Herren der Erde - Gesellschafter, Naturburschen, kleine Druiden oder was eigentlich?

Alkatus Primus von Punin
Hallo zusammen,

ein Spieler hat durch seinen neuesten SC-Wunsch in unserer Gruppe einmal mehr die Debatte um den Geodenzweig der Herren der Erde entfacht und ich dachte mir, teile ich die Probleme des Gesprächs mal hier mit und hoffe auf tatkräftige und erhellende Antworten in dieser Sache.

Was wir uns mal wieder gefragt haben: Wie genau muss ich mir eigentlich die Ziele eines Herren der Erde vorstellen? Klar, er sieht sich als priviligierter Herr über die Erde und als Lenker von "Mensch und Tier". Ein Umstand, der sich ja auch in seinem Zauberfokus auf Herrschaftszauber niederschlägt. Dennoch finden sich auch zahlreiche Elementar- und Naturzauber in seinem Repertoir. Nun wird über Geoden ja allgemein ihre Sumuverehrung und ihre divergierenden Auffassungen von Sumus Zustand beschrieben (sie schläft, sie ist tot, sie ist verwundet etc.), aber was wollen Herren der Erde denn eigentlich?

So ein Beherrschungszauberer wäre doch eigentlich als vergesellschafteter Zauberer am besten aufgehoben. Er könnte seine Macht dazu nutzen, zu gesellschaftlichem Prestige, Rang und Ehre zu gelangen. Aber irgendwie passt das doch überhaupt nicht zum Bild eines kleinen Wurzelonkels mit Abneigung gegen verarbeitetes Metall, schlichter erdfarbener Kleidung, der einer Naturreligion anhängt und über Elemente gebietet. Was will ein Herr der Erde eigentlich? Wo lebt er? Und wozu setzt er seine Beherrschungsmagie ein?

Klar, den Diener Sumus kann man als den netten Wurzelzwerg aus dem Wald spielen, der als Seelen- und Wundheiler die helfende Hand sein kann, der Sumu bewahren und Frevel verhindern will, etc. aber den Herren der Erde auch? In allen Passagen, in denen die Geoden insgesamt thematisiert werden, hat man auch immer das Gefühl, dass die Beschreibungen den Naturzwerg aus dem Wald um die Ecke beschreiben, aber bei der Beschreibung der Herren der Erde wird das dann sehr vage und es heißt nur noch "sie lenken die verstandeslosen Wesen der Natur" und auch die verstandesbegabten Wesen "handeln nicht immer im Sinn der Erdenmutter und der Herr der Erde hat da wenig Skrupel einzugreifen"... Verteidigt er seinen Wald also im Gegensatz zum Diener Sumus auch mit Beherrschungsmagie oder was soll das heißen? Und wieso zeigt sich dann in manchen Herren der Erde "eine Spur der Herrschsucht (ok, nachvollziehbar) und Gier (?? Wonach denn??), die schon so manchen Angroschim verdorben hat" (WdZ)?

Also ums nochmal ganz salopp zu fragen: Darf ich mir einen Herren der Erde wie einen Stadtdruiden mit langem Bart vorstellen, der Spaß daran hat, Leute zu manipulieren? Wenn ja, was hat das bitte noch mit Sumu, der Elementarlehre etc. zu tun?
Adrian
Ich zitiere aus Angroschs Kinder, Seite 127, rechts unten, grauer Kasten [MI?]

"Die "Herren der Erde" hingegen sehen ihre größte Fähigkeit in disziplinierteer Beobachtung und erduldeter Entbehrung, die ihnen einen klaren Geist verschaffen. Dieser ist nach ihrer Sich nötig, um die Tier und Pflanen, die selbst keinen Verstand habe, zu leiten und zu lenken. Auch viele Zwerge und vernunftbegabte Wesen setzen ihren Geist oft nicht gemäß dem Willen der erdmutter ein, und die Herren der Erde haben wenig Skrupel, in solchen Fällen einzugreifen."

Die Herren der Erde unterscheiden sich damit von den übrigen Sumudienern in der Wahl der Mittel. Eine logischerer Zugang zu vielen Problemen muss aber den anderen Denkschulen als kalt, berechnend (vgl. Eis) und verdorben vorkommen. Aber genausowenig, wie ein Schwarzmagier per Definition böse oder Skrupellos ist, ist die ein Herr der Erde. Auch wenn Diener Sumus aufgrund ihrer Philosophie und Fähigkeiten die Funktion der Geoden in der zwergischen Gesellschaft evtl besser wahrnehmen können, so sind dem Angroscho beide Spielarten gleich fremd und seinem Misstrauen würdig. Die Wahrnehmung der heiligen Aufgaben, sehen aber beide gleich ernst (evtl. sind Geoden die sichLuft oder Wasser verschrieben haben etwas unzuverlässiger...).
Alkatus Primus von Punin
Ja, aber was sind denn diese heiligen Aufgaben? Vielleicht kannst Du ja sogar Beispiele finden...
Adrian
Zitat:
Original von Alkatus Primus von Punin
Ja, aber was sind denn diese heiligen Aufgaben? Vielleicht kannst Du ja sogar Beispiele finden...


Kann ich; aber nicht jetzt...
Alkatus Primus von Punin
hehe, ok, dann gedulde ich mich.
Adrian
Zitat:
Original von Alkatus Primus von Punin
Ja, aber was sind denn diese heiligen Aufgaben? Vielleicht kannst Du ja sogar Beispiele finden...


1. und auch am wichtigsten: Bewachen, Plege, Verteidigung, Studium, etc. der Geodenringe
2. Auffinden von verfallenen, vergessenen, usw. Geodenringen
3. Sumu durch "gewisse Rituale" wieder Lebensernergie zuschustern (Elika auf ne Platte stellen und "E"drücken?!)
4. Ein Gleichgewicht der Elemente wahren (unter Umständen zählt Eis nicht dazu)
5. der zwergischen Gemeinschaft zu Diensten sein (eher Diener als Herren...), z.B. Feuertaufe überwachen, Austreibungen (vgl Darbasch)
6. Betreuung von Zwergen, die ihren Zwillingsbruder verloren haben / Rekrutierung von neuen Geoden?!*
7. Finden der Teilseele, um diese ins Totenreich zu übersenden oder an den Ring des Lebens zu binden, etc.
8. Frieden stiften (vgl. Brendan - der beiden Denkschulen als quasi heilig gilt [Urahn])
9. Zu den Geodentreffen erscheinen...**
10. einen sumugefälligen Lebenswandel führen
11. beweisen, das die eigene Philosophie besser ist als die der anderen...**
12. (Hier ihre Abenteuermotivation eintragen)

*Das Verlangen in die Wildnis zu ziehen und einen Seelenhirten aufzusuchen, scheint vom entsprechenden Zwerg selbst auszugehen. Also muss der Geode nur warten, bis sein neuer Schüler ihn aufsucht...
** gerade in dieser Aufzählung scheinen die Differenzen ja keine Rolle zu spielen, deswegen wurden die zwei Punkte mal pro forma aufgenommen...
Alkatus Primus von Punin
Hm, ok, Du hast in der Tat einige Dinge aufgezählt, mit denen erstmal was anzufangen ist. Hat schon für Gesprächsstoff gesorgt. Augenzwinkern
Adrian
Zitat:
Original von Alkatus Primus von Punin
Hm, ok, Du hast in der Tat einige Dinge aufgezählt, mit denen erstmal was anzufangen ist. Hat schon für Gesprächsstoff gesorgt. Augenzwinkern

Das hättet ihr auch hier diskutieren können. Dann hätten alle (also zumindest ich), was davon gehabt! Teufel Augenzwinkern
Alkatus Primus von Punin
Hehe, ja, kommt sofort. Ich wollte ohnehin es nicht bei diesem Kommentar belassen, ich war nur heut morgen nach dem Aufstehen noch zu müde, um mehr zu schreiben.

Also: Einer der Gegenstände unseres Problems ist, was genau unter Sumudiensten zu verstehen ist: Das Problem trat in meiner Runde schonmal in einem ähnlichen Kontext auf, damals gab es dazu auch diesen Thread hier, wo das Ganze auch relativ ausführlich erörter wurde, aber ich immer noch nicht sicher bin, wie von offizieller Redaktionsseite aus das Sumukonzept überhaupt gedacht ist.

Nach wie vor offene Fragen sind:

- Wenn das Ziel ist, Sumu zu "heilen", zu "erwecken" o.ä., WIE genau wollen sie das denn machen? Du schreibst ja etwas von Ritualen...was ich prinzipiell auch sehr stimmig und gut finde, aber was sind das für Rituale? Zumindest regeltechnisch sind mir keine Rituale bekannt, die einwandfrei diesem Zweck dienen....(was einen Spielergeoden dann auch schnell in Erklärungsnöte bringen kann, wenn er immer nur geheimnisvoll orakelnd von jenen unglaublich tollen aber natürlich streng geheimen Ritualen redet und der Spieler schwitzend hofft, dass das Gespräch schnell vorüber geht und nicht tiefer geht)

- Wo fängt Frevel an Sumu eigentlich an? Sind Sumudiener quasi das Greenpeace Aventuriens? (s. auch verlinkter Thread) Falls es irgendwie in so eine Richtung geht: Ist der abgebrochene Ast eines Baumes bereits Frevel? Oder ist er ok, wenn es einem höheren Zweck dient (Mit dem abgebrochenen Ast verteidige ich den Baum gegen einen Holzfäller)?

- Überhaupt: Ist ein Holzfäller eigentlich per se schlimm und quasi einer der Spezis des Sumudieners (sei es nun Drüse, Herr der Erde, oder Diener Sumus? (Im verlinkten Thread wird z.B. auf den Naturbegriff und die Naturvorstellung in Aventurien eingegangen. Dort wird u.a. vermutet, dass einem Aventurier der Begriff "Natur" gänzlich anders erscheinen muss, als einem modernen Menschen. Natur ist weder das schöne grüne Wäldchen, noch ist vermutlich der Unterschied zwischen Kultur und Natur so deutlich und vermutlich kaum als Gegensatzpaar bekannt, da die Grenzen zwischen Natur und Kultur fließend sind.)

- Was ist an der Floskel von der "Stadt aus toten Steinen" eigentlich dran? Vor allem: Was ist so schlimm daran? Dadurch wird doch nicht die Erde geschändet oder entweiht und ein cleverer Sumudiener wird die Vorteile einer Stadt doch klar sehen können, oder nicht?

- Beim Herrn der Erde steht in WdZ auf S. 314, dass sich bei manchen von ihnen vielleicht wieder "eine Spur der Herrschsucht und Gier" zeigt, die schon so manchen Angroschim verdorben haben. Ok: Herrschsucht verstehe ich ja: Das Beherrschen von Mensch und Tier mag Herrschsucht befriedigen, aber Gier? Wonach denn? Nach noch mehr Tannenzapfen? Nach einem extra Beutel Haselnüsse? Da wären wir wieder bei der Frage: Was will so ein Geode des Zweigs der Herren der Erde eigentlich?

So, das ist jetzt ein Auszug der wesentlichen Streitpunkte.
Adrian
Zitat:
Original von Alkatus Primus von Punin
Also: Einer der Gegenstände unseres Problems ist, was genau unter Sumudiensten zu verstehen ist: Das Problem trat in meiner Runde schonmal in einem ähnlichen Kontext auf, damals gab es dazu auch diesen Thread hier, wo das Ganze auch relativ ausführlich erörter wurde, aber ich immer noch nicht sicher bin, wie von offizieller Redaktionsseite aus das Sumukonzept überhaupt gedacht ist.

Das "Sumukonzept" ist relativ unwichtig, da es nichts mit den Geoden im engeren Sinne zu tun hat. Wichtig ist das Konzept der "Sumuverehrung", beziehungsweise des "Sumuglaubens". Dieser wird an entsprechender Stelle in WdG [im Moment bei einem Spieler...] dargestellt. Auch der Satuaria-glaube spielt vereinzelt eine Rolle. Zudem lässt sich aus der zwergischen Gesellschaftsstruktur und Vorstellung einiges ableiten, denn zuweil wird Sumu (oder Satuaria) als Angroschs Frau/Schwester/Tochter/etc. gesehen. Entsprechend werden ihr verehrungswürdige (und zu füchtende?!) Eigenschaften zugesprochen.

Zitat:
- Wenn das Ziel ist, Sumu zu "heilen", zu "erwecken" o.ä., WIE genau wollen sie das denn machen? Du schreibst ja etwas von Ritualen...was ich prinzipiell auch sehr stimmig und gut finde, aber was sind das für Rituale? Zumindest regeltechnisch sind mir keine Rituale bekannt, die einwandfrei diesem Zweck dienen....(was einen Spielergeoden dann auch schnell in Erklärungsnöte bringen kann, wenn er immer nur geheimnisvoll orakelnd von jenen unglaublich tollen aber natürlich streng geheimen Ritualen redet und der Spieler schwitzend hofft, dass das Gespräch schnell vorüber geht und nicht tiefer geht)


Die sind dem Geoden bekannt und spielen auf den halbjährlichen Treffen eine Rolle. Äußerst wahrscheinlich ist der Aufwand für einen Geoden allein nicht zu schultern. Die Spieltechnische Relevanz ist allerdings so gering, dass dafür keine Regeln vorgegeben werden müssen. Tatsächlich ist es besser es offen zu lassen, damit die Vorbereitungen (Inkredienzensammeln und ähnliches) zu Abenteuermotivation werden können. Das ist vor allem aufgrund der verschiedenen Spilstile sinnvollerweise offen zu halten.


Zitat:
- Wo fängt Frevel an Sumu eigentlich an? Sind Sumudiener quasi das Greenpeace Aventuriens? (s. auch verlinkter Thread) Falls es irgendwie in so eine Richtung geht: Ist der abgebrochene Ast eines Baumes bereits Frevel? Oder ist er ok, wenn es einem höheren Zweck dient (Mit dem abgebrochenen Ast verteidige ich den Baum gegen einen Holzfäller)?


Gesunder Menschenverstand ist nach phantastischem Realismus immer da anzuwenden, wenn nichts explizit anderes dargestellt wird. Dabei halte ich im Bezug auf die Frage, die komplette Bandbreite von "Ach - stell dich nicht so an!" über "Man sollte möglichst im Einklang mit sich selbst und der Natur leben" bis zu "Green War-Büßen sollen sie!". Dabei ist der Erhalt des Elementaren Gleichgewichts immens wichtig. Geoden können (so sie Prophezeien nehmen.- Früher hatten sie das recht hoch von Anfang an...) sehr wahrscheinlich Erschütterungen des elementaren Gleichgewichts auf weite Entfernungen spüren [ähnlich wie Yoda mit der Macht - keine Antwort erwünscht, die wieder off topic führt; es ist nur als blödes Beispiel gedacht (falls sich irgendjemand motiviert gefühlt haben sollte hierauf zu antworten Teufel )]. Dies kann erneut als Aufhänger für Abenteuer genutzt werden.

Zitat:
- Überhaupt: Ist ein Holzfäller eigentlich per se schlimm und quasi einer der Spezis des Sumudieners (sei es nun Drüse, Herr der Erde, oder Diener Sumus? (Im verlinkten Thread wird z.B. auf den Naturbegriff und die Naturvorstellung in Aventurien eingegangen. Dort wird u.a. vermutet, dass einem Aventurier der Begriff "Natur" gänzlich anders erscheinen muss, als einem modernen Menschen. Natur ist weder das schöne grüne Wäldchen, noch ist vermutlich der Unterschied zwischen Kultur und Natur so deutlich und vermutlich kaum als Gegensatzpaar bekannt, da die Grenzen zwischen Natur und Kultur fließend sind.)


Naja - man sollte sich da mal philosophisch auseinandersetzen, da es bei den Geoden zumeist nicht primär um profane Lebenswirklichkeit geht [Mal im Ernst: Sie führen Rituale durch, um den "Planeten?!" wiederzuerwecken... - das hat mit dem Kampf der Weidener gegen Winter, Orks und schlechtes Wetter reichlich wenig zu tun], sondern erstmal um einen Weg der Selbstfindung (Seelenqueste: AK 126). Erst wenn das abgeschlossen ist, darf der Seelenhirte selber Schüler aufnehmen. Ich denke dieser Aspekt darf nicht zu gering eingeschätzt werden. Diese "verirrten Seelen(hirten)" reisen umher und sehen die Wunder, die Aventurien zu bieten hat und erfahren aus erster Hand, dass diese Wirklichkeit bedroht ist. Das ganze Spektrum zwergischer (menschlicher wollte ich nicht sagen...) Emotionen und Handlungsmöglichkeiten steht ihnen zur Verfügung. Die meisten werden predigen, nur so viel zu nehmen, wie man zum (Über)leben braucht. Naturfremde Zustände (angefangen beim verhütteten Metall bis hin zur "Massentierhaltung") werden dabei möglichst "bekämpft". Dabei darf man auf keinen Fall die zeitliche Komponente eines Zwergenlebens vergessen. Für eine friedliche Beilegung eines Streits oder Lösung eines Problems dürfen gerne tausend Jahre ins Land ziehen. Zwerge sind geduldig! Geoden vermutlich sogar auf "Nachhaltigkeit" aus. Der Baumfäller wird nicht tätlich angegriffen, sondern es wird ihm zuerst mal gezeigt, wie er mit weniger Holz auskommt...

Zitat:

- Was ist an der Floskel von der "Stadt aus toten Steinen" eigentlich dran? Vor allem: Was ist so schlimm daran? Dadurch wird doch nicht die Erde geschändet oder entweiht und ein cleverer Sumudiener wird die Vorteile einer Stadt doch klar sehen können, oder nicht?


Der (natürliche) Astralfluss wird durch Städte gestört. Davon kann man glaube ich ausgehen. Dies können Geoden vermutlich erspüren (mittels Magiegespür und anderem; Städte gibts ja nicht seit gerade eben erst. Eine Vermittlung der Älteren darf also zudem angenommen werden. Eine Hinterfragung dieses (bzw. irgendeines) Sachverhaltes halte ich auch schon für ziemlich unaventurisch; erst recht unzwergisch) Zudem: Städte erfüllen nicht die Bedingung von Abgeschiedenheit und Ruhe, die zur Durchführung diverser Rituale aller möglichen Traditionen nötig ist. Diese äußeren Einflüsse werden als störend empfunden [anders als z.B. die Rattenschamanen von SR - wie der Yoda-Kommentar!Teufel ) und deswegen als unnatürlich und bekämpfenswürdig betreachtet. Der Vorteil, dass die ganzen doofen Städter nicht in ihrem schönen Wald abhängen sieht aber auch der Geode. Habe bis jetzt von keinem (netten) Geoden gehört, der eine Stadt einäschern wollte...

Zitat:
- Beim Herrn der Erde steht in WdZ auf S. 314, dass sich bei manchen von ihnen vielleicht wieder "eine Spur der Herrschsucht und Gier" zeigt, die schon so manchen Angroschim verdorben haben. Ok: Herrschsucht verstehe ich ja: Das Beherrschen von Mensch und Tier mag Herrschsucht befriedigen, aber Gier? Wonach denn? Nach noch mehr Tannenzapfen? Nach einem extra Beutel Haselnüsse? Da wären wir wieder bei der Frage: Was will so ein Geode des Zweigs der Herren der Erde eigentlich?


Macht korrumpiert, das "Jedi-Problem"; nenn es wie du willst. Der Ansatz der Herrn der Erde ist der schnelle Weg zum Erfolg, aber auch voller gefährlicher Versuchungen. Gier gerade im Bezug: Ich will aber die Früchte meiner Arbeit sehen und mir reicht es nicht, die Holzfäller auf ein Stück des Waldes zu verweisen - Ich will das sie ganz verschwinden.

Also - wenn du irgendwo was nicht nachvollziehen kannst, es könnte bis zum WE dauern, bis ich es 1. mit Quellen belegen (plausibel machen) oder 2. weiter ausführen kann...
Alkatus Primus von Punin
Zitat:
Original von Adrian
Also - wenn du irgendwo was nicht nachvollziehen kannst, es könnte bis zum WE dauern, bis ich es 1. mit Quellen belegen (plausibel machen) oder 2. weiter ausführen kann...


Hey hey...lass gut sein!! Dein Beitrag war schon sehr hilfreich und hat mir zumindest ganz gut geholfen, da ich noch nicht dazu gekommen bin, mich vertiefend ins Sumukonzept einzuarbeiten. Trotz 15 Jahren DSA-Erfahrung war das bisher immer ein bei uns relativ links liegen gelassenes Thema und Deine Ausführungen wirken in wesentlichen Punkten stimmig.

Möglicherweise kommen am Wochenende auch hier wieder neue Rückfragen, aber ich denke, da hast Du bestimmt ne gute Einordnung parat. Augenzwinkern

Also danke erstmal so weit.