Wie kommt er da raus?

Adrian
Zitat:
Original von El Vespertilio

Zwar liegt noch unerkannt in der Kanalisation die verwesende und von Rattenbissen entstellte (da dem NL geopfert) Frau des Nachfolgers rum, fraglich ist aber wie dem SC das helfen könnte.

Ich bin grad etwas mit meinem Latein am Ende. Habt ihr Ideen?


Na, aber sicher!

Vorneweg - der Charakter scheint auch nicht gerade mit Nandus Gaben gesegnet oder zumindestens scheint Phex ihm nicht gerade wohlgesonnen...
I)
In der Kanalisation gibt es nen Haufen obskurer Zeugen, die man befragen kann. Mittels Tiergedanken (sehr kostenintenisv) oder Moha-Schamanenfertigkeiten (umsonst!) lassen sich die Ratten (unzuverlässig, lügen wie gedruckt, etc.), Spinnen, Egel, Käfer, etc. auf Hinweise überprüfen. Je nachdem, wer der verantwortliche Untersuchungsausschussvorsitzende ist, kann so etwas u.U. sogar als Beweis eingetragen werden (u.U. durch Bestechung einen entsprechend veranlagten und/oder beeinflussbaren heraussuchen)

II)
Mit euren Mitteln bekommt ihr ein für einige Zeit sicheres Alibi (Bannbaladin - Gemeinsame Erinnerung, siehe anderer Thread großes Grinsen ) durch eine Vertrauenswürdige Person. Perfekt wäre eine vergesliche Person als Verantwortlichen (Untersucher/Richter/etc) [unter Umständen durch eine Reihe von Memorabias oder ähnlichem auch als Idee im Kopf desjenigen imlizieren]. In das Tagebuch wird ein Eintrag eringeschleust, der ein Alibi zur Verfügung stellt. Das entsprechende Opfer wird dann mittels des Bannbaladins zu dem Schluss gebracht, dass er den Beschuldigten zum Tatzeitpunkt gesehen hat und es wohl vergessen hat, wie so viele Dinge in letzter Zeit...

III)
Einlieferung des armen Schluckers in ein Noinoitenkloster wegen Besessenheit /Wahnvorstellungen/etc. Spuren derselben lassen sich gegen einen gewissen Aufpreis sicherlich feststellen. Aber Vorsicht - am Schluss funktioniert es zu gut und ihr bekomt ihn da nicht wieder raus.

IV)
Der Geist der ermordeten Frau kann u.U. mittels gewisser Rituale und/oder Zauber zu den Vorkommnissen befragt werden. Ein Fund der Leiche, kombiniert mit eine entsprechenden Geistererscheinung (Illusionssprüche - ein käuflicher Scharlatan wäre vermutlich froh über den kreativen Auftrag) lässt das Opfer die schuldigen identifizieren.

V)
Der SC kann schließlich an "öffentliche" Stelle den Fehlschlag ihrer -saugeheimen- Mission zur Unterwanderung eines Grabräuberzirkels melden. Ihre Top-Agentin wurde enttarnt und getötet (Die Frau, kann sogar nch aussagen, hat ein entsprechendes Einsatztagebuch geschrieben, etc... - da fällt euch schon was ein)

VI)
Notfallplan: Ein höhergestelltes Tier (Impersona, etc.) irgendeiner Behörde/Kirche/etc tritt auf den Plan und verlangt die Herausgabe dieses SChwerverbrechers (SC) -> Flucht / oder die vollständige Kooperation mit den "Undercoveragenten"(SCs)
VIb) Impersona - neue Existenz oder andere "chirugische Maßnahmen"

VII)
Übertriebene Maßnahmen: Blick in die Vergangenheit / Chronoklassis (Frau, etc) / Chrononautus; Anwendung von exzessiver Gewalt/Folter/Korruption/"Gangstershit" etc.

VIII)
Ein allseits beliebtes Gottesurteil... - man kennt die Probleme...

IX)
Den namenlosen Kultisten ein Angebot machen, dass sie nicht zurückweisen können. (Am besten so, dass sie es nicht merken!) Beispiel große Mengen an Rattenpilzen aus dem Orkland auf einem Thorwalerschiff eingetroffen - Vernichtung am Praiostag zur Praiosstund...; namenlose Artefakte aus dem Güldenland sollen überführt werden, Plan I-VIII "offenlegen" und auf seine Sabotage warten; einen "Blakharaz-Kult bilden" (vgl TCD), für Berichte über eine Erscheinung des Namenlosen/eines hohen "Stellvertreters" sorgen, den Ermittler entführen und in entsprechenden Verkleidungen (incl Impersona, SChminke, Parüscken, was auch immer nötig ist) bedrohen und kurz vor seinem fingierten Entkommen den Masterplan offenbaren...
Kleinalrik
Hmmmm... das ist aber starker Tobak.

Ist auch die Frage, wie weit sind Fedesco und seine Freunde gewillt zu gehen?

Mein Vorschlag: Es muss nachgewiesen werden, dass der Fedesco Opfer einer Intrige ist.

Es müssen noch weitere Kopien des Zauberstabes auftauchen und gleichzeitig muss Fedesco beteuern, dass der Zauberstab immer in seinem Besitz gewesen ist. Außer für einen Tag, da war er bei einem Schreiner zum Reinigen und Einölen. Der Schreiner muss sterben! (logisch)
Und im Hause des Schreiners muss besagte Kopie des Zauberstabes auftauchen.

Die Leiche der Frau darf ruhig auftauchen. Gleichzeitig müssen weitere Leichen auftauchen. Diese müssen zu Zeiten verschwinden und ermordet werden, zu denen Fedesco ein Alibi hat. Z.B. während er - freiwillig - im Kerker sitzt; also weder selbst der Mörder gewesen sein kann, noch den Mord beauftragt haben kann.

Weitere belastende Indizien müssen auftauchen, GEGEN Fedesco. Allerdings von solch einer plumpen Machart, dass die Untersuchenden aurgwöhnisch sein müssen.
Z.B. kann man wenig glaubwürdige Personen bezahlen, belastend gegen Fedesco auszusagen (Fedesco hält namenlose Messen, hat unter seinem Bett einen Leinensack mit Kinderaugen). Aussagen, die bei näherer Betrachtung in sich zusammenfallen.
Die falschen Zeugen werden unter Folter richtigerweise aussagen, dass sie für die Falschaussage bezahlt wurden.

Und dann muss das Augenmerk auf den imaginären Intriganten gerichtet werden. Cui boni?
Es müssen Indizien und Verdachtsmomente geschaffen werden, dass Fedescos Nachfolger und Gegenspieler noch lebt.
Fände man z.B. eine Leiche mit apper Hand, wäre das Auftauchen der vorgeblich zum Gegenspieler gehörenden Hand schon mal mächtig entkräftet.
Kann man dem Gegenspieler Schulden nachweisen und ist seine verstorbene Frau vielleicht von reicher Herkunft?
Man muss auch bereit sein, etwas Geld zu investieren. Z.B. die Eröffnung eines störrebrandtschen Kontos auf dem Namen des Gegenspielers, auf das wenige Tage nach seinem angeblichen Tod eine erhebliche Summe eingezahlt wird.
Wenn man es dann auch noch schafft, in einem entfernteren Kontor als Gegenspieler verkleidet das Geld wieder abzuheben, hat man schon ein starkes Überlebensindiz geschaffen.
Dann kann man sich noch beim Plausch mit gestellten Mitverschwörern belauschen lassen:"Ich habe es satt, den Toten zu spielen. Hoffentlich brennt Fedesco bald."

Usw.
El Vespertilio
Kleines Update an dieser Stelle:

inzwischen sind die Helden zu allem bereit. Auf Anraten/unter Regie meines Phexgeweihten wurde sogar ein Draconiter kurzzeitg entführt, damit mein Charakter dessen Identität annehmen konnte - wir brauchten dringend die 13. Lobpreisungen um Insiderwissen zu erhalten. Der Coup glückte (Entrückung im 70er Bereich sei dank Augenzwinkern ). Dem armen Draconiter jedoch wird in den nächsten Jahren wohl nie wieder Brandwein schmecken...wurde er doch bis zum geht nicht mehr abgefüllt und dürfte spätestens in Thegun eine böse Überraschung erlebt haben. Er hat aber was gut bei meinem Helden...
Adrian
Zitat:
Original von El Vespertilio
-wurde er doch bis zum geht nicht mehr abgefüllt und dürfte spätestens in Thegun eine böse Überraschung erlebt haben. Er hat aber was gut bei meinem Helden...


Die Gegenleistung wird sich gewaschen haben...

Danke für das Update!
Der Maekkel
Mokay?!

Bei solchen Manövern könnte ja der Namenlose mal selbst beim Phexgeweihten anklopfen... Augenzwinkern
Meleij Madala
Rein aus Intresse: Wieviel KaP hat der Geweihte und wie kam er auf den Grad der Entrückung? Davon abgesehen das ich es etwas unphexisch Finde das Leben eines unschuldigen Draconiter zu zerstören. Ist aber nur Meine Meinung.
Nazir ibn Yussuf
Phex kann nicht immer auf jeden Rücksicht nehmen oder? Augenzwinkern
Irgendwann schenk ich dir einen Kuschel-Plüsch-Phex. Zunge raus
Adrian
Theoretisch vermutlich um die 50; evlt. auch mehr. - oder er hat die Hermelinmaske oder eine andere ergatter und tankt Entrückung voll - oder er ist schlicht und ergreifend Mondsüchtig!

Schließlich nicht vergessen, dass es auch für Karmaregeneration Entrückung gibt!
El Vespertilio
Mei Charakter hat 48. Und schwebt auf Wolke 7 seit dem er wieder "verlinkt" ist - meditiert also jeden Tag und ist von eine gar göttlichen Aura umgeben.

Ich fands durchaus - und die restlichen Helden dank meines überzeugenden Auftritts auch - gerechtfertigt dem Draconiter, wenn er sich so übertölpen lässt, ne Kiste voller Ärger zu bescheren. Es dürfte ihm recht leichtfallen nachzuweisen, das er sein Gasthofzimmer in betreffender Nacht nicht verlassen konnte. Der komplette Gasthof hat seinen Vollrausch erlebt.

Zu dem gings es hier um ein größeres Ganzen. Um eine Waffe gegen unsere Feinde in Händen zu halten brauchten wir den wahren Namen des Gravaloth. Da uns wohl grad niemand in schneller Zeit diesen beschaffen würde (außer beschworene Dämonen) war dies der einfachste Weg. Ansonsten halte ich es auch nicht so sehr mit Kuschelgottheiten. Auf der anderen Seite: Hesindegeweihte mt relativen Taschenspielertricks und ihrer eigenen Schläue und Wichtigkeit und der Angewohnheit der Draconiter, alles was ihnen gefährlich erscheint reinzulegen hat in meinen Augen Stil. Sie mit einem 28 Stunden Diebstahl eines Buches auf ihre Sicherheitslücken hinzuweisen sogar noch moralischen Charakter.
Adrian
Zitat:
Original von El Vespertilio
Mei Charakter hat 48.

Manchmal bekomm ich Angst vor mir selbst...

Zitat:
Es dürfte ihm recht leichtfallen nachzuweisen, das er sein Gasthofzimmer in betreffender Nacht nicht verlassen konnte. Der komplette Gasthof hat seinen Vollrausch erlebt.

Jepp, sehe ich genauso. Solange kein echter Schaden entstanden ist, braucht sich auch niemand (persönlich) angegriffen zu fühlen.

Zitat:
Hesindegeweihte mt relativen Taschenspielertricks und ihrer eigenen Schläue und Wichtigkeit und der Angewohnheit der Draconiter, alles was ihnen gefährlich erscheint reinzulegen hat in meinen Augen Stil. Sie mit einem 28 Stunden Diebstahl eines Buches auf ihre Sicherheitslücken hinzuweisen sogar noch moralischen Charakter.

Damit ist ein Teil der Gegenleistung ja sogar schon erbracht... - ob Entrückung 70 in der Hinterhand allerdings als Taschenspielertricks durchgehen, naja?!
El Vespertilio
Jaaaa....schon recht. Die Entrückung bestand allerdings schon vorher. Mein Charakter hatte nur beschlossen als er schon so nah (wieder) seinem Gott war, diesen Zustand noch ein wenig zu erhalten. Alles weitere war dann genutze Gelegenheit.
Jadoran
*SchaufelAuspack* *NekroRobeAnzieh*

Was mir als allererstes einfällt:

1) Alle grossen Intrigen haben kleine Rädchen. Es wird noch viele Zeugen geben, die noch nicht wissen, wie wichtig das ist was sie gesehen haben oder Angst haben, von sich aus hervorzutreten. Den Goblin-Rattenfänger in der Kanalisation, den die Kultisten beim Opfer der Frau nicht bemerkt haben... die Schwester der Frau, die einen Brief bekam, in der sich die Frau Sorgen über die Veränderung ihres Mannes machte. So viele Leute haben etwas gesehen und warten nur darauf gefragt zu werden. Bekommen die Helden einen Zipfel der Kultisten in die Händer, können sie an dem Faden zupfen.

2) Die gute alte Praisoinquisition. Bei einer so hochgestellten Persönlichkeit wird wahrscheinlich ein mächtiger Praiot anstatt Folterei tatsächlich die Wahrheitsliturgie anwenden. Und damit wäre der Komtur zumidnest in den Augen der Kirche vom Mordvorwurf entlastet. Das kann die weltliche Gerichtsbarkeit zunächst davon abhalten, Anklage zu erheben. Wenn die NA-Kabale sich dann anstrengt "noch einen drauf zu legen" können sie sich dabei selbst ein Bein stellen.

3) Die anderen Helden sollten dringend an ihrem Ruf arbeiten oder das Land verlassen smile
El Vespertilio
1) Kreative CSI Ermittlungen seitens der Helden und Zeugenfindung und Befragung derer konnten sie im Mordfalle entlasten.

2) Der Praioti wurde mittels Liturgie und Hinterlist das Handwerk gelegt, schlussendlich mit dem Wahrer der Ordnung als Zeugen.

3) großes Grinsen Haben sie im Endeffekt dann auch getan. Sie befinden sich unter Sonderbefehl in der Verbannung bis dieser erfolgreich ausgeführt wurde.