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Zum Ende der Seite springen Verhalten 12-Götterkirchen
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 RE: Verhalten 12-Götterkirchen Adrian 12.08.2010 15:41
 RE: Verhalten 12-Götterkirchen Nazir ibn Yussuf 21.07.2010 14:59
 RE: Verhalten 12-Götterkirchen Count Fagular 21.07.2010 17:09
 RE: Verhalten 12-Götterkirchen Suensir 23.07.2010 09:06
 RE: Verhalten 12-Götterkirchen Nazir ibn Yussuf 23.07.2010 11:10
 RE: Verhalten 12-Götterkirchen Lythana 20.07.2010 18:22
 RE: Verhalten 12-Götterkirchen Rondrian von Falde 20.07.2010 20:31
 RE: Verhalten 12-Götterkirchen Suensir 21.07.2010 08:59
 RE: Verhalten 12-Götterkirchen Lythana 21.07.2010 10:18
 RE: Verhalten 12-Götterkirchen Suensir 21.07.2010 10:28
 RE: Verhalten 12-Götterkirchen Rondrian von Falde 21.07.2010 12:26
 RE: Verhalten 12-Götterkirchen Suensir 21.07.2010 14:06
 RE: Verhalten 12-Götterkirchen Rondrian von Falde 21.07.2010 17:07
 RE: Verhalten 12-Götterkirchen Radul Aljett 21.07.2010 21:59
 RE: Verhalten 12-Götterkirchen Suensir 22.07.2010 11:31
 RE: Verhalten 12-Götterkirchen Nazir ibn Yussuf 21.07.2010 14:47
 RE: Verhalten 12-Götterkirchen Adrian 24.07.2010 01:42
 RE: Verhalten 12-Götterkirchen Radul Aljett 20.07.2010 22:54

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Adrian Adrian ist männlich


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RE: Verhalten 12-Götterkirchen Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Bin mir übrigens nicht sicher, ob die Frage, wie das besftraft wird (Anfangsposting...) schon beantwortet wurde:
Habe nochmal nachgelesen und es scheint so, dass der Praiospriester den Phexgeweihten zwar anklagen darf, aber dieser sich nur vor einem Gericht der eigenen Kirche [bzw. vor seinesgleichen...] verurteilt werden darf.
Desweiteren war der Praiosgeweihte "schuldig" einer Etiketteverletzung, falls im der Geweihtenstatus des Phexjüngers bekannt war, da er sicher nicht mit "Phex zum Gruße" gegrüßt hat... und andererseits schuldig nicht die wahre Natur des anderen erkannt zu haben...

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"Mein Name ist Pal Adin, ich hasse das Böse und kämpfe für das Gute! Ich weiß aber ..."
12.08.2010 15:41 Adrian ist offline E-Mail an Adrian senden Beiträge von Adrian suchen Nehmen Sie Adrian in Ihre Freundesliste auf Fügen Sie Adrian in Ihre Kontaktliste ein
Nazir ibn Yussuf Nazir ibn Yussuf ist männlich



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RE: Verhalten 12-Götterkirchen Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
Original von Suensir
Prämisse 1: In Gesellschaften, in welchen es viele Menschen gibt, welche aus selbstsüchtigen Motiven und mit wenig Skrupel handeln, gibt es Konflikte und Kriege.
Prämisse2: In Aventurien gibt es viele Menschen, deren Handeln stark durch selbstsüchtige Motive bestimmt wird und die wenig Skrupel zeigen.
Konklusion: In Aventurien gibt es Konflikte und Kriege.

Oder wenn man in der Prämisse 2 Aventurien durch 12-G Kirche ersetzt:
Konklusion: In den 12-G Kirchen gibt es Konflikte und Kriege.

Der Schluss ist logisch einwandfrei. Es bleibt dem Kritiker die Prämissen anzugreifen.

Halt mal... wer ist denn hier der Kritiker? Dein Syllogismus widerspricht leider der aventurischen Realität, von daher scheint er ja unzutreffend zu sein. Also begründe lieber weiter, warum alle Beschreibungen des Zwölfgötterkultes falsch sein.

Abgesehen davon ist halt Prämisse 1 nur eingeschränkt richtig.

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Vinsalts Foren-PRAios
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1/6 Foren-Gandalf
21.07.2010 14:59 Nazir ibn Yussuf ist offline E-Mail an Nazir ibn Yussuf senden Beiträge von Nazir ibn Yussuf suchen Nehmen Sie Nazir ibn Yussuf in Ihre Freundesliste auf
Count Fagular


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RE: Verhalten 12-Götterkirchen Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
Original von Suensir
Prämisse 1: In Gesellschaften, in welchen es viele Menschen gibt, welche aus selbstsüchtigen Motiven und mit wenig Skrupel handeln, gibt es Konflikte und Kriege.


Hier ist ein Scheinzusammenhang. Vergleichbar mit der Aussage: In Häusern, in denen Menschen wohnen, die gern gucken, gibt es Fenster und Türen. Die Zusammenstellung von "Konflikten und Kriegen" ist falsch weil Krieg ein Konfliktverhalten ist, zudem nicht das einzig gültige oder mögliche. Bei sinnvoller Reduzierung ergibt sich folgendes:
In Gesellschaften, [...], gibt es Konflikte.

Trotz der Utopie der konfliktfreien Gesellschaft ist es irrelevant ob die Beteiligten selbtssüchtig, skrupellos, philanthropisch oder stoned sind.

Aufgrund der Allgemeingültigkeit von Prämisse 1 lohnt sich die weitere Betrachtung eigentlich nicht. Die sich ergebende Konklusion: "In den 12G-Kirchen gibt es Konflikte." wird nicht bestritten.

Die möglichen Arten der Konfliktstrategie: individualistisch, kompetitiv, kooperativ wurden (individualistisch - Priesterkaiserzeit) oder werden allesamt genutzt. Wobei die 12G-Kirchen nach außen, insbesondere gegenüber anderen Kulten, kooperativ auftreten. Nach innen aber durchaus kompetitiv (Bsp: Fruchtbarkeitssegen sowohl bei Tsa wie bei Peraine-Kirche/Große Bedeutung des Rondrakultes im Weidener Adel aufgrund des Schützer-Aspekts)

Zur Erlangung/Erhaltung von Gefolgsleuten des 12-Kultes werden die Ressourcen gebündelt. Die Verteilungen von Gläubigen innerhalb dieses Pools ist durchaus umkämpft, wobei von den einzelnen Kirchen sehr unterschiedliche Strategien verfolgt werden. Eine zu individualistische Strategie nach innen gefährdet allerdings den kooperativen Erfolg nach außen, d. h. eine Ressourcenvernichtung eines innwärtigen Mitbewerbers gefährdet den Außenerfolg.

Innen = Geweihte Kirchenmitglieder
Außen = Der Rest

EDIT: Auf Anregung verständnisfördernde Änderungen. Nazirs Post ist davon nicht betroffen.

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The man to feed the dog
and the dog to watch the man
that he does not touch anything

Dieser Beitrag wurde 5 mal editiert, zum letzten Mal von Count Fagular: 23.07.2010 02:46.

21.07.2010 17:09 Count Fagular ist offline E-Mail an Count Fagular senden Beiträge von Count Fagular suchen Nehmen Sie Count Fagular in Ihre Freundesliste auf
Suensir Suensir ist männlich


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Themenstarter Thema begonnen von Suensir
RE: Verhalten 12-Götterkirchen Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
Eine zu individualistische Strategie nach innen gefährdet allerdings den kooperativen Erfolg nach außen, d. h. eine Ressourcenvernichtung eines innwärtigen Mitbewerbers gefährdet den Außenerfolg.


Die lange gemeinsame Geschichte der Kirchen, könnte eine kooperation gegenüber äusseren Problemen tatsächlich stärken. D.h. gewisse historische Einsichten könnten dazu führen, besser zusammenarbeitren.
Selbst wenn es insgesamt eine friedliche Koexistenz und pragmatischer Umgang mit inneren Konflikten gibt, wären doch ein paar schwere Konflikte zwischendrin spannend und plausibel. Durch uneinsichtige, machtebesessene lokale Geweihte o.ä, welche an ihrem Ort die übrigen Kirchen marginalsieren möchten o.ä.

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23.07.2010 09:06 Suensir ist offline E-Mail an Suensir senden Beiträge von Suensir suchen Nehmen Sie Suensir in Ihre Freundesliste auf
Nazir ibn Yussuf Nazir ibn Yussuf ist männlich



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RE: Verhalten 12-Götterkirchen Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
Original von Suensir
Selbst wenn es insgesamt eine friedliche Koexistenz und pragmatischer Umgang mit inneren Konflikten gibt, wären doch ein paar schwere Konflikte zwischendrin spannend und plausibel.

d'accord. Siehe Priesterkaiser, Ilaristen, Schisma der Praioten, ... gibts durchaus, regional sicher noch viel häufiger, denn wir kennen ja nur die großen.

Zitat:
Original von Suensir
Durch uneinsichtige, machtebesessene lokale Geweihte o.ä, welche an ihrem Ort die übrigen Kirchen marginalsieren möchten o.ä.

Auch das habe ich schon einmal gesagt: Wo gibts denn praktisch überhaupt Probleme? Wenn Bauer und Baron sich uneins sind, ist das keine Frage der Praios- und Peraine-Kirche, sondern eine der persönlichen Glaubensauslegung. Es sind ja keine Priester beteiligt. Gibt es in einer Stadt nur einen Ingerimm- und einen Travia-Tempel (ein häufiges Beispiel denke ich), sind diese beiden Kulte überdurchschnittlich stark, denn woanders kann der Bürger der Stadt nicht hin. Zwischen denen dürfte es aber kaum Konflikte geben, mir fallen keine ein, muss ich sagen.
Somit sind 90% der Gegenden konfliktfrei. Womit es wohl ein Problem der Kirchenführung sein wird. Und die existiert bei manchen Kulten nicht, bei anderen ist sie sicher vernünftig genug, nicht einen reichsweiten Bekehrungszug auszurufen (gegen den es Widerstand von ALLEN anderen geben würde). Wie auch, dazu müssten ja ihre Geweihten vor Ort aktiv werden. Die sind aber beschäftigt und haben ihre lokalen Probleme idR im Griff.

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Vinsalts Foren-PRAios
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1/6 Foren-Gandalf
23.07.2010 11:10 Nazir ibn Yussuf ist offline E-Mail an Nazir ibn Yussuf senden Beiträge von Nazir ibn Yussuf suchen Nehmen Sie Nazir ibn Yussuf in Ihre Freundesliste auf
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RE: Verhalten 12-Götterkirchen Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
Zitat:
Original von Suensir [QUOTE] Die irdische Geschichte zeigt aber auch sehr gut, wie sich Kirchen mit dem Widerstreit mit Menschlichkeit und Alltag geschlagen habe.
Ja. Sie haben häufig ihre religiösen Regeln ignoriert und getan, was Bedürfnisse nach Macht und Reichtum befriedigt.


Aber doch nicht nur das. Man hat auch an die menschliche Schwäche Zugeständnisse gemacht oder weil es für alle Beteiligten besser so war (z.B. das Zugeständnis der Muslime, Christen den Zugang zu Jerusalem zu gewähren).

Zitat:
Auch der Ablasshandel hat einem vergleichbaren Zweck gedient. Geld machen und erst noch Seelen retten!!!


s.o. Natürlich kannst Du es so schwarzsehen. Aber man kann es auch milder betrachten, und in einigen Institutionen (wie der Beichte) das Gute und Pragmatische sehen.

Zitat:
Ähnliches bei Ketzerverbrennungen. Man schafft lästige Leute beiseite und rettet durch die Verbrennung auch gleich deren Seele. Was will man mehr?


Fragt sich nur, was das jetzt mit dem Thema zu tun hat. Mir scheint das eher etwas für einen Thread "Kirchenkritik (irdisch)"
Nebenbei: Ketzerverbrennung ist bei den 12-G-Kirchen m.W. nicht strittig, wenn man mal vom Tsa-Kult absieht, wenn ich mich recht entsinne.

Zitat:
Ich behaupte nicht, dass mit viel gutem Willen ein verträgliches Nebeneinander möglich ist. Doch es ist etwas unrealistisch von ausreichend gutem Willen auszugehen, wenn man die Aventurischen 12G-Kirchen nicht explizit zum Hort der Gutmenschen erklärt.


Jeder kann das werten, wie er will. Ich sage lediglich, dass auch die irdischen Kirchen ausreichend Vorbild dafür bieten, wie man Abweichlertum und Verstöße gehandhabt hat, ohne gleich zur Keule zu greifen.
Man muss kein Gutmensch sein, wenn man ein handhabbares Miteinander als hohe Maxime sieht.

Zitat:
Und daher nicht sehr plausibel, dass die Unterschiede in den religiösen Ansichten nicht gnadenlos für Machtkämpfe instrumentalisiert werden. Die Kirchen und ihre Mitglieder stehen zueinander in Konkurrenz, was Macht und Geld berifft.


Du setzt hier einen Allmachtsanspruch voraus, der bei den aventurischen Kirchen nicht gegeben ist. Würde Deine Annahme stimmen, wären alle Regionen mit Polytheismus reine Schlachtfelder. De facto gibt es aber vor allem dann Ärger, wenn monotheistische Religionen mit Alleinanspruch aufeinandertreffen. Das trifft aber auf die 12-Götterkulte nun mal nicht zu. Praios sagt nicht von sich: Ich bin der einzige, der zählt. Die anderen auch nicht. Das allein nimmt schon gehöriges Konfliktpotenzial. Des weiteren gehört es zu den Dogmen aller Kirchen, dass die Zwölfe eins sind (die heiligen und unteilbaren Zwölfe). Nicht elf, nicht sieben und auch nicht vierzehn, und auch nicht, dass drei davon aber besser sind, als die anderen. Der Zwölfkreis ist nur in seiner Gesamtheit stark.

Zitat:
Zitat:
Auch der Perainegeweihte weiß, dass ein Mensch nicht 24 h am Tag/ 7 Tage die Woche sein Feld bestellen kann. Muße und Erholung gehören ebenso zu einem göttergefälligen Leben. Es spricht nichts dagegen, das unter Travias Segen zu machen.
Triviale Aussagen, wie diese, dass ein Mensch nicht ausschlisslich arbeiten kann, sind nicht umstrittenen.


Mag sein, dass Du das als "trivial" empfindest. Für ich stellt dieser Pragmatismus aber ein Kernelementfür ein einvernehmliches Miteinander dar. Ich frage mich, wo sonst der von Dir konstruierte Konflikt zwischen Peraine- und Rahjakult herrühren soll, wenn beides seinen Platz hat. Schließlich verlangt Rahja nicht von ihren Anhängern, nichts anderes zu tun, als zu feiern.

Zitat:
Problematischer wären in diesem Kontext fragen wie: Wieviel Arbeit/Erholungist gut? Wie soll man sich erholen?


Zuviel ist Z.N. , wenn man sein Tagwerk nicht schafft und die eigene Familie hungert (was beinhaltet, dass ein Bauer in Garetien im Schnitt mehr Mußestunden hat, als einer in Greifenfurt, und ebenso ist es denkbar, dass man in unterschiedlichen Regionen ganz unterschiedlich darüber denkt, was genug ist und was zu wenig). Erlaubt ist alles, was göttergefällig ist, also auch ein Rahjafest. Wieso sollte Peraine etwas gegen Rahjariten haben? Als Göttin der Fruchtbarkeit sollte den Anhängern klar sein, dass Sex für die Fruchtbarkeit eine Grundvoraussetzung ist. Augenzwinkern

Zitat:
Für Rahja spricht auch nichts dagegen, das nicht unter Travias Segen zu machen. Und schon beginnen die Probleme.


Wo ist hier das Problem? Auch Traviagläubige dürfen Sex haben und haben ihn auch. Sie dürfen nur nicht die Ehe brechen (was nicht heißt, dass sie es nicht auch tun). Rahja wiederum will Lust und Freude verbreiten, nicht den Ehebruch. Das lässt sich gut unter einen Hut bringen. Dass es nicht immer so einvernehmlich geht, ist auch klar (was wäre die Welt ohne Fehltritte), aber kein Grund für einen Krieg zwischen Travia- und Rahjakult.

Zitat:
Du gibst Beispiele, wo sich die Ansichten vertragen. Es ist jedoch ebensogut möglich, Gegenbeispiele zu finden.


Dass die Glaubensdogmen der 12-G-Kulte für Probleme untereinander (und selbst innerhalb der Kulte) sorgen, ist wohl unbestreitbar und unbestritten. Selbstverständlich bringe ich Beispiele, dass die Gegensätze nicht so unbedingt sind, wie von Dir geschildert, um meine Argumentation zu untermauern. Es ist aber auch nicht meine Aufgabe, auch noch X Gegenbeispiele zu bringen.

Zitat:
Zitat:
Also guckt man auch mal weg (zumal, wenn die Güterabwägung stimmt)
Genau das meine ich. Das eigentliche Problem ignorierst du mit dieser Aussage.


Ich ignoriere hier gar nichts. Ich versuche hingegen, Dich aus Deiner dogmatischen Ecke herauszubekommen. Allerdings ohne Anspruch, dass das auch gelingt. Wenn es Dir mehr zusagt, die Situation zugespitzt zu sehen, ist das Dein gutes Recht.
Mit Güterabwägung ist in dem Fall übrigens gemeint, dass jeder Geweihte für sich entscheiden muss, inwieweit er seine Glaubensdogmen umsetzen kann und will.
Was hätten die 12-G-Kirchen denn davon, wenn sie sich untereinander bekriegten? Der Schaden wäre weit größer, als einen Modus Vivendi zu finden, mit dem alle Leben können und der ihr gemeinsames Supremat auf lange Sicht stützt.

Zitat:
Zur Verdeutlichung ein Beispiel aus der irdischen Politik. Problem Arbeitslosengeld. Fast niemand bestreitet, dass einem Arbeitslosen etwas Geld zusteht. Gestritten wird darum wieviel, wie lange und unter welchen Umständen gezahlt wird. Da hilft es wenig zu sagen, dass man einfach den richtigen Betrag richtig lang und unter gerechten Umständen bezahlen muss.


Ich kann Dir beim besten Willen nicht folgen, was das Beispiel nun mit den potenziellen Auseinandersetzungen der 12-G-Kulte untereinander zu tun hat.
Nebenbei ist Politik ein gutes Beispiel für den Sieg des Pragmatismus über die Ideologie.

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20.07.2010 18:22 Lythana ist offline E-Mail an Lythana senden Homepage von Lythana Beiträge von Lythana suchen Nehmen Sie Lythana in Ihre Freundesliste auf
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RE: Verhalten 12-Götterkirchen Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
Original von Lythana
Aber doch nicht nur das. Man hat auch an die menschliche Schwäche Zugeständnisse gemacht oder weil es für alle Beteiligten besser so war (z.B. das Zugeständnis der Muslime, Christen den Zugang zu Jerusalem zu gewähren).

Das ist einerseits ein schlechtes Beispiel, weil der Islam Christen gegen eine Steuer die Ausübung ihrer Religion erlaubt (s. Dhimmi) und damit kein Beispiel für ein ausgehandeltes Zugeständnis per se, andererseits ein gutes Beispiel für ein in der Religion implementiertes Arrangement mit anderen Kulten. Letzteres ist bei allen Zwölfkulten der Fall, nur wesentlich gleichberechtigter als das im Islam geregelt ist.

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20.07.2010 20:31 Rondrian von Falde ist offline E-Mail an Rondrian von Falde senden Beiträge von Rondrian von Falde suchen Nehmen Sie Rondrian von Falde in Ihre Freundesliste auf
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RE: Verhalten 12-Götterkirchen Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
Zuviel ist Z.N. , wenn man sein Tagwerk nicht schafft und die eigene Familie hungert (was beinhaltet, dass ein Bauer in Garetien im Schnitt mehr Mußestunden hat, als einer in Greifenfurt, und ebenso ist es denkbar, dass man in unterschiedlichen Regionen ganz unterschiedlich darüber denkt, was genug ist und was zu wenig).


Diese Aussage basiert auf irdisch-modernen Ansichten und ist sehr subjektiv aus den Augen des Bauern gemacht: Basis für die Beurteilung ist das individuelle Wohlergehen.
Der strenge Bronnjar würde sagen, dass der Bauer zu faul ist, wenn er sein Tagwerk nicht schafft. Und wenn der Hunger nicht zuletzt von den Abgaben an Kirchen und Adel herrührt, so hungart man eben für etwas höheres.
Besser der Bauer hungert als der Adlige oder Geweihte. Aus sicht des Praios. Tsa dürfte das anders sehen. Fragt sich, was geschieht, wenn der Bauer unter Berufung auf Tsa und seine Hunger seine Abgaben verkleinert. Der Adlige wird wohl sage: "Cuius regio, eius religio. Ich glaube an Praios und du bezahlst da her, was ich für richtig halte."


Zitat:

Fragt sich nur, was das jetzt mit dem Thema zu tun hat. Mir scheint das eher etwas für einen Thread "Kirchenkritik (irdisch)"


Nein so habe ich das nicht gemeint. Das war ein Beispiel wie reales Handeln und religiöse Dogmen zusammen gebracht wurden.

Zitat:
wenn monotheistische Religionen mit Alleinanspruch aufeinandertreffen.


Oder Leute, welche den selben Glauben unterschiedlich interpretieren: Katholizismus/Protestantismus/Täufer/Hussiten/Waldenser/Katharer.
Und nicht vergessen: Auch innerhalb ein und dersleben Kirche/Religion kann es massive Konflikte geben. (Wieder katholische Kirche)


Zitat:
Was hätten die 12-G-Kirchen denn davon, wenn sie sich untereinander bekriegten? Der Schaden wäre weit größer, als einen Modus Vivendi zu finden, mit dem alle Leben können und der ihr gemeinsames Supremat auf lange Sicht stützt.


Der Sieger hätte mehr Macht und Reichtum. Insgesamt gebe ich dir natürlcih Recht. Ich glaube auch, dass die Welt/Menschheit insgesamt nicht von Krieg profitert. Doch leider scheint sich dieses Denken (irdisch) nicht so recht durchsetzen zu wollen. Das ist genau der Kern meines Argumentes. In einer Welt mit egoistischen, gierigen, skrupellosen Menschen wie es auch Aventurien ist, halte ich eine allzu friedliche Koexistenz für nicht plausibel.

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21.07.2010 08:59 Suensir ist offline E-Mail an Suensir senden Beiträge von Suensir suchen Nehmen Sie Suensir in Ihre Freundesliste auf
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RE: Verhalten 12-Götterkirchen Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
Zitat:
Original von Suensir [QUOTE]Zuviel ist Z.N. , wenn man sein Tagwerk nicht schafft und die eigene Familie hungert (was beinhaltet, dass ein Bauer in Garetien im Schnitt mehr Mußestunden hat, als einer in Greifenfurt, und ebenso ist es denkbar, dass man in unterschiedlichen Regionen ganz unterschiedlich darüber denkt, was genug ist und was zu wenig).
Diese Aussage basiert auf irdisch-modernen Ansichten


Eine Einschätzung, die Du sicher argumentativ untermauern kannst. M.E. gilt diese Maxime nämlich seit alttestamentarischen Zeiten.

Zitat:
und ist sehr subjektiv aus den Augen des Bauern gemacht: Basis für die Beurteilung ist das individuelle Wohlergehen.


Subjektiv unfraglich. Ich hatte hier auch nicht vor, eine dezidierte Einschätzung für alle Gemengelagen abzugeben, denn das führte zu weit. Allerdings scheint mir die Einschränkung auf die Sicht des Bauerns recht und billig, denn Peraines Diener haben ihren Augenmerk auf dem Bauern, nicht auf dem Lehnsherren. Dafür sind andere zuständig, wie Du ja auch anführst.

Zitat:
Oder Leute, welche den selben Glauben unterschiedlich interpretieren: Katholizismus/Protestantismus/Täufer/Hussiten/Waldenser/Katharer. Und nicht vergessen: Auch innerhalb ein und dersleben Kirche/Religion kann es massive Konflikte geben. (Wieder katholische Kirche)


Damit machst Du das nächste Faß auf (nicht etwa, weil das andere sich dann doch nicht auf den 12-G-Glauben so einfach übertragen lässt Augenzwinkern ).
Auch hier nimmst Du die katholische Kirche zum Vorbild, die mit ihrem alleinseligmachenden Anspruch etwas ganz anderes ist als jede der 12-G-Kulte. Es ist nicht ausgeschlossen, dass sich innerhalb der Kulte Strömungen entwickeln, die zu einem Konflikt oder Bruch führen (hat es ja auch gegeben), aber die Kernfrage ist und bleibt, ob diese schwerwiegenden Konflikte an der Tagesordnung sind und die Kulte vor ständige Zerreißproben stellen. Und das verneine ich.
Nicht zuletzt gibt es auch in der katholischen Kirche lange Phasen, in denen Konflikte die Einheit nicht überschatte(te)n.

Zitat:
Zitat:
Was hätten die 12-G-Kirchen denn davon, wenn sie sich untereinander bekriegten? Der Schaden wäre weit größer, als einen Modus Vivendi zu finden, mit dem alle Leben können und der ihr gemeinsames Supremat auf lange Sicht stützt.
Der Sieger hätte mehr Macht und Reichtum.


1. ist das nicht für alle Kulte ein treibender Faktor.
2. bestünde immer die große Gefahr, dass sich die Gläubigen anderer Kulte mitnichten brav hinter die monotheistische Fahne scharen und aufbegehren. Dann ist schnell Asche mit mehr Macht und Reichtum.
Die Priesterkaiserzeit hat z.B. gezeigt, dass sich ein solcher Anspruch auf Dauer nicht zwingend halten lässt.

Zitat:
Insgesamt gebe ich dir natürlcih Recht. Ich glaube auch, dass die Welt/Menschheit insgesamt nicht von Krieg profitert. Doch leider scheint sich dieses Denken (irdisch) nicht so recht durchsetzen zu wollen. Das ist genau der Kern meines Argumentes. In einer Welt mit egoistischen, gierigen, skrupellosen Menschen wie es auch Aventurien ist, halte ich eine allzu friedliche Koexistenz für nicht plausibel.


Wir sind d'accord, wenn es darum geht, dass Konflikte zum menschlichen Leben dazu gehören. Aber die Dosis ist bei uns eine andere.

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21.07.2010 10:18 Lythana ist offline E-Mail an Lythana senden Homepage von Lythana Beiträge von Lythana suchen Nehmen Sie Lythana in Ihre Freundesliste auf
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Zitat:

1. ist das nicht für alle Kulte ein treibender Faktor.


Macht und Reichtum an sich nicht. Allerdings möchte doch auch der Perainegeweihte seine Vorstellungen in Aventurien umgesetzt wissen. Dazu ist ein gewisser Einfluss und Resourcen nötig. Wenn er etwa zugunsten des Bauern die Ansprüche des Adligen mässigen möchte.
Oder die Perainekirche setzt sich bei den Stadtherren für ein Spital/Siechenhaus ein, oder will es gar selbst finanzieren. Im letzteren Fall braucht man Geld oder viele freiwillige Helfer, im ersteren Fall gute Beziehungen. Sonst setzt sich evt. der Rondargeweihte mit seinem Projekt "Wehrtempel" durch.

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21.07.2010 10:28 Suensir ist offline E-Mail an Suensir senden Beiträge von Suensir suchen Nehmen Sie Suensir in Ihre Freundesliste auf
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Zitat:
Original von Suensir
Macht und Reichtum an sich nicht. Allerdings möchte doch auch der Perainegeweihte seine Vorstellungen in Aventurien umgesetzt wissen. Dazu ist ein gewisser Einfluss und Resourcen nötig. Wenn er etwa zugunsten des Bauern die Ansprüche des Adligen mässigen möchte.
Oder die Perainekirche setzt sich bei den Stadtherren für ein Spital/Siechenhaus ein, oder will es gar selbst finanzieren. Im letzteren Fall braucht man Geld oder viele freiwillige Helfer, im ersteren Fall gute Beziehungen. Sonst setzt sich evt. der Rondargeweihte mit seinem Projekt "Wehrtempel" durch.

Die Ressourcen heißen Moral und die göttliche Kraft. Denn der Adlige weiß, dass Peraine ihm jederzeit die Gesundheit rauben kann und die Fruchtbarkeit seines Landes die Grundlage seines Reichtums bildet. Die Leute, die das vergaßen, endeten meistens tragisch.

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21.07.2010 12:26 Rondrian von Falde ist offline E-Mail an Rondrian von Falde senden Beiträge von Rondrian von Falde suchen Nehmen Sie Rondrian von Falde in Ihre Freundesliste auf
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Zitat:
Denn der Adlige weiß, dass Peraine ihm jederzeit die Gesundheit rauben kann und die Fruchtbarkeit seines Landes die Grundlage seines Reichtums bildet.


Er weiss aber ebenso, dass ihm Praios seine Teil billigt. Ausserdem dürfte es sich derisch wie irdisch verhalten: Die Gewissheit des nahen (kleinen) Vorteils wiegt schwerer als die Möglichkeit des späteren (grössern) Nachteils.

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21.07.2010 14:06 Suensir ist offline E-Mail an Suensir senden Beiträge von Suensir suchen Nehmen Sie Suensir in Ihre Freundesliste auf
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Zitat:
Original von Suensir
Er weiss aber ebenso, dass ihm Praios seine Teil billigt. Ausserdem dürfte es sich derisch wie irdisch verhalten: Die Gewissheit des nahen (kleinen) Vorteils wiegt schwerer als die Möglichkeit des späteren (grössern) Nachteils.

Die Grauzone ist gewiss groß. Steht so auch in WdG. Nur: Es gibt Grenzen, bei deren Überschreitung Dinge warten, die über merkbare Auswirkungen jenseits menschlicher Sanktionen hinausgehen.

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21.07.2010 17:07 Rondrian von Falde ist offline E-Mail an Rondrian von Falde senden Beiträge von Rondrian von Falde suchen Nehmen Sie Rondrian von Falde in Ihre Freundesliste auf
Radul Aljett Radul Aljett ist männlich


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Zitat:
Original von Suensir
Zitat:
Denn der Adlige weiß, dass Peraine ihm jederzeit die Gesundheit rauben kann und die Fruchtbarkeit seines Landes die Grundlage seines Reichtums bildet.


Er weiss aber ebenso, dass ihm Praios seine Teil billigt. Ausserdem dürfte es sich derisch wie irdisch verhalten: Die Gewissheit des nahen (kleinen) Vorteils wiegt schwerer als die Möglichkeit des späteren (grössern) Nachteils.
und wenn Perraine ihm den Hahn abdreht kann Praios nichts machen, Perraine muss nur aufhören, Praios aktiv was tun.

Wenn die Perrainekirche ihn ausstösst nützt ihm der Segen der PrK exakt nichts.

Wenn der Adlige zu Unrecht fordert, gibt Rondra dem Bauern der ihn erschlägt RECHT.

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Zitat:
Original von Wonderman
@Radul Aljett:
Du hast eben deine festgefahrene Meinung über die ach so perfekte offizielle Welt der DSA-Redaktion und findest alles, was in den Regelbüchern steht absolut fantastisch.

21.07.2010 21:59 Radul Aljett ist offline E-Mail an Radul Aljett senden Beiträge von Radul Aljett suchen Nehmen Sie Radul Aljett in Ihre Freundesliste auf
Suensir Suensir ist männlich


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Themenstarter Thema begonnen von Suensir
RE: Verhalten 12-Götterkirchen Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
Wenn der Adlige zu Unrecht fordert, gibt Rondra dem Bauern der ihn erschlägt RECHT.



Die Aussage etwas umformuliert: Wenn jemand zu Unrecht fordert, ist derjenige im Recht, der die Forderung zurückweist.

Das ist allenfalls eine Aussage über das logische Verhältnis von Recht und Unrecht. Keine inhaltliche Bestimmung.

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22.07.2010 11:31 Suensir ist offline E-Mail an Suensir senden Beiträge von Suensir suchen Nehmen Sie Suensir in Ihre Freundesliste auf
Nazir ibn Yussuf Nazir ibn Yussuf ist männlich



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Zitat:
Original von Suensir
Besser der Bauer hungert als der Adlige oder Geweihte. Aus sicht des Praios.

In dieser Absolutheit schlicht falsch. Lies mal WdG, was die Lehre der Kirche zu kompetenzüberschreitenden, ungerechten und ausbeuterischen Adligen angeht. Übrigens seltsam: Grade im Bornland, das für seine tyrannischen Adligen bekannt ist, gibt es keine einflussreiche Praios-Kirche. Erstaunlich, nicht?

Zitat:
Original von Suensir
Oder Leute, welche den selben Glauben unterschiedlich interpretieren: Katholizismus/Protestantismus/Täufer/Hussiten/Waldenser/Katharer.

Siehe Strömungen in der Praios- oder auch Hesindekirche. Ist vorhanden. ABER: Während irdisch der Papst sagt, was richtig ist, und man ihm nunmal widersprechen kann, ist das in Aventurien anders. Boron hat kein Urteil über den alanfaner Ritus gesprochen, also wäre es seltsam, würde man alle alanfaner Boronis als Ketzer verbrennen. Boron selbst sieht das nämlich offensichtlich anders.

Zitat:
Original von Suensir
Zitat:
Was hätten die 12-G-Kirchen denn davon, wenn sie sich untereinander bekriegten? Der Schaden wäre weit größer, als einen Modus Vivendi zu finden, mit dem alle Leben können und der ihr gemeinsames Supremat auf lange Sicht stützt.

Der Sieger hätte mehr Macht und Reichtum.

Falsch.
Denn wenn die Christen den Islam zurückdrängen, gewinnen sie. Wenn aber die Zwölfkirchen untereinander streiten, gewinnen die, die es außerdem noch gibt: Der Namenlose, diverse halb eingeordnete Halbgötter, Sumu- und sonstige Kulte. Die dann nämlich predigen, dass sie verlässlicher sind, als der offensichtlich schwache Zwölferkult...

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21.07.2010 14:47 Nazir ibn Yussuf ist offline E-Mail an Nazir ibn Yussuf senden Beiträge von Nazir ibn Yussuf suchen Nehmen Sie Nazir ibn Yussuf in Ihre Freundesliste auf
Adrian Adrian ist männlich


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RE: Verhalten 12-Götterkirchen Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Kleine Frage zwischendurch:
Tritt die 12-Göttergemeinschaft nicht mit dem Anspruch auf, die einzig wahren Götter zu verehren? Meistens wird im Zusammenhang mit Glaubensvorstellungen Andersgläubiger von Götzen gesprochen. Die Toleranz gegenüber Andersgläubigen ist unterschiedlich nach Kult (siehe WdG), "Flügel", Region usw. Ähnliches gilt sicherlich für die Konfliktlösungsstrategien.

Ich sehe das Problem zudem lösbar, wenn man von der Prämisse ausgeht, dass die in der Welt des Schwarzen Auges real existierenden Götter stets versuchen auf lange Sicht möglichst viele Gläubige für sich zu gewinnen. Darauf lassen sich dann die Regeln der Spieltheorie anwenden. Dabei sind Kirchen, Geweihte und Gläubige (eigentlich alle durch den Glauben beinflussbare) Ressourcen und Spielsteine mit Eigendynamik.

Um zur anfänglichen Situation zurückzukommen:
Die "Verspottung" eines Praiosgeweihten durch den Phexgeweihten war herausragend legitim. Der Praiosgeweihte behandelte die Helden ungerecht und erhielt dafür eine Strafe. Das Zustandekommen der Strafe möge ein gläubiger als Gottesurteil sehen. Im Hinblick auf Absatz 2, lässt es zudem erklären, warum die Götter nicht eingeschritten sind: Das Phexenstück stärkt den Glauben all jener die an Phex glauben und gewinnt evtl ein paar Sympatisanten. Die Strafe ermahnt alle, dass niemand über den Gesetzen Praios' steht. Ein guter Geweihter geht in sich und handelt im Sinne seines Gottes. In unserem Fall akzeptiert er die persöhnliche Schmach und verfolgt und klagt die Helden an, weil es seine Pflicht ist...

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24.07.2010 01:42 Adrian ist offline E-Mail an Adrian senden Beiträge von Adrian suchen Nehmen Sie Adrian in Ihre Freundesliste auf Fügen Sie Adrian in Ihre Kontaktliste ein
Radul Aljett Radul Aljett ist männlich


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Zitat:
Original von Lythana
,
Phex wiederum ist nicht nur Lüge und Diebstahl, sondern auch Handel. ,.
und auch der Trickser und zum Trickser gehört es jene, die sich arrogant erheben und aufs Hohe Ross setzen, blosszustellen und von ihrer überhöhten Position durchs lächerlich machen zu stürzen.

Was die Pahybrioten obigen Tempels dringendst nötig hatten.

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Zitat:
Original von Wonderman
@Radul Aljett:
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20.07.2010 22:54 Radul Aljett ist offline E-Mail an Radul Aljett senden Beiträge von Radul Aljett suchen Nehmen Sie Radul Aljett in Ihre Freundesliste auf
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