohnern kommt es auch ständig zu Erbfällen.
Varana
Ist die Hälfte der Schreiber dann Saisonarbeiter?
Oder was machen die die andere Zeit?
Trollkongen
Zitat:
Original von Varana
Ist die Hälfte der Schreiber dann Saisonarbeiter?
Oder was machen die die andere Zeit?


Wenn nichts zu tun ist, wird halt nichts getan. Beamte halt. großes Grinsen
Trollkongen
Zitat:
Original von Schatzkanzler
Vielleicht findest Du sogar ein paar hilfreiche Informationen in den Liebfeldischen Lehensregeln. Das ist zwar alles schon etwas älter, aber grundsätzlich waren die Mittelreichschen Regeln Vorbild.


Danke. Besonders schön finde ich das Thema "Handsalbe".

Mit den Regeln kann man jedenfalls eine Menge anfangen - weit mehr als ich muss. Aber allmählich kriege ich ein bisschen das Gefühl dafür.
Thearch
Zitat:
Original von Varana
Ist die Hälfte der Schreiber dann Saisonarbeiter?
Oder was machen die die andere Zeit?


Bürokratie schafft sich immer Arbeit.
Amtmänner haben ja mehr Aufgaben, als nur zu protokollieren.

Ritterburgen und Spelunken macht Angaben darüber, wer auf einer Residenzburg einer Baronie angestellt ist. Aber das reicht nicht, um 600qkm Land zu verwalten.
Ucurian
Zitat:
Original von Schatzkanzler
Erstmal ist wichtig, dass die Regeln für die Lehensverwaltung in erster Linie dazu dienen sollen bei der Ausgestaltung einer Baronie zu helfen und keine Wirtschaftssimulation befördern sollen.


In der Tat. Die Lehensregeln war nie als Wirtschaftssimulation gedacht. Vor den Lehensregeln von Ulli und mir gab es nur 2 Seiten von Uli Kiesow, die einen weitgehend ratlos mit seinem Lehen zurückließen, weshalb Uli ja Ulli und mich beauftragte zum ersten Baronsconvent ausführlichere Regeln vorzulegen. Heute hätte ich auch deutlich mehr Quellmaterial, um die Lehensregeln heute etwas genauer fassen zu können. Aber zu damaligen Stand und zu ihrem Zweck reichten die Regeln wohl aus.
Adrian
Zitat:
Original von Ucurian
Zitat:
Original von Schatzkanzler
Erstmal ist wichtig, dass die Regeln für die Lehensverwaltung in erster Linie dazu dienen sollen bei der Ausgestaltung einer Baronie zu helfen und keine Wirtschaftssimulation befördern sollen.


In der Tat. Die Lehensregeln war nie als Wirtschaftssimulation gedacht. Vor den Lehensregeln von Ulli und mir gab es nur 2 Seiten von Uli Kiesow, die einen weitgehend ratlos mit seinem Lehen zurückließen, weshalb Uli ja Ulli und mich beauftragte zum ersten Baronsconvent ausführlichere Regeln vorzulegen. Heute hätte ich auch deutlich mehr Quellmaterial, um die Lehensregeln heute etwas genauer fassen zu können. Aber zu damaligen Stand und zu ihrem Zweck reichten die Regeln wohl aus.


Wie sieht das denn im Moment mit diesem ganzen Komplex der Briefspiele aus, einiges lief doch über die "Seite der Schwefels" und die anderen waren da in der Betreung doch auch vorne mit dabei?! Mal davon abgesehen: Wieviel arbeit macht so ne Baronie, wie bekommt man sowas und schließlich wie ist die Relevanz für die Spielwelt, bzw wie sind die Vorgaben und Möglichkeiten?
Hartsteen